this post was submitted on 18 Oct 2025
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[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 1 points 5 months ago (1 children)

Moment, die Tragedy of the Commons ist definitiv keine neoliberale Erfindung, die Theorie gibt es schon seit Mitte des 19. Jahrhundert und damit viel früher als den Neoliberalismus selbst. Die Neoliberalen nutzen das Konzept und begründen damit manchmal ihre Ideen, aber man kann das auch genauso gut umdrehen und Neoliberalismus damit kritisieren.

[–] phneutral@feddit.org 1 points 5 months ago (1 children)

Hast Du recht. Ist unglücklich und verkürzt formuliert. Es ging mir eher darum, dass die von Neoliberalen oft angeführte Tragedy of the Commons inzwischen an vielen Stellen besser eingeordnet wurde — am Prominentesten wahrscheinlich von Elinor Ostrom.

[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 1 points 5 months ago

Ja, sicher ist sie das, aber es ist auch dann wichtig zu erwähnen, dass Ostrom eben nicht nur rein neoliberale Auslegungen der Idee widerlegt hat, sondern auch rein kommunistische/sozialistische Auslegungen. Im Grunde hat sie festgestellt, dass die Tragedy of Commons kein Naturgesetz darstellt, sondern auf den verfügbaren Institutionen der ausführenden Gesellschaft beruht.