this post was submitted on 13 Nov 2025
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[–] Kissaki@feddit.org 1 points 2 months ago (2 children)

Ein aktives Handeln (töten) ist etwas grundlegend anderes als priorisieren und verweigern.

[–] Cacaocow@feddit.org 2 points 2 months ago (1 children)

Du hast gerade das Trolley Problem beschrieben.

[–] Kissaki@feddit.org 1 points 2 months ago (1 children)

Laut/Entsprechend dem vorigen Kommentar hat das Bundesverfassungsgericht bereits entschieden, wie zu handeln ist. Jedenfalls nicht mit dem "Umstellen der Weiche".

[–] Cacaocow@feddit.org 2 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

Dann können ja jetzt alle Ethiker nach Hause gehen, weil das Bundesverfassungsgericht das Trolleyproblem gelöst hat

[–] Kissaki@feddit.org 1 points 2 months ago (1 children)

Ethiker sind doch nicht nur dem Bundesverfassungsgericht zu einer Entscheidung dienlich, und auch nicht nur in dieser Frage.

[–] Cacaocow@feddit.org 2 points 2 months ago

Das ist doch gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass diese Aussage "Ein aktives Handeln (töten) ist etwas grundlegend anderes als priorisieren und verweigern." keine allgemeingültigkeit besitzt. Und auch eine Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht ist keine Absolution, sondern spiegelt die Auffassung der Richter und den Zeitgeist wider

[–] luciferofastora@feddit.org 1 points 2 months ago

Eine Entscheidung, nichts zu tun, ist ebenso eine Entscheidung. Auch das nicht-Handeln hat Folgen, und wer bewusst oder fahrlässig nicht handelt, trägt auch einen Teil der Verantwortung.