this post was submitted on 06 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Jetzt seien wir mal ehrlich: Wer jenseits der Beitragsbemessungsgrenze verdient, ist mit an 100 % kratzender Wahrscheinlichkeit nicht auf Krankengeld angewiesen. Das ist dann mehr so ein Mitnahmeeffekt wie Jeff Bezos, der sich so arm rechnet, dass er Anspruch auf Fördermittel für den Schulbesuch seiner Kinder hat.
So war der Gedanke, ja. Aber ohne Beitragsbemessungsgrenze hätte derjenige einen Anspruch auf (quasi) 70% des gesamten Einkommens. So hat man gesagt: wir deckeln deinen Anspruch, indem wir nur einen Teil deines Einkommens für diese Versicherung heranziehen.
Weil du Bezos ansprichst: die Beitragsbemessungsgrenzen liegen 2026 bei 70.000 bzw 100.000€ brutto pro Jahr. Das ~~verdient~~ bekommt ein Bezos innerhalb einer Arbeitsschicht.
und ist es ein naturgesetz, dass das krankengeld am beitrag hängt? das könnte man auch ohne BBG deckeln.
Zumindest ist es rechtlich wackeliger, einerseits die Leistung weiter zu deckeln, aber die Beiträge unlimitiert weit steigen zu lassen. Das ganze ist ja als Versicherung aufgezogen und nicht als Umverteilungsmechanismus, darum bestimmt die Leistung den Beitrag.