this post was submitted on 03 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] Weingeist@feddit.org 2 points 1 month ago

Langer Text. Für nen entspannten Sonntag eine interessante Lektüre.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 1 points 1 month ago

Erstaunlich guter Artikel. Manchmal findet man doch eine angenehme Überraschung in Form solcher Texte.

Der radikale Reformismus begreift den Staat aus diesem Grund nicht als den zentralen Akteur oder das zentrale Terrain von Veränderung. Stattdessen sieht er die Herausforderung darin, die komplexen gesellschaftlichen Strukturen umzuwälzen, in denen Herrschaftsverhältnisse ihre Ursache haben: »die Formen der Arbeitsteilung, die Produktionsbeziehungen, die Familien-, Natur- und Geschlechterverhältnisse, Bewusstseinsinhalte und Wertvorstellungen bis hin zu den Konsumstilen, d.h. die Lebensweise insgesamt«.

In diesem und im darüberliegenden Absatz liegt denke ich das zentrale des Artikels.

Ich denke in diese Schiene fällt auch "dass wir die Macht vom Staat weg zu den Gemeinden hin verschieben". D.h. dass wir mehr finanzielle Macht den lokalen und regionalen Institutionen zuerkennen und weniger dem Nationalstaat. Das ist ein von mir gehegter Gedanke der sehr in Richtung Anarchie geht; Denn im Grenzfall dass der Staat gar keine finanziellen Mittel mehr hat, dann liegt sämtliche Gewalt bei der lokalen Gemeinde und die kann sich organisieren wie sie will (d.h. anarchistisch).