this post was submitted on 15 Jan 2026
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Fairerweise würde ich Kinder und Beziehungen nicht gleichstellen. Es gab schon immer kindelose Beziehungen. Ich sehe eine Menge Überzeugungen in Richtung "ich möchte in diese verkorksten Welt keine Kinder setzen" in meinem Umfeld, die nun wirklich nichts mit Beziehungsstatus zu tun haben.
Natürlich. Kinder sind letztlich aber, wenn man es verantwortungsvoll sieht, der Fall ultimativer Bindung. Auch, wenn die Beziehung der Eltern evtl. irgendwann nicht mehr hält.
Die von Dir beschriebene „Überzeugung“ halte ich oft für vorgeschoben (z.B. damit man sich nicht wieder den Fragen stellen muss, wieso man kinderlos ist) oder ist bestenfalls ein Faktor von vielen. Hauptgrund dürfte bei den Meisten sein, dass sie einfach keine eigenen Kinder in ihrem Leben wollen.
Oder von, pardon my french, vögeln ohne Gummi weil zu dumm / verantwortungslos / geil / religiös. Es gibt eine Menge Wunschkinder, aber auch eine Menge "ach verdammt".
Klar, kannst du so halten. Andersrum kenne ich durchaus ein paar Menschen, die (mit oder ohne eigene Kinder!) sich heute dieser Aussage anschließen würden. Zu verantwortungsvollem Kinderkriegen gehört m.M.n. nämlich nicht nur das in die Welt setzen und füttern, sondern auch der Wunsch, dass die Kinder mal eine gute Zukunft haben. Und da muss man kein Pessimist sein, um das verdammt schwierig zu finden.
Da muss ich auch widersprechen. Die meisten Menschen, die ich kenne, "wollen" eigentlich Kinder, so alleine schon aus dem Instinkt, der uns Menschen überleben hat lassen. Hab jetzt leider keine Statistik.
Danke, hab mich schon eine Weile nicht mehr persönlich angegriffen gefühlt. Zum Glück gehör ich nicht dazu, ich hab nie irgendeinen Wunsch verspürt, Kinder zu haben. Ich hab kein Bedürfnis danach, Vater zu sein, und wenn ich andere Leute mit Kindern sehe, spür ich da exakt garnüscht. Jetzt kannst du mich gerne zum Egoisten erklären, aber dann sind auch Homo- oder Asexuelle Egoisten. Gibt halt so'ne und so'ne, und dann noch ganz ane're. Je früher man das versteht, desto früher hat man seinen Frieden mit der Welt.
Ist doch egal woraus das Kind entstanden ist. Da hat man seinen Mann/seine Frau zu stehen und Verantwortung zu übernehmen und das führt dazu, dass man gebunden ist.
Schau mal die letzten gut 100 Jahre zurück. Da gab es immer wieder Gründe, keine Kinder in eine „verkorkste“ Welt zu setzen. Warum wir in Industrienationen immer weniger Kinder bekommen, ist hinreichend bekannt. Die „verkorkste“ Welt ist einfach kein Hauptfaktor.
Ich meinte eher die peinliche Gruppe der Hunde- und Katzen-„Eltern“. Wenn Du nie einen Kinderwunsch verspürt hast, ist deine Kinderlosigkeit doch für alle von uns super.