this post was submitted on 16 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Auf was stützt du deine Argumentation, dass die Mehrwertsteuersenkungen nicht weitergegeben werden? Die temporäre Senkung 2020 während der Corona-Pandemie wurde beispielsweise (fast) komplett weitergegeben:
ZEW-Studie: "Insgesamt wurden rund 86% der Steuersenkungen an die Verbraucher weitergegeben"
ifo-Studie: "Es zeigt sich, dass die Steuersenkung zu einer Senkung der Preise um durchschnittlich 2% geführt hat. Das entspricht einer vollständigen Weitergabe der Steuersenkung"
Als 2022 die Energieabgabe auf Kraftstoffe gesenkt wurde, gab’s eine kurze, aber nicht erhebliche Senkung der Spritpreise, die sich aber ziemlich schnell wieder in Luft aufgelöst hat.
Gibt auch zusätzliche Studien aus Portugal und Spanien, die zum selben Ergebnis kommen.
Was müsste hier noch weiter analysiert werden? Es mag andere Steuersenkungen geben, die nicht weitergegeben werden, aber ich sehe in diesem Fall keine Evidenz dafür.
Ob man die Maßnahme für sinnvoll hält, ist nochmal eine andere Frage. Dazu würde ich nur folgende Frage stellen: Wenn du dir die Steuern neu ausdenken müsstest, würdest du Steuern auf Grundnahrungsmittel erheben? Da Fallen mir auf Anhieb sehr viel bessere Bereiche ein, die man zur Erhöhung der Einkommenseite heranziehen kann, bspw. die Erbschaftsteuer oder Vermögensteuer.
Österreich reduziert dieses Jahr die Steuer auf Grundnahrungsmittel, dazu gibt es auch Berechnungen wie diese hier zu den Auswirkungen auf die Haushalte.