this post was submitted on 18 Oct 2025
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Verkehrswende

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In dieser deutschsprachigen Community dreht sich alles um das Thema Verkehrswende. Welche Entwicklungen gibt es in diesem Bereich? Wo hängt es?

In this German-speaking community, everything revolves around the topic Mobility transition. What developments are there in this area? Where are the problems?

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Wenn sogar ein Berufskraftfahrer sagt, dass es eigentlich nicht möglich ist sicher mit einem LKW rechts abzubiegen sollte es meiner Meinung nach verboten sein, ohne Beifahrer mit einem LKW in der Stadt zu fahren.

shz.de hat geschrieben:

Ärgernis Nummer 2: leichtsinnige Radfahrer, die rechts vorbei rollen

Unfälle hatte Wildfang noch nicht, aber die Sorge fährt immer mit, besonders in Städten. „Viele Radfahrer unterschätzen einfach, dass ich da oben keine Sicht auf das habe, was rechts neben dem Fahrerhaus los ist“, berichtet der Berufskraftfahrer. „Das ist nicht wie im Pkw, wo ich über die Schulter herüberschaue“, ergänzt sein Chef. Nur wenn er den Blinker rechts setzt, wird der Totwinkelassistent aktiv, sonst aber nicht. Oft würden Radfahrer, besonders die schnellen E-Bikes, rechts vorbeirollen, er brauche nur einmal das Lenkrad nach rechts zu ziehen, aber darüber mag der Lkw-Fahrer gar nicht weiter nachdenken.

#LKW Stadtverkehr #Sicherheit

shz.de/lokales/daenischer-wohl…

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[–] rumschlumpel@feddit.org 9 points 6 months ago* (last edited 6 months ago) (1 children)

Um die maximalen Lenkzeiten von neun Stunden am Tag, an zwei Tagen auch zehn Stunden, einzuhalten, benötigen die Fahrer Parkplätze an Autobahnen und Bundesstraßen. „Doch die sind um 17 Uhr meist schon voll, was dann?“ Pausen machen muss er und will er auch, aber einfach auf den Standstreifen stellen gehe auch nicht.

Das muss hart sein, wenn man davon jeden Tag auf’s Neue überrascht wird.

Was genau soll ein einzelner LKW-Fahrer denn dagegen tun? Ich bezweifle, dass der Status dieser Parkplätze an eine Zentralstelle zwecks Organisation gemeldet wird, und er kann ja wohl kaum selbst mehr Parkplätze bauen. "Einfach nur so fahren, dass man nicht rasten muss" wäre ... eher unrealistisch, solange die Konkurrenzunternehmen so weitermachen wie bisher und von den Prüfstellen nicht mit Bußgeldern überschüttet oder direkt zugemacht werden.

Onlineplattform für Schlafparkplätze wäre wohl ein Teil der Lösung (wenn die Fahrer dann auch wirklich melden), aber das ist halt nicht die Kompetenz der meisten Logistikunternehmen und schon gar nicht eines LKW-Fahrers. Die Frage kann man den marktführenden Unternehmen der Branche, dem Branchen-Dachverband oder der Bundesregierung stellen.

Andere Lösung wäre natürlich den ganzen Warenverkehr auf die Schiene zu legen sodass so lange Lenkzeiten nicht mehr nötig sind, aber 1. gibt es da soweit ich weiß Kapazitätsprobleme, selbst wenn politischer Wille da wäre, ginge das nicht so schnell und 2. ein einzelner LKW-Fahrer wird kaum persönlich die Verkehrswende durchdrücken können.

[–] homoludens@feddit.org 1 points 6 months ago (1 children)

Mir ist schon klar, dass ein einzelner LKW-Fahrer, da nicht viel tun kann. Aber dann einfach länger zu fahren kann ja nun echt nicht die Lösung für ein systemisches Problem sein. Man kann sich ja z.B. gewerkschaftlich organisieren, der Branchenverband oder größere Logistik-Unternehmen können eine App für die Schlafparkplatz-Reservierung/-Vermietung in Auftrag geben, man kann auch als einzelner entsprechende Forderungen stellen (z.B. wenn ein Interview gibt).

Wie gesagt, er hat sich vielleicht unglücklich ausgedrückt und natürlich ist alles komplexer, als ich es mir hier ausmale. Mich nervt es aber, wenn so getan wird, als könne man gar nichts tun außer Lenkzeiten nicht einhalten und fahren wenn man nichts sieht.

[–] rumschlumpel@feddit.org 6 points 6 months ago* (last edited 6 months ago)

Naja, letztlich wird da einfach die falsche Person gefragt, wenn man Lösungen möchte. Er, als einzelner LKW-Fahrer, hat unter diesen Bedingungen (die von seinem Chef, den Konkurrenzbetrieben und auch den zuständigen Behörden bestimmt werden) halt nicht wirklich die Wahl. Vielleicht müsste man da auch fragen, warum das Journalisty da nicht mehr nachgehakt hat und gefragt hat, was Dachverbände, Gesetzgeber usw. denn tun könnten.