this post was submitted on 01 Jun 2026
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ich_iel

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Die offizielle Zweigstelle von ich_iel im Fediversum.

Alle Pfosten mĂĽssen den Titel 'ich_iel' haben, der Unterstrich darf durch ein beliebiges Symbol oder Bildschriftzeichen ersetzt werden. Ihr dĂĽrft euch frei entfalten!


Matrix


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Befreundete Kommunen:

!wir_iel@feddit.org

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Sonstiges:

Zangendeutsch-Wörterbuch


Regeln:

1. Seid nett zueinander

Diskriminierung anderer Benutzer, Beleidigungen und Provokationen sind verboten.

2. Pfosten mĂĽssen den Titel 'ich_iel' oder 'ich iel' haben

Nur Pfosten mit dem Titel 'ich_iel' oder 'ich iel' sind zugelassen. Alle anderen werden automatisch entfernt.

Unterstrich oder Abstand dĂĽrfen durch ein beliebiges Textsymbol oder bis zu drei beliebige Emojis ersetzt werden.

3. Keine Hochwähl-Maimais oder (Eigen)werbung

Alle Pfosten, die um Hochwählis bitten oder Werbung beinhalten werden entfernt. Hiermit ist auch Eigenwerbung gemeint, z.b. für andere Gemeinschaften.

4. Keine BildschirmschĂĽsse von Unterhaltungen

Alle Pfosten, die Bildschirmschüsse von Unterhaltungen, wie beispielsweise aus WasistApplikaton oder Zwietracht zeigen, sind nicht erlaubt. Hierzu zählen auch Unterhaltungen mit KIs.

5. Keine kantigen Beiträge oder Meta-Beiträge

ich_iel ist kein kantiges Maimai-Brett. Meta-Beiträge, insbesondere über gelöschte oder gesperrte Beiträge, sind nicht erlaubt.

6. Keine Überfälle

Wer einen Überfall auf eine andere Gemeinschaft plant, muss diesen zuerst mit den Mods abklären. Brigadieren ist strengstens verboten.

7. Keine Ăś40-Maimais

Maimais, die es bereits in die WasistApplikation-Familienplauderei geschafft haben oder von RĂĽdiger beim letzten Stammtisch herumgezeigt wurden, sind besser auf /c/ichbin40undlustig aufgehoben.

8. ich_iel ist eine humoristische Plattform

Alle Pfosten auf ich_iel müssen humorvoll gestaltet sein. Humor ist subjektiv, aber ein Pfosten muss zumindest einen humoristischen Anspruch haben. Die Atmosphäre auf ich_iel soll humorvoll und locker gehalten werden.

9. Keine Polemik, keine Köderbeiträge, keine Falschmeldungen

Beiträge, die wegen Polemik negativ auffallen, sind nicht gestattet. Desweiteren sind Pfosten nicht gestattet, die primär Empörung, Aufregung, Wut o.Ä. über ein (insbesonders, aber nicht nur) politisches Thema hervorrufen sollen. Die Verbreitung von Falschmeldungen ist bei uns nicht erlaubt.


Bitte beachtet auch die Regeln von Feddit.org

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[–] jaschop@awful.systems 17 points 2 days ago (1 children)

wenn ~~die Arbeit von Maschinen ĂĽbernommen wird~~.

↓

wenn Kapitaleigentümer Automatisierungstechniken forcieren, selbst wenn der produzierte Wohlstand darunter leidet, damit sie den bestehenden Wohlstand weiter in sich konzentrieren können.

[–] plyth@feddit.org 3 points 1 day ago (3 children)

Wenn die Mehrheit nicht in der Lage ist, die Gesetzte so zu ändern, dass sie Kapital aufbauen kann, um so selber über die Produktionsprozesse zu bestimmen, dann ist das Problem eher bei der Mehrheit.

[–] jaschop@awful.systems 4 points 1 day ago (1 children)

Sheesh, Täter-Opfer-Umkehr im Klassenkampf.

[–] plyth@feddit.org 0 points 1 day ago (1 children)

Opfer-Ohnmacht hilft nicht. Es gibt keine Aliens die uns retten. Die Elite wird ihre Macht auch nicht freiwillig abgeben. Die einzigen die was ändern können sind wir selber.

[–] lugal@sopuli.xyz 1 points 1 day ago (1 children)

Aber das ist nichts was mit ein paar Gesetzen geändert werden kann. Das System ist so geregelt, dass die Reichen immer gewinnen. Wir müssen Gegenmacht aufbauen

[–] plyth@feddit.org 2 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Das System ist so geregelt, dass die Reichen immer gewinnen. Wir mĂĽssen Gegenmacht aufbauen

Wenn die Reichen immer gewinnen, hilft keine Gegenmacht. Die Regeln müssen geändert werden oder die Mehrheit muss cleverer agieren.

Edit: An sich stimmt es, dass eine Gegenmacht aufgebaut werden muss. Nur

Das System ist so geregelt, dass die Reichen immer gewinnen

Also wie?

[–] lugal@sopuli.xyz 1 points 1 day ago (1 children)

Ein Beispiel wo Regeln geändert wurden sind Streiks. Mittlerweile sind sie gezähmt und Teil des Regelwerks, aber die ersten Streiks waren wild, aber was willst du machen, wenn deine Angestellten geschlossen nicht kommen? Du kannst nicht alle feuern, dann stehst du auch dumm da.

Anderes Beispiel: früher haben die Leute 12 Stunden am Tag gearbeitet, dann 10 dann 8. den letzten Schritt feiern wir am 1. Mai. Das war ein richtiger Aufstand, die Haymarket Afairs oder so. Der Podcast "Geschichte der kommenden Welten" hat da eine gute Folge zu. Ich meine, der erste Schritt wurde erkämpft indem die Leute einfach geschlossen früher gegangen sind. Was willst du dagegen machen.

Dass wir beim 8 Stunden Tag stehen geblieben sind und selbst das in Frage gestellt wird, liegt daran, dass Gewerkschaften keine wirkliche Gegenmacht mehr darstellen, sondern Teil der BĂĽrokratie geworden sind.

[–] plyth@feddit.org 3 points 1 day ago

Du kannst nicht alle feuern, dann stehst du auch dumm da.

Globalisierung. Macht man halt ein Werk dicht.

indem die Leute einfach geschlossen frĂĽher gegangen sind. Was willst du dagegen machen.

Eine individualisierte Gesellschaft wo jeder abends alleine sein Netflixprogramm schaut.

liegt daran, dass Gewerkschaften keine wirkliche Gegenmacht mehr darstellen, sondern Teil der BĂĽrokratie geworden sind.

Bereits am 9. Oktober 2006 soll Peter Hartz gegenüber der Braunschweiger Oberstaatsanwältin Hildegard Wolff zugegeben haben, dass er ein Jahrzehnt lang den einstigen Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert „begünstigt“ hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hartz

Da es Gewerkschaften gibt, kommen BĂĽrger nicht auf die Idee, selber weiterzumachen.

[–] tomi000@lemmy.world 2 points 1 day ago

Verdammt, hätten wir das mal bedacht als die Mehrheit letztes Mal gefragt wurde welche Gesetze sie einführen würde.

[–] jaschop@awful.systems 3 points 1 day ago (1 children)

(Nitpick: Kapital ist der falsche Begriff fĂĽr erfolgreich vergesellschaftete Systeme der Daseinsvorsorge. Ă–ffentliche GĂĽter eher.)

[–] plyth@feddit.org 1 points 1 day ago (2 children)

Öffentliche Güter unterliegen der Kontrolle der Politiker und sind damit immer durch die Elite gefährdet. Ich denke es ist besser, die Systeme gemeinschaftlich privatrechtlich zu besitzen.

[–] jaschop@awful.systems 4 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Wirkt auf mich, als machst du eine künstliche Trennung zwischen "öffentlichen" (ich nehme an du meinst "staatlichen") und "gemeinschaftlichen" Systemen, von denen nur eine Sorte "Politiker" hat und daher grundsätzlich den Eliten dient.

Ist dieses Bias gegenüber größeren Organisationen velleicht eine Ursache-Wirkungs-Umkehr? Klar gibt es mehr Beispiele für kleinere Organisationen, die nicht korrupt sind. Aber die Eliten wären auch nicht die Eliten, wenn sie sich nicht die größten Organisationen zunutze gemacht hätten.

Klar hat man bei großen Organisationen andere Probleme der Transparenz und Rechenschaft, die man bei kleinen nicht hat. Und man sollte auch keine blauäugigen Erwartungen von den politischen Titanen haben. Aber trotzdem...

Trotzdem halte ich so eine resignierte Haltung für fatal. Es braucht große Organisationen, um der wirtschaftlichen Macht der Eliten was entgegen zu setzen. Wenn man sich keine Organisationen von nationaler oder übernationaler Größe, die im allgemeinen Interesse handeln, mehr vorstellen wagt, legt man seine revolutionäre Phantasie in Ketten.

Mal ein Beispiel: wie wären denn die frei zugänglichen Wanderwege in den Alpen (absolut ein öffentliches Gut würd ich sagen) je mit gemeinschaftlich privatwirtschaftlichen Wegen zustande gekommen?

[–] plyth@feddit.org 2 points 1 day ago (1 children)

wie wären denn die frei zugänglichen Wanderwege in den Alpen (absolut ein öffentliches Gut würd ich sagen) je mit gemeinschaftlich privatwirtschaftlichen Wegen zustande gekommen?

Wenn die Eigentümer keine sich isolierenden Milliardäre sind sondern die breite Bevölkerung, dann würde man einen Weg finden, sich zu einigen, da ja fast jeder Interesse an einem Wegenetz hat.

Ich denke der Unterschied ist, dass zentral verwalteter Besitz wie eine Monokultur ist. Es ist einfach zu kontrollieren, aber auch anfällig. Mischkulturen sind aufwändiger aber dafür auch sicherer.

Die Elite lebt davon, mit wenigen Anrufen alles erledigen zu können. Wenn das aufwändiger ist, ist das für alle aufwändiger, aber nur für die Elite ein wirkliches Hinderniss.

[–] jaschop@awful.systems 2 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Ich hab durchaus Symapthie für solche dezenzentralen Ansätze. ("rhizomatisch" ist eins meiner Lieblingsadjektive.) Die Kleinstaaterei im Fediverse oder Trägerschaften auf kommunaler Ebene statt Land/Bund (z.B. MVZs, KiTas, Wohnen) finde ich gut.

Ich glaube aber, dass man gewisse dicke Bretter der Verteilungsgerechtigkeit so nicht gebohrt bekommt, z.B. Rente, Grundsicherung & Gesundheitsversorgung. Auch kann man so keine schon bestehenden Kapitalkonzentrationen aufbrechen. (Z.B. die Eigentümer der Wiesen und Wälder, die die freien Wanderwege blockierten, waren nicht die breite Bevölkerung.) Dazu kommen manche Sektoren, die von ihrer Natur her von Zentralisierung profitieren, z.B. die Bahn & Strom/Datennetze.

Am Ende glaube ich aber auch, es muss kein Widerspruch sein. Es sind zwei Strategien der Befreiung, die man vefolgen kann. Bei manchen Themen ist die eine im Vorteil, bei manchen die andere. Ein Bias welche Strukturen die besten sind, sollte nicht realisierbaren positiven Projekten im Weg stehn.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 13 hours ago (1 children)

Trägerschaften auf kommunaler Ebene statt Land/Bund (z.B. MVZs, KiTas, Wohnen) finde ich gut.

ja finde ich auch gut. zum einen bin ich für die verschiebung realer macht weg vom staat und hin zu kleineren kommunen, damit die beteiligten menschen direktes feedback geben können (mit mistgabeln und fackeln vor die burg des fürsten marschieren geht halt schlecht wenn der 500 km entfernt wohnt).

zum anderen profitieren größere strukturen halt sehr maßgeblich von billigerer intelligenz. was damit gemeint ist, dass es z.b. sehr viel einfacher ist eine neue chemikalie (medikament) zu erforschen wenn die region des auftraggebers 500 millionen einwohner hat anstatt 500 tausend, weil sich die konstanten forschungskosten auf viel mehr einwohner verteilen und daher die kosten pro person viel niedriger werden.

Dazu kommen manche Sektoren, die von ihrer Natur her von Zentralisierung profitieren, z.B. die Bahn & Strom/Datennetze.

die von dir genannten beispiele profitieren daher von zentralisierung, weil es hier um konsistenz geht; es geht darum, dass die bahn in ostdeutschland gleich gebaut wird wie in spanien, damit der gĂĽterzug in einer fahrt durchfahren kann, ohne mĂĽhsam die spurbreite wechseln zu mĂĽssen. da das wesen des transports naheliegenderweise der ferntransport ist, ist eine konsistente herangehensweise, d.h. ĂĽberall werden die bahngleise gleich gebaut, wĂĽnschenswert. und ebenso natĂĽrlich bei datenĂĽbertragungsprotokollen usw.

[–] jaschop@awful.systems 1 points 8 hours ago

die von dir genannten beispiele profitieren daher von zentralisierung, weil es hier um konsistenz geht;

Njaa, Standardisierung ist wichtig, aber auch nicht alles. Bei langlebiger Infrastruktur macht es auch viel aus, ob sie gut strategisch entwickelt wird, also Redundanz vermieden und gute Interkonnektivität erreicht wird. Man braucht sich nur mal die Faxen der anglo-amerikanischen Privatbahnen ansehen, um zu sehen was ich meine. Strom- & Datennetze haben ähnliche Eigenschaften, die beeinflussen wie gut sie mit Lasten umgehen können. (Aber da kenn ich mich noch weniger aus zugegeben.)

[–] blausand@chaos.social 1 points 1 day ago (1 children)

Prost Mahlzeit, das nenn' ich mal asozial

[–] plyth@feddit.org 1 points 1 day ago (1 children)
[–] blausand@chaos.social 3 points 1 day ago (1 children)

Du kannst eigentlich bei jedem Lösungsvorschlag, der nicht flächendeckend skaliert, davon ausgehen, dass er asozial ist in dem Sinne, dass Menschen außen vor bleiben.
Eine der frĂĽheren Erkenntnisstufen im Leben umfasst die Einsicht, dass ein prosperierendes Sozialwesen ein paar eigens dafĂĽr abgestellte Koordinatoren braucht - da hast du deine Politiker.

[–] plyth@feddit.org 2 points 1 day ago (1 children)

Wenn der Privatbesitz allen offen steht, z.B. als Genossenschaft, dann kann das doch skalieren und sozial sein.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 2 points 13 hours ago (1 children)

wenn der privatbesitz allen offen steht, dann hast du die situation in der sich die indigenen amerikaner plötzlich befanden, als zwar der gesamte boden gemeinnützig war, nur dass der dann in der praxis halt nur von den europäischen besiedlern genutzt wurde. denn die bauten ihre farm darauf (was sie durften - nutzung des bodens), nur die steht dann da halt und bewegt sich nicht mehr weg, sodass andere keinen zugang mehr haben.

wie verhinderst du das?

[–] plyth@feddit.org 1 points 8 hours ago

Per Regel ist das nicht zu verhindern sondern nur durch eine gerechte Gesellschaft, die an einem fairen Interessensausgleich interessiert ist.