this post was submitted on 19 Mar 2026
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[–] Chemo@feddit.org 2 points 6 hours ago* (last edited 6 hours ago) (1 children)

und zwar auch rückwirkend für die Pensionsansprüche, die ich bereits erworben habe

Ich glaube nicht, dass irgendwer bisher vorgeschlagen hat Pensionsansprüche rückwirkend abzuwerten.

in den meine Steuern genauso einfließen wie die von allen anderen und von denen ich nichts jemals zurück bekommen werde.

Das ändert sich ja, wenn Beamte Teil der allgemeinen Rentenkassen werden.

Ansonsten hast du natürlich Recht, dass es dann im Gegenzug bessere Gehälter braucht. Aber das ist doch am Ende besser als die Spezialstellung von Beamten.

[–] toastus@feddit.org 2 points 4 hours ago (1 children)

Ich glaube nicht, dass irgendwer bisher vorgeschlagen hat Pensionsansprüche rückwirkend abzuwerten.

Also soll es dann doch so eine Art Stichtagsregelung geben?
Und aktive Beamte kriegen eine anteilige Pension für die Ansprüche, die sie schon haben und dann noch eine kleine Rente für die handvoll Rentenpunkte die ab dann noch erzielt werden?

Das löst halt die Probleme des Rentensystems überhaupt nicht.

Ansonsten hast du natürlich Recht, dass es dann im Gegenzug bessere Gehälter braucht.

Und genau das wollte die Politik bisher nie, weil das ja höhere Kosten im Jetzt bedeuten würde.
Mit dem in meinen Augen weiterhin zweifelhaften Nutzen.

Die Pension ist einfach grundsätzlich anders organisiert als die umlagenbasierte Rente.

Aber das ist doch am Ende besser als die Spezialstellung von Beamten.

Kann man natürlich so sehen, aber damit hinterfragt man in meinen Augen das komplette Konzept des Beamtentums.
Nicht dass das an sich verkehrt ist, ich hinterfrage das Konzept selbst.

Aber ich glaube dabei nicht, dass die 62% der deutschen, die laut dem Artikel für eine Zusammenführung sind, dabei mitbedenken, was die genauen Folgen sind.
Und der zitierte "Experte" hat es ganz sicher nicht.

[–] Chemo@feddit.org 1 points 3 hours ago

Also soll es dann doch so eine Art Stichtagsregelung geben? Und aktive Beamte kriegen eine anteilige Pension für die Ansprüche, die sie schon haben und dann noch eine kleine Rente für die handvoll Rentenpunkte die ab dann noch erzielt werden?

Ja, ist total üblich bei dem Thema. Vielleicht sogar eine Stich-Generationen-Regelung. Die Verschiebung des Renteneintrittsalters trifft ja auch nur die jüngeren Generationen.

Kann man natürlich so sehen, aber damit hinterfragt man in meinen Augen das komplette Konzept des Beamtentums.

Ja, das stimmt schon. Auch das Streikverbot für Beamte ist ja eigentlich ein ziemliches Unding. Die Frage ist ob Beamtentum überhaupt noch in unsere Zeit passt. Aber dann darf sich der Staat auch nicht beschweren wenn Lokführer*innen und Lehrer*innen streiken, wenn sie nicht mehr verbeamtet werden.