this post was submitted on 16 Oct 2025
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Deutschland

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[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 12 points 5 months ago (2 children)

Vermieter:innen abschaffen, Wohnungen und Häuser denen, die drin wohnen!

[–] HaiZhung@feddit.org 3 points 5 months ago

Unironically this

[–] brainwashed@feddit.org 0 points 5 months ago (1 children)

Also Menschen ohne Geld für Eigentumswohnung raus aus den Städten?

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 4 points 5 months ago (1 children)
[–] brainwashed@feddit.org 1 points 5 months ago (2 children)

Ich meine das durchaus ernst. Wie ist die Organisationsform bei solchen Plänen? Bekommen die dort wohnenden dann die Wohnung überschrieben? Gibt es irgendein Komitee das entscheidet, wer in Zukunft in den Städten wohnt und wer nicht? Das Hauptproblem, warum wir in Berlin teurere Mieten als in Gelsenkirchen sehen ist damit ja nicht gelöst: Das dort mehr Menschen wohnen wollen.

[–] foenkyfjutschah@programming.dev 2 points 5 months ago (1 children)

die bewährte organisationsform sind mietergenossenschaften. diese geben sich satzungen, in denen unter anderem mitgliedschaften und zuweisungen von wohnraum geregelt sind. und nein, es ist eben überhaupt nicht nur der hype, der zu unverschämten mietpreisen führt, es ist das profitprinzip im herrschenden wirtschaftsregime und die kuturell etablierte gier in den handlenden subjekten. einen hinweis, daß das zutrifft, geben die mieten von genossenschaften.

[–] brainwashed@feddit.org 2 points 5 months ago (1 children)

Das Wirtschaftssystem schaffst du ja nicht ab, nur weil du den Wohnraum an Genossenschaften übereignet. Die müssen genauso Gewinn machen wie alle anderen auch, denn Neubau bedeutet immer auch Risiko. Würdest du ihnen verbieten Gewinn zu machen würde das nicht heißen, dass das Risiko verschwindet, es würde nur von dem jetzigen Genossen getragen. Sprich Verteuerung im Bau hieße teurere Mieten für alle. Die Genossenschaften dürfen aber nicht gegen die Interessen ihrer Genossen handeln.

[–] foenkyfjutschah@programming.dev 1 points 5 months ago (1 children)

du argumentierst als gäbe es keine seit über hundert jahre erfolgreich wirtschaftenden wohnungsbaugenossenschaften. das ist tatsächlich eher brainwashed als empirisch fundiert. du deutest auf phantomprobleme. selbstverständlich sind auch genossenschaften vor trends im immobilien- und baupreismarkt nicht gefeit, dennoch kommen da bei neubauten günstigere und vor allem langfristig stabile mieten bei rum.

ich habe nie behauptet, daß die überführung des wohneigentums in die hände derer, die darin wohnen, das system der ausbeutung von menschen und natur überwinden würde. es macht für die leute aber heute schon einen entscheidenden unterschied und dämpft die konzentration von wohneigentum, was stadtpolitische implikationen hat.

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 5 months ago (1 children)

Du missverstehst meinen Punkt. Bei den aktuellen Kapital, Grundstücks und Baukosten kann auch keine Genossenschaft Neubau zu den Preisen realisieren, die die politisch Linken gerne sehen würden. Bin für Rechenbeispiele offen, aber es hat halt nicht mit profitgier sondern mit Wirtschaftlichkeit zu tun.

Und welche Ausbeutung du meinst verstehe ich nicht. Ist das irgendwas marxistisches?

[–] foenkyfjutschah@programming.dev 1 points 5 months ago* (last edited 5 months ago) (1 children)

Bei den aktuellen Kapital, Grundstücks und Baukosten kann auch keine Genossenschaft Neubau zu den Preisen realisieren, die die politisch Linken gerne sehen würden.

selbstverständlich sind auch genossenschaften vor trends im immobilien- und baupreismarkt nicht gefeit, dennoch kommen da bei neubauten günstigere und vor allem langfristig stabile mieten bei rum.

Bin für Rechenbeispiele offen, aber es hat halt nicht mit profitgier sondern mit Wirtschaftlichkeit zu tun.

es ist leider sehr schwer öffentliche preisangaben für neugebaute wohnungen zu finden, da die vergabe idr an eine mitgliedschaft gebunden ist, also über interne kommunikationskanäle läuft. ich mache mir die mühe hier nicht. du kannst es gerne probieren. ansonsten rechne halt die kalkulationen anderer bauträger nach und lass' die renditeerwartung, die an eigentümer fließt, weg.

ich kenne übrigens auch genossenschaften, die so gut wirtschaften, daß sie freizeit-, betreuungs- und pflegeangebote gerade für ältere mitglieder anbieten, kitas im einzugsgebiet bezuschussen oder ganze pflegeeinrichtungen für senior_inne kaufen und betreiben.

Ist das irgendwas marxistisches?

das ist eine in nme allen emanzipatorischen bewegungen, die den widerspruch von kapital/arbeit und mensch/natur überwinden wollen, eine übliche formulierung zur beschreibung der herrschenden zustände.

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 5 months ago

Du brauchst keine öffentlichen Daten von irgendwelchen Genossenschaften. Du musst dir angucken, was Grundstücke in den A Städten kosten, was Geld kostet, was Instandhaltungen kostet, was der Bau eines Mehrfamilienhauses kostet. Da kommt dann ein Quadratmeterpreis raus, der nicht wirklich weit entfernt ist von dem, was man aktuell auf dem Markt eben so bezahlt soll heißen: auch Genossenschaften, so nett wie die sind, können nicht so günstig bauen, wie sich die politische Linke das vorstellt. Deswegen tun sich sie auch nicht

Und dass das wahr ist, zeigt dir die einfache Tatsache, dass Genossenschaften nicht ständig den Markt unter bieten, nicht den Markt mit Neubauten fluten. Sie können es nicht. Es ist nicht darstellbar.

[–] dreamless_day@feddit.org -1 points 5 months ago* (last edited 5 months ago) (1 children)

Na das ist doch ein alter Hut! Begehrte Wohnung werden nach Parteinähe vergeben, da haben wir doch Erfahrung.

[–] brainwashed@feddit.org 0 points 5 months ago

genau sowas wäre meine Befürchtung. Irgendein byzantinischer Prozess, der am Ende eine Menge Geld kostet, aber auch nicht mehr Wohnraum schafft, als wir jetzt haben. Mangelverwaltung mit 1000 Beamten bleibt Mangelverwaltung.