this post was submitted on 23 Jan 2026
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Wie erklärt sich eigentlich diese Games Workshop Dominanz?
Das ist eine Frage die ich mir auch schon so häufig gestellt habe. Wieso spielen alle GW Spiele obwohl es so viele bessere aAternativen gibt? Liegts an den Shops? An der Medienpräsenz? An mangelndem Wissen über die Alternativen? Ich kann es mir nur so erklären, dass die Leute mit nichts anderem Anfangen wollen weil ja alle schon GW spielen und dann findet man ja sonst nur schwer Mitspieler. Damit festigt man das Problem natürlich nur weiter. Es ist einfach nur traurig.
Das ist sicher ein Grund, aber nicht nur. In meiner Gruppe wurde mit Demonworld neu angefangen. Das ist ein altes, totes Spiel, aber die Miniaturen werden noch hergestellt. Taktisch meiner Ansicht nach wirklich spannend, da die Positionierung der Truppen enormen Einfluss auf den Spielausgang hat. Nach einem Jahr hatten dann aber alle außer mir keinen Bock mehr darauf und haben wieder Warhammer gespielt.
Ja aber warum? Was ist an Warhammer denn besser? Taktisch interessanter? Weniger Komplex? Ist es einfach nur besseres Marketing? Warum seid ihr zurück zu GW und nicht zu nem anderen System gegangen?
Das kann ich dir nicht beantworten, da ich den Schritt auch nicht verstanden habe und mich auch nicht mehr daran beteiligt habe. Ich hatte gerade knapp gut 300 Zinnminiaturen bemalt und noch ein paar Dutzend übrig. Da war ich etwas angefressen.
Das kann ich gut nachvollziehen. Ist extrem ärgerlich wenn man so investiert ist und dann springen alle anderen ab.
Ich mag das herr der ringe regelwerk
An den guten Regelsystemen liegt es meiner Ansicht nach nicht. Ich glaube, dass sie beim Marketing aus ihren eigenen Fehlern gelernt haben und es perfektioniert haben. In den frühen 2010ern sah's ja recht schlecht um die Firma aus. Eine Zeit lang haben sie dann jedem und allem eine Lizenz für Merchandise und Spiele gegeben, bis der Bekanntheitsgrad wieder gestimmt hat. Dann sind neue Editionen sind in recht schneller Frequenz rausgekommen, was vielen neuen Spielern Einstiegspunkte gegeben hat. Zudem sind sie bei der Qualität der Miniaturen einfach konkurrenzlos. Hinzu kommt, dass sich bei 40k der Hintergrund, so zusammengeklaut er auch ist, erfolgreich verselbstständigt hat. Sie haben ja seit den 90ern Romane veröffentlicht.
Waren sie früher kaum (höchstens zur 4.-5. Edition) und sind sie inzwischen (spätestens seit der Verbreitung des 3D-Drucks) erst recht nicht mehr. Aber ist wie bei Lego oder Windows. Das hat sich in den Köpfen so festgesetzt und deswegen glauben das alle, teilweise sogar die, die es besser wissen könnten.
Nein, da bin ich anderer Ansicht, auch wenn ich GW nicht besonders mag. Bei Standardmodellen stimmt es, dass die Konkurrenz groß ist und es eine Menge sehr guter Hersteller gibt. Aber bei den größeren, besonders bei den Centerpieces macht GW im Moment niemand etwas vor. Qualitativ - ästhetisch ist es eine ganz andere Sache.
Nee, bei den Centerpieces wird das selbe Material und die gleichen, veralteten Gusstechniken verwendet. Und die Gesichter sind reine Glückssache bei vielen Figuren.
Meinst das furchtbare Forgeworld-Kunstharz? Das wird doch nur für die Kleinserien benutzt, um die sie sich nicht mehr kümmern wollen. Sonst ist alles Plastikspritzguss - was bei kleineren Herstellern allein aus Kostengründen nicht umsetzbar ist.
In meinen Augen Trägheit und Netzwerkeffekte. Du brauchst für jedes Spiel Mitspieler, und ein neues Spiel bedeutet neue Minis und evtl. weiteres Material. Darum ist es schwierig, Leute zu neuen Spielen zu motivieren, die schon zwei Warhammer Armeen im Schrank haben. Das Internet kann so diverse Communities haben wie es will, wenn in deinem Umkreis niemand was anderes als 40k spielt, spielst du halt 40k.
Außerdem Space Marines.
Das stimmt - im Kern kennt man die Regeln, hat die Miniaturen im Schrank und dann mit den GW-Stores auch die Orte, wo Turniere stattfinden.