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[–] SapphireSphinx@feddit.org 7 points 3 months ago (1 children)

Für den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, ist Ahmad Mansour so etwas wie ein Held. Mansour sei „in vielerlei Hinsicht ein besonderer Mensch“, sagte Schuster vor wenigen Tagen, als er die Laudatio zur Verleihung des Hanns-Martin-Schleyer-Preises hielt.

Die schlechten Witze schreiben sich von selbst.

Nachdem Schleyer 1933 in Rastatt das Abitur abgelegt hatte, begann er an der Universität Heidelberg ein Jura-Studium. Er war seit seiner Schulzeit Mitglied der Schülerverbindung Teutonia 1842 zu Rastatt und trat 1934 als Student dem Corps Suevia bei.[4] Zugleich war Schleyer auch in nationalsozialistischen Organisationen engagiert. Zum 1. März 1931 trat er in die Hitlerjugend und am 30. Juni 1933 in die SS ein (SS-Nummer 227.014).[5]

Bereits 1935 verließ Schleyer das Corps Suevia Heidelberg, weil es sich weigerte, jüdische Alte Herren auszuschließen.[6][7] 1958 durfte er wieder eintreten und wurde später Vorsitzender des Altherrenvereins. Am 15. Oktober 1977, während seiner Entführung, wählte das Corps ihn zum Ehrenmitglied.[8]

Schleyer schloss sich dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) an und fand im Heidelberger Studentenführer (und späteren Gauleiter) Gustav Adolf Scheel einen ersten wichtigen Mentor. Während der Auseinandersetzung um das Heidelberger Spargelessen, eine Reihe von gegen Hitler gerichteten Bekundungen Heidelberger Corpsstudenten, vertrat Schleyer entschieden den Standpunkt der Nationalsozialistischen Studentenschaft, deren Funktionär er wurde. Am 22. September 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.056.527).[9] Er wurde ab dem Sommersemester desselben Jahres Leiter des Heidelberger Studentenwerkes. 1938 beendete er sein Studium mit dem ersten juristischen Staatsexamen.

Nach dem Anschluss Österreichs war er ab dem Sommersemester 1938 auf besonderen Wunsch Scheels, mittlerweile Reichsstudentenführer, Leiter des Studentenwerks an der Universität Innsbruck. Ende September 1939 erfolgte dort seine Promotion zum Dr. jur. nach österreichischem Recht.[10]

[...]

Am 1. April 1943 trat er als Sachbearbeiter in den Zentralverband der Industrie für Böhmen und Mähren ein. Der Verband war unter anderem für die Arisierung der tschechischen Wirtschaft und die Beschaffung von Zwangsarbeitern für das Deutsche Reich zuständig. Hier wurde er später Leiter des Präsidialbüros und persönlicher Sekretär des Präsidenten Bernhard Adolf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Martin_Schleyer

[–] luciferofastora@feddit.org 4 points 3 months ago

Warum auch immer Dinge nach Nazis benannt werden ist mit Schleyerhaft