this post was submitted on 25 Feb 2026
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Ich hätte gedacht Wasserstoff erzeugen macht die Bilanz noch deutlich schlechter. Wo eine Wärmepumpe doch automatisch schon einen Wirkungsgrad von mindestens >3 hat, gegenüber Dinge verbrennen?!
Naja also wenn im Winter zu wenig Strom aus erneuerbaren erzeugt wird, dann hast du zwei Möglichkeiten:
Wobei es halt fraglich ist wieviel Strom im Winter tatsächlich erzeugt wird ... wenn es 80% des Bedarfs sind dann sieht die Rechnung natürlich freundlicher aus.
Tja, schwankt ziemlich stark. Aktuell (19:15 Uhr) sagt das Fraunhofer, es sind 40% von Erneuerbaren gedeckt. Wir hatten heute aber schon alles zwischen 25% bis 70%. Kommt halt im Winter echt darauf an wie windig es grad ist. Und >100% sehe ich fast nur im Sommer. Dann aber recht häufig. Also tagsüber, wenn das ganze Solar ordentlich reinhaut. Da steht dann regelmäßig mittags 125%. Da scheinen wir echt ne Menge Strom über zu haben.
Wasserstoff macht nur Sinn wenn er mit erneuerbaren Strom erzeugt, der sonst nicht verwendet wird. EG. Abriegelung von Windkraftanlagen im Norden. Damit wird dann kein fossiles Gas verbrannt.
Das erhöht den Wirkungsgrad von selbigen Strom von 0 auf >0.
Ja klar. Den dann im Chemiepark erzeugen macht wenig Sinn. Und wir brauchen ja eh Überkapazitäten mit Solar und Wind. Kann man dann ja in den ganzen leeren Erdgasspeichern aufbewahren... Wobei wir die Energie ja dann vielleicht schlussendlich auch nicht auf die verschwenderischste Art verjubeln sollten.
Der macht deine Bilanz als Verbraucher schlechter. Für deinen Gasversorger ist das anders. Das Argument "Energieeffizienz" bringt dich auch nicht weiter, weil das schlicht nicht das Optimierungsziel ist.
Verstehe ich nicht ganz. Also klar. Letztendlich wollen wir irgendwelche Arbeit verrichten, und das Ziel ist eine nachhaltige Energieversorgung zu haben. Möglichst kosteneffizient und mit möglichst wenig Schaden für unseren Planeten... Welche Kennzahl da auf einem einzelnen Bauteil draufsteht ist ja nur ein Detail, da das ja nur ein Puzzleteil in einer langen Kette ist von Energiegewinnung, Transport, Umsetzung... Trotzdem wird die ganze Kette ja letztendlich betrieben, damit es in meiner Bude im Winter warm bleibt.
Ist das so?
Ich meine, glaubst du du würdest im Winter Gas geliefert bekommen wenn der Lieferant dabei nichts verdienen kann? Glaubst du ALDI würde Lebensmittel verkaufen wenn das ein Verlustgeschäft wwäre?
Naja, der Lieferant existiert ja, weil das ein gewinnbringendes Geschäft für ihn ist? Ich weiß nicht so ganz ob wir hier aneinander vorbeireden? Also vielleicht habe ich das etwas ungünstig formuliert und man kann da von beiden Seiten draufgucken. Aber das Geschäft braucht irgendwie beide Seiten um zustande zu kommen. Also die Nachfrage kommt sicherlich von mir... Das Angebot von einem kommerziellen Unternehmen... einer Aktiengesellschaft in meinem Fall. Weiß nicht was die so für Gewinnmargen haben. Davon hängt es sicherlich ab ob die mir lieber Strom oder Erdgas verkaufen... Aber zumindest deren kommerzielles Interesse ist ja erstmal nicht dasselbe wie mein Interesse was ich hier verfolge. Und ich bin nur ein Puzzleteil, der Gasanbieter ist nur eins, und dazu kommt dann noch wem die Leitungen gehören und wer das Gas aus der Erde holt, oder den Strom produziert. Geld spielt bei all diesen Parteien eine Rolle.
Ja, ich versuche dir zu erklären dass der Zweck deines Gaslieferanten nicht ist, die Menschen mit Gas zu versorgen. Dass du es warm hast ist ein für die Besitzer akzeptabler Kollateralnutzen.
Ah, ja okay. Klar. Das habe ich mal als selbstverständlich angenommen... Der Zweck einer Aktiengesellschaft ist Gewinne zu erwirtschaften und Kapital anzuhäufen. Und durch allerhand Verstrickungen funktioniert dann so unsere Wirtschaft und das tägliche Leben. Vielleicht lese ich den ersten Kommentar nochmal, irgendwie bin ich ein wenig "Lost" was das mit Heizungen zu tun hat.
Edit: Ich glaub du wolltest mir sagen, der Lieferant teilt nicht wirklich meine Interessen in Bezug auf Effizienz...
Wir haben einen Gewinner!
Und das ist halt nicht die einzige Instanz wo wir auf Gesellschaftsebene nicht für Effizienz optimieren. Tun wir gefühlt eher nur dann wenn "Effizienz" nicht wirklich ist was wir als Gesellschaft wollen.