this post was submitted on 12 Mar 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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An dem einen Tag Demokratie den wir dieses Jahr hatten hab ich links gewählt
Interessant wie die meisten Antworten nur die persönlichen Massnahmen aufzählen. Es gibt als Bürger, in einer Demokratie wohlgemerkt, keine offensichtliche Strategie, die Situation zu verändern.
Es wird erwähnt, dass selbst bei Solarhaushalten wegen der Transportkosten die Ausgaben steigen werden.
Die EU vergünstigt Verbrennerlaster: https://feddit.org/post/27070585 und es besteht Sorge um chinesische e-Laster: https://feddit.org/post/27073555 .
Die hohen Energiepreise und die damit verbundene Sensibilisierung muss doch auch Chancen eröffnen. Die Politik wird keine Lösung anbieten, wir haben Trump die Flüssiggasabnahme zugesagt.
Mit welchen Ideen sollte man sich beschäftigen, so dass aus persönlichen Initiativen etwas entsteht, dass die Energiekosten dauerhaft senkt?
Die Gemeinde wo ich wohne ist beispielsweise dabei, Fernwärme zu erschließen. Das ist zwar in Oberbayern, aber lokal ist eben auch viel Positives möglich. In München z.B. hat sich sehr viel getan für besseren Radverkehr. Und auch die Aufhebung des Tempolimits auf dem mittleren Ring dort scheint dem bisherigen Oberbürgermeister Reiter nicht viel genützt zu haben - er steht vor einer Stichwahl mit dem grünen Kandidaten.
D.h. die Leute sind bereit für Veränderungen. Auf Politikwechsel bauen dauert aber leider mindestens eine Legislaturperiode.
Noch eine Verständnisfrage:
Wie kann Fernwärme günstiger sein als lokale Wärmepumpen? Ist Fernwärme als Strategie noch sinnvoll?
Kommt auf die Siedlungsdichte an.
Prinzipiell sind Skaleneffekte möglich. Es ist ja auch ökonomischer, wenn 100 Leute in einem Bus fahren , als in 100 separat angeschafften Autos .
Zudem sind die Investitionskosten für den einzelnen Hauseigentümer geringer, die oft als Haupthindernis genannt werden. Ein Fernwärmeanschluss der real existiert ist besser als eine Wärmepumpe, die nie gebaut wird.
Du kannst den aktuell gewählten durchaus aufs Dach steigen (nicht wörtlich bitte) und deine Wünsche artikulieren. Gibt sicher wenig bessere Zeitpunkte als jetzt, wirst nicht der einzige sein der sich darüber beschwert aber vielleicht der einzige, der sinnvolle Lösungsvorschläge macht und nicht nach Flatrate tanken für alle ruft.
Kuba, Iran. Die Politiker haben klar gemacht, wofür sie stehen. Ich denke ohne private Initiative passiert nichts. Solange alle damit zufrieden sind, ein Elektroauto zu kaufen, passiert aber auch nichts.
Es muss doch Menschen mit Ideen geben, die grundlegend etwas verbessern, bei denen man privat helfen kann, sie umzusetzen.
Ich kann nicht folgen. Welche Politiker haben was klar gemacht?
Dass Kommunen hier solarparks, Fernwärme, e ladesäulen und Parkplätze fördern, treiben, ermöglichen erfordert ja keine grundlegend andere Position zum Iran.
Fast alle, durch Nichthandeln. Wenn das Ende der kubanischen und iranischen Unabhängigkeit für uns akzeptabel ist, dann doch sicher auch unsere Abhängigkeit vom amerikanischen Frackinggas und Öl. Wenn lokale Politiker das unterwandern ist das natürlich voll zu begrüßen.
Ich denke da interpretierst du zuviel rein und das installieren von solar Kapazität gleichzeitig nicht als subversiven Akt. Ist einfach nur schlaues Haushalten.