DIe Fleischlobby-Propaganda vom Veggie-Chemie-Matsch und dem reinen, natürlichen echten Fleisch fängt an zu wirken. Wissenschaftlich kompletter Humbug aber da in solchen Diskursen zählt nur Lobby-Macht.
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Letztens gab es doch noch diese Meldung: https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_101248988/supermarkt-tofu-engpass-leere-regale-bei-rewe-edeka-und-co-.html
Hatte die letzten zwei Wochen keine Probleme bei Edeka, die Wochen davor sah es sehr viel schlechter aus.
Ich vermisse die paar Monate wo es in fast jedem Supermarkt Fertigpizzen mit Vühnchen oder anderen Zeug als Belag gab. Das hat nicht gut geschmeckt. Aber eben nicht schlechter als die üblichen Schlachtabfälle. So leicht anders Scheiße eben. Gerade bei so Dreck find ich es ne 100% geschmacklich legitime Alternative. Kein Tier sollte für so einen Müll sterben.
Den Fastfoodmüll gibts zum Glück in anderer Form ja weiterhin und liebe es. Kann man sich hin und wieder schon mal ins Mundloch stopfen. Das die Nuggies nicht 100% dem geschredderten und wieder zusammengefügten Orginal im Geschmacksprofil gleichen sehe ich da eher als Vorteil an. Aber diesen weitverbreiteten veganen pReMiUm Convenienceprodukten kann ich wirklich nichts abgewinnen. Also die Dinger mit toll designter Verpackung mit 143g Inhalt für 6,40€ weil da fünf Sonnenblumenkerne in der Panade sind oder so. Geh mir weg.
Was ich seit Jahren vermisse ist, dass man vegane Pampe als Grundzutat kaufen kann um es selber würzen/marinieren/panieren/zubereiten. Jou, Tofu natur/geräuchert, irgendwelche getrockneten Schnetzel und nicht ganz so fies vorgewürztes Vack kriegt man immerhin fast überall. Aber so einen Eimer Saitan hab ich noch orginal nie gesehen. Oder einfach ein 1 Kilo Block Vähnchen auf Erbsenproteinbasis oder wie auch immer. Es wäre so geil.
So leicht anders Scheiße eben. Gerade bei so Dreck find ich es ne 100% geschmacklich legitime Alternative. Kein Tier sollte für so einen Müll sterben.
Und genau deshalb versteh ich Veganer nicht. Es gibt doch soviel leckeres Essen. Warum stattdessen Dreck schlecht kopieren? Aber wenn ich dann wieder jemanden frage, wieso er an Rezepten für "dann schmeckt das Tofu fast genauso wie Billigfleisch" bastelt, statt was leckeres zu kochen, bin ich wieder der böse Fleischfresser. Ja, auch wenn mein Essen gerade tatsächlich vegan und lecker ist, aber eben wegen des Geschmacks.
Ja nu, vegan heißt ja erstmal einfach nur, dass man kein Bock auf Essen tierischen Urpsrungs hat aus welcher Motivation raus auch immer. Es heißt nicht automatisch, dass man sich gesünder ernähren, auf Junkfood verzichten oder ein besserer Koch sein will.
Ich stimme durchaus zu, dass der Imitierungswahn manchmal absurde Züge animmt und die vollmundigen Versprechungen sind oft als Fleischfresser überhaupt nicht haltbar. Aber wenn man als ehemaliger Leichengenießer cravings bekommt kann man denen mit so Rezepten eben doch nachgehen. Wo ist das Problem? Neulich hab ich Mockduck gemacht. Es war halt Saitan, dass bisschen in ein Sieb gedrückt wurde für die Textur. Dann irgendwie Marinade mit den üblichen veganen herzhaften/Umami Gewürzen dran und knusprig gebraten. Es war richtig geil und war nah genug an Ente dran. So im direkten Vergleich wäre es natürlich komplett durchgefallen. Aber solang es einen Veganer glücklich macht ist doch alles gut? Der übliche Mumpitz im Socialmediafeed mit "NICHT ZU UNTERSCHEIDEN VONG ECHTE FLEISCH HER" nervt natürlich und setzt völlig falsche Erwartungen. Aber so wie Junkfood eben anders Scheiße schmeckt kann selbstgemachtes Imitat auch einfach anders geil sein. Meine über die Jahre optimierten Linsenpatties find ich richtig gut. Der Anspruch, dass es möglichst nach Fleisch schmecken muss ist aber auch verflogen. Ich würz es halt wie ich Bock habe und das die Textur von Linsen anders als Hack ist, ist irgendwie auch klar. Stört aber irgendwie auch nichtmehr.
Es gibt Dinge, die kann man geschmacklich schwer bis nicht ersetzen. In diesen Fällen sollte man sich überlegen, ob man lieber verzichten möchte oder halt nicht - das bleibt eine moralische Entscheidung. Warum man aber bei sowas wie beispielsweise Chicken Nuggets oder Schnitzel nicht auf Veggieprodukte zurückgreifen will, entzieht sich meinem Verständnis, denn die schmecken doch nun echt mindestens genauso gut.
Schade, das ist echt keine schöne Entwicklung. Oder liegt es am Preis?
Ich könnte mir vorstellen, dass es am Preis liegt. Wenn die Leute weniger in der Tasche haben, kaufen sie auch weniger Bio etc. Und da Fleischersatz in vielen Fällen künstlich viel teurer gehalten wird als Fleisch, kann ich mir vorstellen dass einige da verzichten.
Grundsätzlich ja, aber bei dem Eigenmarken findet man zum Teil schon wirklich günstige Produkte. Klar, mal bessere und mal schlechtere, aber gerade wenns um Chicken Nuggets oder Fischstäbchen geht, würde ich behaupten dass Iglo und Co. oft sogar gleich teuer sind wie ebenbürtige Ersatzprodukte
Iglo und Co.
Nicht das, was man kauft, wenn man auch nur annähernd auf den Preis schauen muss. (Außerdem braucht, gerade wenn es um Fischstäbchen geht, meine Pfanne keinen neuen Anstrich mit orangener Farbe.)
Ja natürlich nicht, aber der Preis bei den vegetarischen Eingenmarken bleibt dennoch zum Teil niedrig. Genau wie ich kein Iglo kaufe, wenn ich aufs Geld schauen muss, kaufe ich auch keine vegetarischen Produkte von der Rügenwalder Mühle, wenn ich sparen will. Der Punkt bleibt der gleiche, wenn es auch ein schwaches Beispiel war
Vegane Nuggets sind meistens ziemlich teuer dafür, dass selbst bei aktuellen Verhältnissen der Pflanzenkram eigentlich günstiger sein sollte als Fleisch. Da werden halt viele entweder gleich Linsen kochen (ist ja auch gesünder) oder doch wieder zum Hähnchen greifen.
Jedes mal, wenn ich beim Grillen dann doch wieder ein Stück Fleisch esse, merke ich hinterher, dass sich das einfach nicht lohnt.
Sehnen, Knorpel, zäh....
Das vegane Steak ist immer super zart und perfekt einheitlich...
Billig-Schnitzel aus der Tiefkühltheke vom Discounter und Presslinge aus Fleischresten, wie Chicken Nuggets, sind natürlich weder in Konsistenz noch Geschmack von echtem Fleischimitat zu unterscheiden. Bei richtigem Schnitzel aus hochwertigem Fleisch verhält sich das durchaus anders. Wobei die Verarbeitung von Resten zu Lebensmitteln durchaus zu befürworten ist, denn die Alternative wäre verschwenderische Entsorgung.
Och neee