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Die Dampflok ist aber jetzt ein sehr schlechtes Beispiel.
Du wirst es kaum glauben, aber Dampflokomotiven mit Kohlekesseln werden tatsächlich noch außerhalb von Museen aktiv benutzt. Die funktionieren nämlich besonders gut in abgelegenen Gegenden mit wenig entwickelter Infrastruktur, weil die Technik so primitiv ist, dass sie mit sehr einfachen Mitteln zu warten und reparieren ist und so viele Jahrzehnte lang mit geringem Aufwand zuverlässig funktioniert. Außerdem kann man im Kohlenkessel praktisch alle brennbaren Feststoffe verbrennen. Ob Kohle, Holz, oder getrocknete Kuhscheiße, ist dem eigentlich egal, man braucht nur entsprechend dem Heizwert unterschiedliche viel Brennstoff für gleiche Leistung.
Effizienz ist nicht Alles. Wartbarkeit, Langlebigkeit und Robustheit sind auch wichtig, obwohl die Befürworter einer Wegwerfgesellschaft ständig versuchen, uns das Gegenteil einzureden.
Wieviele Dampflokomotiven sind in der EU noch im regulären Güter- bzw Personenverkehr in routinemäßiger Verwendung? Abgesehen von Oldtimer Verwendungszwecken nahe null. Abgesehen davon, Dampflokomotiven sind nett und cool gerade weil sie weitestgehend nicht mehr in Verwendung sind. Für Anrainer deren Häuser von Ruß ganz geschwärzt wurden nicht so sehr. In den Städten wird man sich schon bald nicht nehr vorstellen können wie es war als diese noch vollgestopft waren mit Drecksschleudern und die Luft von Verkehrsabgasen getränkt war. Für mich war das ein Augen öffnendes Erkebnis als eine Transitroute zur Fußgeherzone umgewandelt wurde. Das was mir am stärksten Auffiel war die dramatische Verbesserung der lokalen Luftqualität.
Es ging hier aber ohnehin um Hersteller die von "technologieoffen" faseln. Wie verkaufen sich denn neu produzierte Dampflokomotiven so in der EU? Dampflokomotiven sind ein einwandfreies Beispiel.
Was Wartbarkeit angeht, elektrische Antriebe sind weitaus wartungsfreundlicher als Verbrenner. Das Problem bei modernen Autos sind nicht der Antrieb/Tank/Batterie.
Moderne Autos sind überhaupt nicht mehr wartbar. Noch vor 20-25 Jahren konnte man mit mäßigem mechanischem Geschick und einem spärlich ausgestatteten Werzeugkasten viel Routinewartung und Einiges an Reparaturen am Auto recht einfach selbst machen. Das hat den Herstellern nicht gefallen. Inzwischen sind die so weit, dass sogar Vertragswerkstätten viele Komponenten, die man in der Vergangenheit einfach repariert hat, nur noch austauschen, weil sie nicht mehr reparierbar sind. Ob die Autohersteller jetzt Eisenschrott oder Elektroschrott herstellen, macht da keinen Unterschied. Schrott bleibt Schrott. Und für die Preise, die die für ihre Produkte abrufen, ist das eine bodenlose Unverschämtheit.
Das hat halt alles so rein gar nichts mit der "technologieoffen" Thematik zu tun und ist ein gänzlich separates Problem.
Wie gesagt, das liegt nicht an der Antriebstechnologie. Elektromobile gab es schon vor 100 Jahren und waren schon damals deutlich einfacher zu warten als Verbrennungsmotoren. Moderne Elektromotoren sind natürlich komplexer aber noch immer deutlich simpler als moderne Verbrenner, mit deutlich weniger Verschleißteilen.
Würden moderne Dompflokomotiven gebaut wären sie genauso wartbar (oder eben nicht) wie moderne E-Lokomotiven.
Die Batterie selbst ist ein Verschleißteil und verliert mit jeder Benutzung kontinuierlich an Kapazität. Das ist wie wenn bei einem Auto mit Verbrennungsmotor bei Benutzung ständig der Tank kleiner würde, aber der Tank nicht wirtschaftlich austauschbar wäre. Solange es keine standardisierten, einfach austauschbaren Batterien gibt, ist das überteuerter Elektroschrott.
Ich hab nirgends gesagt, dass EVs keine Verschleißteile hätten. Der Verschleiß der Batterie wird regelmäßig stark überschätzt. Selbst moderne NMC halten mittlerweile solange dass sie normalerweiße über die Lebensdauer gar nicht angegriffen werden müssen geschweige denn ersetzt. Wenn das dann doch der Fall sein sollte ist bei Verbrennern wohl auch oft schon eine gröbere Motorreparatur fällig.
Wenn Sie sich um die Langlebigkeit des Akkus sorgen, dann wählen Sie halt ein Auto mit LFP Akku. Die halten ca 600000 km lange eine Kapazität über 80%.