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Bis in die späten 1970er-Jahre wuchsen Löhne und Renten nahezu im Gleichschritt mit dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. „Bis in die späten 1970er-Jahre hatten wir eine Umverteilung von oben nach unten und kräftige Lohnsteigerungen“, erklärt Paetz. Nach den Ölpreiskrisen – und vor allem mit der Agenda-2010-Politik ab den 2000er-Jahren – habe der Abbau des Sozialstaats begonnen. Löhne seien seitdem zunehmend nur noch als Kostenfaktor betrachtet worden, nicht als Nachfrage. Paetz plädiert dafür, das zu ändern: Wer mehr verdient, kann auch mehr ausgeben. „Gewerkschaften wurden dazu gedrängt, mäßige Lohnsteigerungen zu akzeptieren, um Arbeitsplätze zu sichern. So haben sich Löhne und Renten von der Produktivität entkoppelt“, sagt Paetz.

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[–] plyth@feddit.org 3 points 1 week ago (1 children)

Der Artikel sagt was anderes:

So haben sich Löhne und Renten von der Produktivität entkoppelt“, sagt Paetz.

Wie sind denn die Werte ohne Transfers? Wenn wir den Gini Koeffizienten schönrechnen, indem durch Transfers die unteren Gehaltsklassen angeglichen werden, dann ist das kein starkes Argument. D.h. praktisch sind wir eine Klasse schlechter und so gut wie Russland? https://de.wikipedia.org/wiki/Gini-Koeffizient

Wenn Gewinne in Steuerparadiese oder zu ausländischen Investoren umgeleitet werden, wird der Gini Koeffizient auch am oberen Ende geschönt sein. Gibt es eine Datenquelle, die das alles einbezieht?

[–] brainwashed@feddit.org 0 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (1 children)

Der Gini sagt genau nichts über die Entkopplung von Produktivität und Löhnen aus. also sagt der Artikel dahingehend auch nichts anderes. Der betrachtet nur Einkommen. insofern wird das, was du dir wünscht, nämlich Abfluss von Gewinnen, zum Beispiel ins Ausland, da einfach gar nicht stattfinden, weil das Individuen in Deutschland betrachtet. Auch wenn Gewinne in irgendeiner Vermögensverwaltung GmbH / Holding fließen, fällt das erst mal nicht als Einkommen auf individuelle Ebene an. Also auch da ist der Gini raus.

Zuletzt ist ein geringer GINI erst mal auch kein Zeichen für breit verteilten gesellschaftlichen Wohlstand. Gibt genug extrem arme Länder, die vergleichsweise Einkommens gleich sind.

[–] plyth@feddit.org 2 points 1 week ago (1 children)

Also auch da ist der Gini raus.

Desswegen sagt der Gini nicht, ob die Gewerkschaften mehr fordern könnten.

Zum Vergleich brutto versus netto in verschiedenen Ländern habe ich nur diese Visualisierung gefunden

Das ist sehr interessant. Ich hätte bei Einkommen auch eine Gaussverteilung angenommen aber es ist fast gleichverteilt.

Einkommen netto in Deutschland nicht das Problem is

Ich halte Lohnunterschiede nicht für ein großes Problem. Das Problem ist, dass die Elite die Gewinne einbehält und gar nicht erst auszahlt.

[–] brainwashed@feddit.org 2 points 1 week ago (1 children)

Das Problem ist, dass die Elite die Gewinne einbehält und gar nicht erst auszahlt.

Also ja, mag im Ergebnis so sein, dafür tragen sie dann auch die Verluste. Arbeitnehmer werden zuerst bezahlt. Kann sich ja jeder heutzutage mit MSCI World ETF oÄ Anrechte auf zukünftige Cashflows sichern.

[–] plyth@feddit.org 0 points 1 week ago (1 children)

dafür tragen sie dann auch die Verluste.

Das gleicht es nicht aus. Wenn die Arbeitnehmer 50% oder mehr des Lohns für Wohnraum zahlen, ist der Lohn zu niedrig.

Die Arbeiter tragen sehrwohl die Verluste, weil sie bei Fehlentscheidungen als erstes entlassen werden.

Kann sich ja jeder heutzutage mit MSCI World ETF oÄ Anrechte auf zukünftige Cashflows sichern.

Kann er nicht, weil er nicht das Vermögen hat und die Renditen niedrig sind. Nur über eigene Unternehmen und gute Entscheidungen kann man Vermögen aufbauen.

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 1 week ago (1 children)

Wenn die Arbeitnehmer 50% oder mehr des Lohns für Wohnraum zahlen, ist der Lohn zu niedrig.

Der Arbeitgeber stellt nicht den Wohnraum und wenn das ein Grund ist, dass der Arbeitgeber mehr zahlen sollte, musste der Arbeitnehmer ihm das sagen oder sich direkt einen Job suchen, wo er weniger Miete, Homeoffice machen kann etc pp. Arbeitgeber ist auch nicht schuld daran, dass Arbeitnehmers Tankfüllung teurer wird oder dass seine Frau wegläuft.

Und Verluste tragen die Arbeitnehmer natürlich nicht. Die müssen die 5 Mio Miese am Ende nicht bezahlen, wenn die Firma Hops geht.

Kann er nicht, weil er nicht das Vermögen hat und die Renditen niedrig sind.

Die Renditen sind ja langfristig nicht niedrig. Und man kann da wörtwörtlich ab 25 Euro im Monat anfangen. Das kann jeder arbeitende.

[–] plyth@feddit.org 0 points 1 week ago (1 children)

Der Arbeitgeber stellt nicht den Wohnraum

Akkumulation des Kapitals. Arbeitgeber hat soviel Geld, dass er Arbeitnehmer beim Hauskauf überbieten kann und Politiker beeinflussen kann, dass sie nur begrenzt Bauland ausweisen. Der Markt funktioniert nicht mehr.

Und Verluste tragen die Arbeitnehmer natürlich nicht. Die müssen die 5 Mio Miese am Ende nicht bezahlen

Wenn sie Aktien haben schon. Haben sie aber meistens nicht, weil ihre Löhne zu niedrig sind. Aber das ist eine andere Rolle.

Der Arbeitgeber hat meist eine AG oder GmbH. Damit trägt er auch nicht die Miese. Er entlässt Mitarbeiter und schrumpft die Firma. Die Mitarbeiter können u.U. Kredite oder Miete nicht bedienen und verlieren ihr Zuhause oder Auto.

Das Risiko für schlechtes Wirtschaften ist erst einmal bei den Angestellten.

[–] brainwashed@feddit.org 2 points 6 days ago* (last edited 6 days ago) (1 children)

was ist denn das hier für ein Zerrbild, wo der Arbeitgeber jetzt gleichzeitig der Lobiierende Immobilienspekulant ist? Was macht der am Wochenende?

Haben sie aber meistens nicht, weil ihre Löhne zu niedrig sind. Aber das ist eine andere Rolle.

Das entspricht einfach nicht der Realität. Deutsche haben viel Vermögen, nur leider in Bar unterm Kopfkissen und auf dem Sparbuch und selten in Unternehmen.

Damit trägt er auch nicht die Miese.

Natürlich, denn sein Unternehmenswert X ist morgen vielleicht X/2 wert. Ist ja ne Gesellschaft mit beschränkter Haftung und nicht eine Gesellschaft ohne jede Haftung. Abgesehen davon müssen natürlich diverse Standards eingehalten werden, wenn man sich "mal eben" gesundschrumpfen will. "LOL wir hatten einen Verlust" reicht hier nicht.

[–] plyth@feddit.org 1 points 6 days ago (1 children)

was ist denn das hier für ein Zerrbild,

Grundlagen des Kapitalismus. Durch Zinseszinseffekte wandert das Vermögen zur Elite. Sie sucht sich Investitionsmöglichkeiten und hat irgendwann alles aufgekauft und es bleibt nur noch der Besitz der Arbeiter.

Wir sind an dem Punkt, wo Wohnungen nicht mehr bezahlbar sind weil Immobiliengesellschaften alles aufkaufen.

Deutsch haben viel Vermögen, nur leider in Bar unterm Kopfkisse

Ja, noch. Die nächste Generation aber nicht mehr so viel. Das Kopfkissen ist in der Tat ein Problem und der Grund, warum Amerikaner trotz niedrigerer Sparquote mehr Vermögen haben.

Natürlich, denn sein Unternehmenswert X ist morgen vielleicht X/2 wert.

Das Risiko von Konsequenzen in der Lebensqualität besteht für den Handwerker. Für Billionäre ist es kein Risiko das die Lebensqualität beeinflusst.

Abgesehen davon müssen natürlich diverse Standards eingehalten werden

Die für Konzerne kein Problem sind. Es trifft dann nicht sozial schwache Arbeiter aber irgendwelche Arbeiter trifft es. Wahrscheinlich Leiharbeiter. Eigentlich am schwächsten, aber legal.

[–] brainwashed@feddit.org 2 points 6 days ago (1 children)

Man merkt, dass du komplett vom amerikanischen Diskurs verdreht bist. Erst mal gibt es nicht einen Billionär, sondern nur Milliardäre. Zweitens arbeiten die meisten eben nicht für Milliardäre, in Deutschland sind die meisten bei KMUs beschäftigt. Und Vermieten tun in Deutschland zu einem reisen Teil private Kleinvermieter und keine Megakonzerne.

Ich kann dich beruhigen, Jeff Bezos kauft deine Wohnung voraussichtlich nicht. Das liest sich alles, als hättest du ne große Hasskappe und bist dir ganz sicher, dass die da oben es auf den armen Arbeiter abgesehen haben. Faktisch haben wir einfach eine extreme Urbanisierungsbewegung gekoppelt mit unfassbaren Trendstädten. Du kannst in Deutschland sehr günstig wohnen, da will nur kaum jemand hin.

[–] plyth@feddit.org 0 points 6 days ago (1 children)

komplett vom amerikanischen Diskurs verdreht bist.

Ja. Beeinflusst würde mir allerdings besser gefallen.

Der aktuelle Zustand ist ja auch noch nicht das Endergebnis. Die mittleren Einkommen schrumpfen. Wer soll zukünftig in Wohnungen investieren können?

Ausgangspunkt ist:

Löhne und Renten von der Produktivität entkoppel

Damit muss das Vermögen zur Elite wandern, neben den sowieso laufenden Zinseszinseffekten.

https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/Gutachten-Private-Vermieter-in-Deutschland.pdf

Wenn wir das erhalten wollen, muss die Schere geschlossen werden.

Du kannst in Deutschland sehr günstig wohnen, da will nur kaum jemand hin.

Das ist kein Argument. Wohnen muss auch da günstig sein wo die Leute arbeiten. Neben den entkoppelten Löhnen muss auch noch mehr Miete gezahlt werden. Das Vermögen kann so nur bei wenigen enden, die dadurch demokratiegefährdent viel Macht erhalten.

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 6 days ago (1 children)

Damit muss das Vermögen zur Elite wandern, neben den sowieso laufenden Zinseszinseffekten.

Muss es eben nicht, wenn die mindestens noch solvente Mittelschicht ihr Geld stattdessen in ETF steckt.

Und war auch in den 2010-21 nicht so, das Median Haushalts Nettovermögen hat sich besser entwickelt, als dass das des 95. Perzentils https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/sozialbericht-2024/553230/vermoegensungleichheit/

Wenn wir das erhalten wollen, muss die Schere geschlossen werden.

Die Schere von was?

Das ist kein Argument. Wohnen muss auch da günstig sein wo die Leute arbeiten.

Klar ist das ein Argument, und auch in NRW arbeiten genug Leute und du hast in 360° 30 Minuten Fahrtweg unzählige Arbeitsmöglichkeiten / Großstädte. Ist nur einfach unbeliebt, weil nicht so schick.

Das Vermögen kann so nur bei wenigen enden, die dadurch demokratiegefährdent viel Macht erhalten.

Auch die sterben irgendwann. Und bislang war es eben nicht der Fall, dass ich das Vermögen immer weiter konzentriert. Siehe Sozialbericht, weiter oben.

[–] plyth@feddit.org 1 points 5 days ago* (last edited 5 days ago) (1 children)

solvente Mittelschicht ihr Geld stattdessen in ETF steckt.

Was Blackrock die Stimmrechte schenkt. Machttechnisch keine Lösung.

Median Haushalts Nettovermögen hat sich besser entwickelt, als dass das des 95.

Milliardäre sind 80-250 in Deutschland. Also einer pro Million. Das 99.999 Perzentil kann ausgeglichen sein und trotzdem wäre die Macht nicht gerecht verteilt.

Die Schere von was?

Produktivität und Löhne

du hast in 360° 30 Minuten Fahrtweg unzählige Arbeitsmöglichkeiten / Großstädte

Fakt ist, dass Miete nicht mehr nur 1/3 des Einkommens eines Alleinverdieners kostet.

Auch die sterben irgendwann.

Und vererben ihr Vermögen. Wir sind kurz vor dem Feudalismus.

Und bislang war es eben nicht der Fall, dass ich das Vermögen immer weiter konzentriert.

Der Zerfall der Mittelschicht ist die andere Seite der Konzentration. Das Thema ist schon mal öfter in den Nachrichten.

Wer bekommt das Geld, wenn die Produktivität aber nicht die Löhne steigen?

Bis 1990 hat der Kapitalismus mit angezogener Handbremse gearbeitet. Wo er jetzt alternativlos ist, wird das Volk ganz andere Verhältnisse erdulden.

Siehe Sozialbericht, weiter oben.

Die Milliardäre holen es von oben da die unteren 50% nichts haben. Damit gleichen sich die 5% den 95% an. Das ist die Auflösung der Mittelschicht.

[–] brainwashed@feddit.org 2 points 5 days ago (1 children)

Was Blackrock die Stimmrechte schenkt. Machttechnisch keine Lösung.

Wenn du diese böse findest, kaufst du halt Amundi oder wen auch immer. Gibt zig Anbieter.

Das 99.999 Perzentil kann ausgeglichen sein und trotzdem wäre die Macht nicht gerecht verteilt.

Du hast eine Entwicklung beschrieben, ich hab dir belegt, dass sie so nicht gelaufen ist. Jetzt beschwerst du dich stattdessen über ne Verteilung.

Fakt ist, dass Miete nicht mehr nur 1/3 des Einkommens eines Alleinverdieners kostet.

Die bundesdeutsche Einheitsmiete im bundesdeutschen Normgehalt oder was? Und wer sagt, dass das die Norm ist dass das der Alleinverdiener kann? Irgendeine Daum Riegel schnitzen kann ich mir auch. Jedenfalls ist was du beschreibst, nicht so, der deutsche gibt 23 % des Haushaltseinkommens für Energie aus https://de.statista.com/statistik/daten/studie/296783/umfrage/anteil-der-ausgaben-fuer-wohnung-energie-in-deutschland-an-den-konsumausgaben/

Wer bekommt das Geld, wenn die Produktivität aber nicht die Löhne steigen?

Beispielsweise der Staat und die von ihm gebauten Sozialkassen, zuletzt wurden ja zum Beispiel wieder Beiträge erhöht.

Das ist die Auflösung der Mittelschicht.

Hab ich dir grad schon gezeigt, dass der exakte Median in seinem Vermögen gestiegen ist. Da wird also nichts aufgelöst das ist faktisch falsch.

Ich krieg von dir irgendwie nur Parolen und immer da, wo es konkret wird, wird es faktisch falsch. Was ist da los?

[–] plyth@feddit.org 1 points 4 days ago (1 children)

23%

Das ist leider keine öffentliche Quelle. Ich kann nicht sehen, was das genau ist.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-EVS-energie-d.html

200 Euro für Energie

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-EVS-dezil-proz.html

Wohnen und Energie macht knapp 40% aus.

Schwer zu sagen, ob Benzin dort oder unter Verkehr gebucht wird.

Wenn du diese böse findest, kaufst du halt Amundi oder wen auch immer.

Es kommt darauf an, was die meisten machen.

ich hab dir belegt, dass sie so nicht gelaufen ist.

Wie genau? Du hast zwei Statistiken aufgezeigt die nicht messen, wieviel die Elite an Macht gewinnt.

Beispielsweise der Staat und die von ihm gebauten Sozialkassen

Was durchlaufende Posten sind und kein Vermögen.

Was ist da los?

Werden wir sehen wenn wir das sauber zu Ende diskutieren.

Die Schere von Produktivität und Löhnen ist keine Parole.

[–] brainwashed@feddit.org 2 points 4 days ago* (last edited 4 days ago) (2 children)

Die 40 % beziehen sich auf 11% der Haushalte. https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Bevoelkerung-Arbeit-Soziales/Soziales-Lebensbedingungen/Wohnkosten.html?templateQueryString=ausgaben+miete

Ich beziehe mich hierauf, da sinds unter 30% der Ausgaben (nicht des Einkommens).

Die Schere von Produktivität und Löhnen ist keine Parole.

Und halt nicht erwiesenermaßen ein Problem, für große Teile der Bevölkerung selbst lösbar (siehe ETF). Die Reichen werden jedenfalls nicht alleine reicher und nicht alle Deutschen geben horrende Teile ihres Einkommens für Miete aus.

[–] plyth@feddit.org 1 points 4 days ago (1 children)

5 Leute haben von 10 bis 50 Euro Vermögen. Der Median ist 30, der Durchschnitt auch 30.

Wenn 4. 7 Euro an 5. gibt und einen an 3. und 1. und 2. ihr ganzes Geld an 5. geben, dann wächst das Medianvermögen stärker als der Durchschnitt.

  1. 0€
  2. 0€
  3. 31€
  4. 32€
  5. 87€
[–] plyth@feddit.org 1 points 4 days ago (1 children)

Die 40 % beziehen sich auf 11% der

Siehe weiter unten, der Durchschnitt nähert sich 40%.

Ich beziehe mich hierauf, da sinds unter 30%

Ich möchte es glauben. Bei 3000 Euro Konsum wären 25% 750 Euro. Bei 10 Euro Miete wären das mit Nebenkosten ca. 60 qm.

Aber wie passt das zu den Zahlen, dass es 37,5% sind?

Bei der Quantilsicht sind es 37,5% https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/privater-konsum-EVS-dezil-proz.html

und hier bei der zeitlichen Entwicklung 38%

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/liste-private-konsumausgaben-fbg.html#115356

Woher kommt der Unterschied?

Andere Punkte:

Ausgaben und Einnahmen sind fast das gleiche:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/_inhalt.html

3200 Nettoeinkommen, 3000 Konsum also , 200 Investition. D.h. Konsum oder Nettoeinkommen ist fast egal.

Mit 40 Millionen Haushalten ergibt das 8 Milliarden Euro pro Jahr, die als Gegengewicht zu den Milliardären aufgebaut werden könnten. Die Bevölkerung ist abgehängt.

[–] brainwashed@feddit.org 2 points 4 days ago (1 children)

Da drüber steht etwas von früheren Bundesgebiet. Ist das eine Einschränkung auf Westdeutschland?

[–] plyth@feddit.org 1 points 3 days ago

Das könnte es sein. Über welchen Daten denn? Den 23%? Dort steigen die Mieten doch besonders.