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Petition Beschränkung der Geschwindigkeit auf Landstraßen ohne bauliche Trennung von Rad- und Fußwegen
(epetitionen.bundestag.de)
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Uh. Nette Idee! Aber ist das nicht auch ein bisschen dumm formuliert? Also was ist, wenn es eine extra Fahrradtrasse gibt. Aber die nicht entlang der stinkenden Landstrasse geführt wird? Dann müssten irgendwie trotzdem alle 60 fahren... Oder das Land wird dazu angestiftet die Radinfrastruktur immer entlang der Landstrassen zu bauen, und das ist auch eigentlich nicht so pralle.
Ich mein, mir hier kann es egal sein. Wir hier im Ruhrgebiet träumen alle davon, irgendwo mal wieder 60km/h zu fahren. Aber hey, Stau, Baustelle, Berufsverkehr, die nächste Baustelle...
Am Ende ist es ja egal. Aus diesen Bundestagspetitionen wird in den allermeisten Fällen absolut nichts außer heißer Luft und netten Sonntagsreden. Die Zahl der wirklich dann parlamentarisch umgesetzter Anliegen ist homöopathisch gering. Mir fällt nur die Senkung der Mehrwertsteuer auf Tampons ein, welche dann direkt von den Herstellern gefressen wurde.
Von daher sind solche Petitionen maximal gut, um eine Debatte anzustoßen. Aber die Details dieser Formulierung hier sind total egal, denn natürlich wird das Verkehrsministerium dieses Anliegen nicht umsetzen und schon gar nicht, ohne solche Details dann zu klären.
Naja, soweit ich mich erinnere sind die Bundestagspetitionen und die von der EU wenigstens mit bindenden Konsequenzen verbunden. Im Gegensatz zu dem was auf openpetition oder change.org diskutiert wird.
Also Dinge auf die Tagesordnung der demokratischen Gremien zu setzen ist schon nicht so verkehrt. Was dann daraus wird ist eine andere Sache, aber grad mit den Radfahrer-Problemen hatten wir hier lokal schon sehr erfolgreiche Unterschriftenaktionen. Und es wurde danach auch tatsächlich angegangen.
Die Petition greift auch zu kurz. Es gibt jede Menge Radwege neben Landstraßen, die dieses Tempolimit dann nicht beträfen, nur leider sind die Radwege in einem kaum befahrbaren Zustand und man muss trotzdem auf die Fahrbahn ausweichen.
Ja stimmt, solche Radwege haben wir auch. Und das dauert dann mindestens 5 Jahre bis jemand den Asphalt repariert. Oder die werden einfach nicht von Stöckern, Laub und Schnee freigehalten, und dann kann man da manchmal eh nicht drauf fahren. Und die Rennradfahrer wollen sich auch nie den Weg mit lahmen Rentnern und Fußgängern teilen, sondern fahren trotzdem weiterhin auf der Landstraße... Also das Problem ist definitiv da. Und baulich getrennt ist meiner Meinung nach auch die einzige clevere Variante. Das ganze Linien auf den Boden malen, und dann wird man trotztem 20cm vom LKW überholt ist echt kein Gewinn.