this post was submitted on 22 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Das entspricht so gar nicht meiner Vorstellung von TDD. Für mich ist TDD, dass man sich explizit vorher Gedanken macht und diese in einer Spezifikation niederschreibt. Die Spezifikation wird dabei in Form von Unit- und Integrationstests verfasst, damit automatisch geprüft werden kann, dass der Code der Spezifikation entspricht.
Echtes TTD, so wie ich es gelernt habe, erfordert, dass du immer nur die kleinstmögliche Änderung an den Unit-Tests machst. Der erste Test prüft z.B. nur, ob es eine Funktion gibt. Dann schreibst du den Code, der genau diese Anforderung umsetzt, also eine Methode, die nichts macht.
Danach fügst du die nächste kleine Anforderung zum Test hinzu und programmierst dann genau die.
Vielleicht gibt’s TTD in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dein Ansatz umgeht zumindest den Nachteil, dass durch das inkrementelle Hinzufügen winziger Funktionen kein „im Großen und Ganzen“ sauberes Modul dabei herausfällt.
Joa, habe TDD nie als Dogma gelernt, sondern aus der Praxis, also kann gut sein, dass das was ich kenne ein pragmatischerer Ansatz ist.
Für mich war immer der relevante Aspekt, dass man eben nicht einfach drauf loscodet, sondern sich vorher Gedanken macht, was die Anforderungen sind, was wiederum eine Grundvoraussetzung für sinnvolles Design ist, daher hat mich eure Beschwerde gerade etwas überrascht...