this post was submitted on 09 May 2026
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ADHS - Austausch, Tipps, Erfahrungen
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Ja, so sollte es sein. Das sieht mein Arbeitgeber aber anscheinend leider nicht so und beharrt darauf, dass zuviele Überstunden eine Verletzung der entsprechenden Dienstvereinabrung ist.
Zitat aus dem Protokoll des Gesprächs:"
" trägt mit seiner Arbeit nicht wesentlich zum Teamerfolg bei, sodass die Anzahl der geleisteten Mehrstunden in keinem Verhältnis zur Quantität stehen."
usw.
Dabei löst das ja mein Problem nicht. Im Gegenteil, es erzeugt mehr Druck. Die Überstunden sind schlechtes Coping. Ich mache mehr, weil ich generell für meine Tasks länger brauche. Dabei weiß ich nicht mal was wesentlicher Teamerfolg sein soll. Ich vermute, die Führungskraft aber auch nicht.
Edit ab hier: Man sieht mir meine Einschränkung halt nicht an und das trägt vielleicht auch ein Stück dazu bei.
Blöd gesagt: Ich würde einen Menschen mit nur einem Arm ja auch nicht ernsthaft fragen, warum er oder sie so lange braucht um ein Schreiben am PC aufzusetzen, wenn es der Rest der Belegschaft (mit zwei Armen) in der Hälfte der Zeit schafft.
/mal überspitzt
Hi, wenn du gleichgestellt bist, dann sollte (oder könnte) es eigentlich ein Gespräch zu möglicher Unterstützung gegeben haben, die der AG dir geben kann? Seid ihr den Weg mal gegangen? Was könnt ihr machen damit das besser wird?
Und ganz grundsätzlich: Machst du deine Arbeit eigentlich gerne? Du klingst nicht so, als könntest du deine Stärken bei deiner Arbeit einsetzen.
Insgesamt klingt das so als steckt ihr (AG und du) da ein wenig fest in dem was ihr tut. Vielleicht lohnt sich der Weg zum Betriebssarzt (hat auch Schweigepflicht), einer Schwerbehindertenvertretung oder einem Betriebs- oder Personalrat, einfach um ein paar neue Ideen zu entwickeln.
Eine Arbeitssituation, in der ich extra lange arbeite um extra wenig Wertschätzung zu bekommen, würde mich auch müde machen.
Hi, ein betriebliches Eingliederungsmanagement ist noch am Laufen und die Schwerbehindertenvertretung hat mir auch schon nahegelegt, mich nach anderen Stellen umzusehen. In der Tat bin ich mit meinem Job nicht mehr so zufrieden. Das war mal anders. Seit langem (so habe ich den Eindruck) liegt die Priorität in der Masse des Outputs statt in der Qualität. Zweiteres ist eher meine Arbeitsweise. Gleichzeitig ist die Befürchtung vorhanden, den Job zu verlieren.