Ich habe diese Woche ein kleines, wie sich herausstellte deutsches, Videospiel gespielt: Say NO! More.
Dabei handelt es sich um ein charmantes und kurzweiliges Spiel, das darüber handelt, dass ein Praktikant in einer Firma neu anfängt, in der das Wort Nein verboten ist. Diese toxische Positivität dann kombiniert mit dem klassischen Businessbullshit und fertig ist die seelenzerstörende Maschinerie in die der Spielercharakter geworfen wird. Aber Hilfe naht in Form eines Walkmans mit Hörbuch über das Nein!, welches man von dortan jedem an den Kopf werfen kann und damit die Firma von unten nach oben umstülpt und ins Chaos wirft.
Das Spiel hatte mich im Prinzip beim Charakter erstellen schon überzeugt, denn dort wählt man unter so rund 20 Sprachen aus, wie der eigene Charakter spricht. Und zwar jedes mal von Muttersprachlern, wenn ich es richtig gesehen habe. Das war einfach herrlich.
Die Geschichte geht eine relativ erwartbare Richtung, aber trotzdem hat sie mich zum Schmunzeln und die Situationskomik auch immer wieder zum Lachen gebracht. Die Spielmechanik ist absolut simpel, aber passt zum Spiel. Für 10€ ist es zu teuer, aber im Rabatt ist es häufig für 2€ zu bekommen und dafür ist es super für einen Nachmittag, bei dem man mal wieder lachen will.
Außerdem habe ich die 2017 Verfilmung von Mord im Orient Express gesehen (Danke DB Unterhaltung!) und fand ihn ziemlich gut. Ich habe aber weder das Buch noch irgendeine andere Verfilmung vorher gekannt (außer den Namen natürlich), die Geschichte war also neu für mich. Hercule Poirot spielt seine Rolle ziemlich gut, nur die paar Actionszenen waren fehl am Platz. Er läuft mit Krücke aber rennt dann jemandem hinterher... Das war unnötig, die Geschichte war auch so spannend genug. Aber immerhin kam das nur selten vor. Die anderen Schauspieler erfüllen auch ihre Rolle sehr gut, ich war gut unterhalten. Die Spannung war die ganze Zeit hoch und ich kann nachvollziehen warum diese Geschichte eine oder sogar die bekannteste von Agatha Christie ist.