this post was submitted on 07 Jan 2026
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Energie

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Anders als andere Industriebetriebe ist die OMV an Wasserstoff nicht per se als Energieträger interessiert. Den grünen Wasserstoff will das Unternehmen unter anderem für die Produktion von Benzin und Diesel nutzen und dort Wasserstoff ersetzen, der bisher aus Erdgas gewonnen wurde. Die OMV will 700 Millionen Euro in das Projekt investieren. Geht die 140-Megawatt-Anlage wie geplant 2027 in Betrieb, soll sie ein Drittel des Wasserstoffbedarfs liefern können.

Irgendwie spannend, dass die OMV Treibstoffe mittels "grünem" Wasserstoff herstellen will.

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[–] cron@feddit.org 1 points 4 days ago (1 children)

Wenn die Maßnahme dazu geeignet ist, den CO2 Ausstoß von Treibstoffen und anderen Erdölprodukten zu reduzieren, bin ich zumindest nicht abgeneigt.

[–] Ooops@feddit.org 2 points 3 days ago* (last edited 3 days ago)

Ist sie aber realistisch betrachtet nicht. Eine deutliche Erhöhung der Stromproduktion, um vieles aus dem Bereich Energie zu elektrifizieren, ist schon anspruchsvoll genug (besonders wenn ständiges Ausbremsen des Netzausbaus noch dazu kommt).

Du glaubst doch nicht wirklich, dass der 4-5 mal so hohe Energiebedarf (plus massiv höhere Kosten) zur Herstellung von eFuels irgendwie funktioniert, ohne dass dafür sinnvolle Ansätze der effizienten Elektrifizierung zurückstecken müssen.

Wenn der -wissenschaftlich gesehen- Wahnsinn von eFuels "funktionieren" soll, dann müssen da so viel Subventionen reingesteckt werden, dass sich 5 mal so hohe Energiekosten (plus Zusatzkosten durch die Prozesse selbst) rechnen, während gleichzeitig ein Bedarf kreiert wird. Und letzteres funktioniert nur, wenn a) viel preiswerteres batterieelektrisches Fahren verhindert wird und b) all die Verbrenner erhalten bleiben, damit man auch ja keine Wahl hat als Kraftstoffe für diese zur Verfügung zu stellen. Und dann ist der nächste Schritt ganz traurig festzustellen, dass die Mengen ja viel zu gering sind, also müssen wir wohl weiter Öl verbrennen. Schade aber auch...

Dass statt der Erhöhung der Energieerzeugung auf ein Niveau, um 100% des Verkehrs sauber zu elektrifizieren, die selbe Menge an Stromerzeugung in die Versorgung von 20% des Verkehrs mit eFuels gesteckt wird und gleichzeitig dann noch mal +80% dazu gebaut werden zur Elektrifizierung der übrigen 80% wird einfach nicht passieren. Und würde es passieren, ohne dass es zu Engpässen kommt, die das einfache Laden einschränken (oder besser noch, die Anreize so zu verdrehen, dass eFuel Produktion bevorzugt wird), wer soll denn dann noch freiwillig ein vielfaches der Kosten bezahlen, nur damit das Auto schöne Brumm-Brumm Geräusche macht?