this post was submitted on 22 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] plyth@feddit.org 3 points 3 days ago (1 children)

Ich persönlich schließe mich da ja Bertolt Brecht an.

Die Regierung auch. Die pluralistische Gesellschaft kommt nicht aus Menschenliebe der Politiker sondern weil es keine Vereinigungen mehr geben wird, die einen Widerstand gegen die volle kapitalistische Ausbeutung organisieren können.

[–] poVoq@slrpnk.net 3 points 3 days ago (1 children)

Du hattest also lieber einen schön einheitlichen, wohlmöglich rassereinen, Volkskörper damit es einfacher ist den Wiederstand gegen die ausbeuterischen Kapitalisten (alles Juden natürlich) zu organisieren?

[–] plyth@feddit.org 4 points 3 days ago (1 children)

Rasserein bringt gar nichts, wie man an Jugoslavien sehen konnte. Es finden sich immer Gründe, weitere Aufteilungen durchzusetzen und Kriege anzufangen.

Einheitlich hilft, aber die pluralistische Gesellschaft ist ja gewollt, weil persönliche Freiheit eine sehr große Lebensqualität ist.

Bürger einer pluralistischen Gesellschaft müssen aber bewusst etwas Gemeinsames aufbauen, damit sie nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Menschen an den Machtpositionen werden es nicht für sie übernehmen.

[–] poVoq@slrpnk.net 3 points 3 days ago* (last edited 3 days ago) (1 children)

Mein (sarkastischer) Kommentar wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus. Das Problem ist nicht die pluralistische Gesellschaft und der Mangel der derzeitigen Eliten dieses zu überbrücken, sondern genau das Gegenteil, d.h. die aktive Ausnutzung von (im Endeffekt völlig banalen und ausgedachten) Unterschieden nach dem Motto Teile und Herrsche. Egal wie einheitlich eine Gesellschaft (oder Klasse) ist, wenn man will findet man immer etwas um zu spalten, und der Gedanke das man überhaupt etwas einheitlich haben will ist bereits so ein spaltender Gedanke der es einfach macht den Hebel anzusetzen.

[–] plyth@feddit.org 1 points 2 days ago (1 children)

aktive Ausnutzung von ... Teile und Herrsche

Genau. Und wie bekommt man es in einer pluralistischen Gesellschaft hin, das zu vermeiden?

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 2 days ago (1 children)

In traditionellen Einwanderungsländern klappt das oft recht gut.

[–] plyth@feddit.org 1 points 2 days ago (1 children)

Welche Länder wären das? Die USA sind maximal zerstritten. Haiti sieht nicht gut aus. Argentinien hat den Kapitalisten gewählt. Peru und andere Länder Lateinamerikas unterdrücken die indigene Bevölkerung. Imperialländer sehen nicht besser aus. Frankreich hat seine Unruhen, Russland hat "einen starken Präsidenten" und England eine starke Klassengesellschaft. Arabische Länder haben viele Immigranten, geben ihnen aber keine Rechte. Mir fällt kein Land ein, in dem die Bevölkerung seine Elite kontrolliert.

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 2 days ago (1 children)

Ich redete nicht davon das die Bevölkerung die Regierung kontrolliert, sondern davon das Pluralismus in diesen Ländern wenig oder garnicht als Spaltungsinstrument verwendet wird.

[–] plyth@feddit.org 1 points 2 days ago (1 children)

Welche Länder sind das denn?

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 2 days ago (1 children)
[–] plyth@feddit.org 1 points 2 days ago (1 children)