this post was submitted on 14 Jan 2026
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13 Soldaten... Kann sich noch jemand erinnern, wie die Bundesregierung einen Schwung Helme geschickt hat kurz vor dem Überfall auf die Ukraine? Fühlt sich ähnlich an.
Ja, ich kann mich noch darin erinnern, wie Deutschland der Ukraine die Helme geschickt hat, um die sie explizit gebeten hatten, um sich dann dumme Witze anhören zu müssen. Oder wie wir deutsche Helme, Gewehre, Panzerfäuste und Granaten innerhalb der ersten Tage nach der Invasion Russlands live in den Händen ukrainischer Soldaten sehen konnte, während auch Jahre später die Märchenerzähler noch davon reden, dass Deutschland monatelang überhaupt nichts getan hat. Oder wie wir Berichte darüber lesen konnten, dass die Ukrainer aufgeben haben, irgendeine Unterstützung durch die russlandliebenden Deutschen zu erwarten... etwa 6 Stunden vor den Meldungen, dass deutsche PzH2000 schon längst an der Front operieren. Oder... oder... oder...
Also ja, du hast Recht. Es fühlt sich immer noch genauso an: die Masse hat nach wie vor 'nen propaganda-induzierten Hirnschaden aber ganz viel "eigene Meinung" darüber, wie die Realität aussieht. Also erzähl uns ruhig mehr...
Schon richtig. Die Helme sind nicht das passende Argument.
Was die Freigabe von Waffen mit größerer Reichweite (200km) um den Nachschub hinter der Front zu behindern oder Leopard anging, war man deutlich zögerlicher. Ganz zu schweigen von F16. Was dazu führte, dass die ukrainische Gegenoffensive zu spät begann und gegen die längst gut befestigten gegnerischen Stellungen ins Leere lief.
Wenn ich mich nicht irre, werden immer noch Milliarden jährlich für russisches Erdgas aus der EU überwiesen. De facto werden also beide Kriegsparteien zugleich unterstützt.
Ja, das ist nicht dein Punkt. Ich möchte nur sagen, dass bei weitem nicht alles richtig gelaufen ist. Es lässt sich natürlich rückblickend leicht urteilen, wenn man nicht selbst die Entscheidung treffen musste, wirkungsvollere Waffen gegen eine Atommacht freizugeben oder im Bürokratiedschungel europäischer, demokratisch gewählter Politiker mehrerer Länder etwas bewegen muss.
Dennoch ist Kritik an der zu zögerlichen Unterstützung des Westens für die Ukraine durchaus angebracht. Mit mehr Hilfe oder ohne Hilfe, wäre der Ukraine-Krieg vorbei. So wie es jetzt läuft, leiden und sterben jeden Tag weiter Menschen.
Vom orangen Soziopathen lässt sich die EU jetzt ähnlich herum schubsen, wie von Putin. Aber auch hier wieder: von der Couch lässt es sich trefflich kritisieren.
Gerade weil das (größtenteils schlicht unwahre) Deutschland-Narrativ so laut war, konnten jede Menge andere Länder sich zurücklehnen und mussten bei Bedarf nur schrill kreischend auf die bösen Deutschen zeigen.
Wir wurden Monate lang mit der deutschen Gas- und Ölabhängigkeit beschallt, während jedes andere Land mit Pipelinezugang außer Deutschland seine Importe erhöht hat. Wir wurden mehr als ein halbes Jahr in "Deutschland blockiert Leopard-2 Panzer" ertränkt, während deutsche Politiker streckenweise schon fast darum gebettelt haben, dass doch bitte endlich jemand tatsächlich einen Exportantrag stellt, weil "nur in Koordination mit anderen" nunmal die von Deutschland gewählte Linie war. Und die von dir erwähnten F-16 sind sogar das beste Beispiel: Denn selbst das Narrativ von den Deutschen, die F-16 blockieren gab es zwischenzeitig, völlig ungeachtet der Tatsache, dass Deutschland nie F-16 besessen hat und daran exakt gar nicht beteiligt war.
Du kritisierst die zu zögerliche Unterstützung des Westens; ich kritisiere die lächerliche Propaganda Shitshow (großteils auf Kosten Deutschlands oder der deutschen Regierung), die das Zögern in vielen Fällen unterstützt oder überhaupt erst möglich gemacht hat.
Ich seh da im Grundgedanken ehrlichgesagt nicht wirklich viel Widerspruch. Wer sich in Märchen verrennt, schadet letztendlich dem Endergebnis ebenso, weil er auf irgendeine Ablenkung reinfällt und imaginäre Probleme statt realer zu "lösen" versucht.
Stimmt. Faktenbasierte Sicht ist hilfreich.
Eine rein deutsche Sichtweise bringt nichts. Ohne Zusammenarbeit kann kein europäisches Land allein bestehen. Dann braucht man auch nicht mit dem Zeigefinger auf einzelne Länder zeigen, auch auf Deutschland nicht.
Und beides ist absolut sinnvoll, die Helme wurden explizit von der Ukraine erbeten. Man kann nicht über Nacht einfach hunderte Soldaten entsenden, ohne vor Ort Infrastruktur zu haben oder überhaupt zu wissen, wo man diese errichten könnte.
Schon klar. Helme zu haben macht sogar sehr viel Sinn. Und dass die vor Ort erst einmal abklären müssen, wie die da eine Verteidigung organisiert bekommen, auch. Was ich meine ist, dass (angesichts der tatsächlichen Bedrohungslage) das alles wirkt, als würde das nicht wirklich ernst genommen. Die Ukraine hat im Laufe der Zeit auch um einiges mehr gebeten als um Helme. Vollkommen zurecht.
es geht hier darum das wenn die usa angreift sie den tod dieser 13 soldaten in kauf nehmen, jeh mehr staaten das machen desto mehr staaten haben dann einnen offizellen grubd die usa feindlich anzusehen. in anderen zeiten hätte die usa diese message warscheinlich verstanden, aber bei den aktuellen faschisten da bin ich mir nicht so sicher.
es sind praktische eine art freiwilliger geiseln
Nein, laut Artikel sind sie Teil einer europäischen Erkundungsgruppe, die vor Ort auskundschaftet, wie eine militärische Unterstützung Grönlands organisiert werden kann.
natürlich können sie das nich so reinschreiben und das werden sie auch irgendwie tun, aber das andre ist halt auch dabei
Ich glaube auch, das wird Trump und seinen Schergen egal sein, zumal es auch sehr im Sinne seines Herrchens Putin ist, wenn dieses Bündnis zerbricht.