this post was submitted on 18 Oct 2025
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Verkehrswende
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In dieser deutschsprachigen Community dreht sich alles um das Thema Verkehrswende. Welche Entwicklungen gibt es in diesem Bereich? Wo hängt es?
In this German-speaking community, everything revolves around the topic Mobility transition. What developments are there in this area? Where are the problems?
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Dann setz vielleicht den Blinker, bevor du nach rechts fährst?
Edit: vielleicht hat er sich öfters unglücklich ausgedrückt, aber das ganze Interview liest sich schon etwas schräg:
Bis zum Schluss auf der linken Spur zu bleiben, ist buchstäblich was man machen soll. Das scharf Einscheren natürlich nicht, aber wenn er sich über ersteres schon aufregt, weiß ich nicht, wie glaubwürdig er bei zweiterem ist.
Ja, diese plötzlich auftauchenden Wochenenden sind schon tragisch. Vielleicht könnte man ein Unternehmen gründen, dass sich professionell um solche logistischen Probleme kümmert? Das klingt nach einer Marktlücke.
Das muss hart sein, wenn man davon jeden Tag auf's Neue überrascht wird.
Ja, was soll man da machen? Vor allem wenn im Voraus planen anscheinend ausscheidet.
"Mehr Umsicht". Von einem, der gerade noch gesagt hat, dass er nicht sehen könne, wohin er fährt. Ist das der Postillon?
Und mir ist schon klar, dass die Realität komplexer ist, als ich mir als Leser das vorstellen kann. Aber das Problem mit dem Schlafparkplätzen z.B. dürfte sich doch über einen relativ einfachen Onlineservice lösen lassen, mit dem man Parkplätze reservieren kann (und wieder absagen, wenn man schneller als gedacht durchkommt etc.)?
Was genau soll ein einzelner LKW-Fahrer denn dagegen tun? Ich bezweifle, dass der Status dieser Parkplätze an eine Zentralstelle zwecks Organisation gemeldet wird, und er kann ja wohl kaum selbst mehr Parkplätze bauen. "Einfach nur so fahren, dass man nicht rasten muss" wäre ... eher unrealistisch, solange die Konkurrenzunternehmen so weitermachen wie bisher und von den Prüfstellen nicht mit Bußgeldern überschüttet oder direkt zugemacht werden.
Onlineplattform für Schlafparkplätze wäre wohl ein Teil der Lösung (wenn die Fahrer dann auch wirklich melden), aber das ist halt nicht die Kompetenz der meisten Logistikunternehmen und schon gar nicht eines LKW-Fahrers. Die Frage kann man den marktführenden Unternehmen der Branche, dem Branchen-Dachverband oder der Bundesregierung stellen.
Andere Lösung wäre natürlich den ganzen Warenverkehr auf die Schiene zu legen sodass so lange Lenkzeiten nicht mehr nötig sind, aber 1. gibt es da soweit ich weiß Kapazitätsprobleme, selbst wenn politischer Wille da wäre, ginge das nicht so schnell und 2. ein einzelner LKW-Fahrer wird kaum persönlich die Verkehrswende durchdrücken können.
Mir ist schon klar, dass ein einzelner LKW-Fahrer, da nicht viel tun kann. Aber dann einfach länger zu fahren kann ja nun echt nicht die Lösung für ein systemisches Problem sein. Man kann sich ja z.B. gewerkschaftlich organisieren, der Branchenverband oder größere Logistik-Unternehmen können eine App für die Schlafparkplatz-Reservierung/-Vermietung in Auftrag geben, man kann auch als einzelner entsprechende Forderungen stellen (z.B. wenn ein Interview gibt).
Wie gesagt, er hat sich vielleicht unglücklich ausgedrückt und natürlich ist alles komplexer, als ich es mir hier ausmale. Mich nervt es aber, wenn so getan wird, als könne man gar nichts tun außer Lenkzeiten nicht einhalten und fahren wenn man nichts sieht.
Naja, letztlich wird da einfach die falsche Person gefragt, wenn man Lösungen möchte. Er, als einzelner LKW-Fahrer, hat unter diesen Bedingungen (die von seinem Chef, den Konkurrenzbetrieben und auch den zuständigen Behörden bestimmt werden) halt nicht wirklich die Wahl. Vielleicht müsste man da auch fragen, warum das Journalisty da nicht mehr nachgehakt hat und gefragt hat, was Dachverbände, Gesetzgeber usw. denn tun könnten.
Ja, er scheint nicht wirklich geeignet für seinen Job.