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One Night in... HAMBURG
Ich hatte ein Short geplant über diese Nacht in Hamburg: ein anderes Lied, eine andere Stimmung. Doch dann lief ich die Reeperbahn entlang, stand am Beatles Platz, kam am Fischmarkt an, sah den Hafen und plötzlich war klar: One Night in Bangkok. Langsam, dramatisch aufbauend, eine Ouvertüre für die Stadt. Und den Rest seht selbst.
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Hamburg ist groß. Der Hafen ist wie ich ihn mir immer vorgestellt habe: Frankfurt-Flughafen als Hafen. Diese Stadt hat mich in jeder Hinsicht erwischt, ich war voll von Eindrücken. Viel mehr als Berlin, mit dem ich nie warm werde, viel mehr als das bayerisch-überhebliche München mit seiner ordentlichen Schönheit, mehr als der Ruhrpott mit seiner bunten Weltoffenheit und Bodenständigkeit, mehr sogar als das leicht größenwahnsinnige Frankfurt, das sich für mich wahrscheinlich immer fast wie Heimat anfühlen wird. Du hast mich, Hamburg! Mit deiner kühlen, ernsthafen, teuren, überbordenden, nötigen Größe.
Hamburg, du has(s)t mich! Ich muss wiederkommen.
Doch Vorsicht: One Night in Hamburg makes a hard man humble.
AltText zum Short: erst der dramatische Auftakt, dann der Moment, in dem das Wort „Bangkok“ fällt und Hamburg als Leuchtschrift aufschreit. 30 Bilder je 0,5 Sekunden, Hafen, Sonnenaufgang über dem Fischmarkt, Speicherstadt, Elbphilharmonie. Ein Feuerwerk aus Eindrücken. So wie es sich anfühlte