this post was submitted on 25 Jan 2025
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Medienkritik

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Ihr habt einen beschissenen Artikel gelesen und wollt dagegen argumentieren? Dann seit ihr hier genau richtig! Diskussionen immer willkommen

founded 9 months ago
MODERATORS
 

Nicht nur Aschaffenburg zeigt: Die Identitätspolitik wird von den Fakten eingeholt.

  1. Welche Identitätspolitik?
  2. Welche Fakten?
  3. Warum widersprechen sich Identitätspolitik und Fakten?

Wir erleben das Ende einer Bewegung, ohne die es keine starke AfD gäbe. Jetzt kommt es auf die richtige Ausfahrt an.

ok, es gibt da also eine Bewegung, die zum Aufstieg der AfD geführt hat. Welche Bewegung ist das? Faschismus?

Wenn ein ausreisepflichtiger Afghane ein zweijähriges Kind ersticht und einen zur Hilfe eilenden Mann, dann bebt die Politik.

Die interessanteren Frage für mich sind:

  1. Warum tobt die Politik nicht wenn ein Deutscher ein Kind ersticht?
  2. Warum erwähnen die meisten Medien, inklusive ntv, nicht dass der zur Hilfe eilende Mann ebenfalls ein „Ausländer“ war?

Das Grauen von Aschaffenburg zwingt die Parteien, Farbe zu bekennen.

Ich würde eher sagen, dass die Mediale Aufmerksamkeit die Parteien dazu zwingt. Es geschehen täglich schlimme Dinge, zu denen sich die Parteien nicht positionieren.

Es ist ein Moment großer politischer Transparenz, eine Zeit der unmissverständlichen Selbstverortung - eine Schicksalsstunde.

Jede Stunde ist eine Schicksalsstunde. Jede Wahl ist eine Schicksalswahl. Jede Stunde, jede Wahl kann sich das „Schicksal“ einer Gesellschaft ändern.

Die CDU spürt das gerade in jeder Faser. Friedrich Merz öffnet den Weg für migrationsdämpfende Maßnahmen, nun sogar unter Beihilfe durch die AfD, noch vor der Bundestagswahl.

„migrationsdämpfende Maßnahmen“

Ich spucke auf dich.

"Ohne Rücksicht" auf Stimmen aus dem blauen Lager. Die "Brandmauer" ist mindestens porös, wohl eher handelt es sich um einen pflegebedürftigen Gartenzaun.

Und das ist schlecht, richtig? Richtig?

Aschaffenburg treibt aber auch die Linken auseinander.

Beispiel? Die Linke wirkt recht geschlossen, kann also nicht gemeint sein. Meint er „die Linke“ als Seite des politischen Spektrums?

Es ist ein weiteres grelles Signal, dass die Identitätspolitik als giftiger Teil linker und grüner Politik komplett am Ende ist.

Was ist „die Identitätspolitik“? Jede Partei macht Identitätspolitik.

Wenn Markus Söder über Bayern, instrumentalisiert er bayrische Identität.

Wenn die AfD über „Deutsche Geschichte“ spricht, instrumentalisiert sie echte oder vermeintliche deutsche Geschichte.

Außerdem: Beleg? Woran macht der Autor fest, dass eine angeblich hegemoniale Bewegung innerhalb „der Linken“ „am Ende“ ist? Wann ist eine Bewegung am Ende?

Wieso können Deutsche Kolumnisten nie irgendwas belegen? Das ist relativ einfach, einfach ein Beispiel geben mit dem man argumentieren kann. Dann hat der Artikel etwas Substanz.

Die Identitätspolitik ist blind für Opfer und taub für den Rechtsstaat, eine brutale Ideologie und deshalb geht sie gerade unter, hoffentlich.

???

Jede Linke Partei hat ihr Mitleid mit den Opfern bekundet und Aufklärung durch den Rechtsstaat gefordert.

Es sind CDU und AfD, die jetzt Forderungen stellen, die im Konflikt mit dem Rechtsstaat stehen.

Abgesehen davon: „Oh nein, Ideologie wie schlimm“

Was ist an „den Woken“ brutal? Bisher kenne ich keinen einzigen Gewalttäter, der durch „woke“ Ideologie motiviert wurde.

Durch die Brille der Identitätspolitik ist Opfer, wer politisch-strukturell Opfer sein müsste, wegen des Patriarchats, des Kolonialismus, des Rassismus oder des Kapitalismus.

Natürlich. Wer Opfer von Strukturen ist, ist Opfer von Strukturen. Bin ich irgendwie zu dumm hierfür?

Ein Mensch, der arm aufwächst, weil bereits seine Eltern arm sind, ist Opfer des Kapitalismus.

Das rechtfertigt es natürlich nicht, wenn diese Person jetzt gegenüber unbeteiligten gewalttätig wird, aber das behauptet ja auch niemand politisch relevantes.

Selbst, nachdem der afghanische Täter einen zweijährigen Jungen mit einem Küchenmesser abgeschlachtet hat, fokussiert sich daher diese Art der linken Politik auf das politisch-strukturelle Opfer, also den Ausländer, und nicht das reale Opfer, also das Kind, oder eine bis in alle politische Lager verängstigte Bevölkerung.

  1. Beleg?
  2. Schon traurig, dass die Tat aus Sicht des Autors an sich offenbar nicht schlimm genug ist, so das man emotionalisierende Sprache nutzen muss.
  3. Es sollte das Ziel jeder Politik sein, Täter zu analysieren. Nur so kann man Muster erkennen und Präsentation leisten.

Was passiert wenn wir jetzt alle nur auf das Opfer schauen? Dann wird der Diskurs verständlicherweise emotionalisiert und es kommt zu irrationalen Entscheidungen. Außerdem würden Boulevardmedien private Details über das Opfer und dessen Familie ausgraben, um Profit zu machen.

Was passiert, wenn wir jetzt alle nur auf den Täter schauen? Wir finden hoffentlich heraus, was ihn zu der Tat gebracht hat und was das Motiv war. Eventuell können wir so zukünftige Opfer vermeiden.

Die Formulierung „reale Opfer“ impliziert außerdem, dass Kapitalismus, … keine Opfer hätten. Das finde ich Angesicht de 10 Millionen Menschen, die jährlich an Hunger sterben, obwohl wir genug Lebensmittel hätten, ziemlich ekelerregend

Die SPD-Innenpolitikerin Carmen Wegge ist am Freitagvormittag im Deutschlandfunk zu hören. Es ist ein eiskaltes, absurd distanziertes Gespräch.

Eventuell klingt das jetzt komisch, aber: Mich hat das jetzt auch nicht emotional aus der Bahn geworfen. Ich kenne weder die Opfer, noch Angehörige. Wenn man den Medien folgt, hört man ständig von Mord und Totschlag, weil jeder Fall ausgeschlachtet wird. Als Innenministerin beschäftigt man sich wahrscheinlich noch stärker mit solchen Fällen. Da finde ich es nicht absurd, dass ein Statement abgestumpft ist.

Wegge insistiert, man müsse jeden Fall einzeln betrachten, etwa die Betreuung der Männer.

Guter Ansatz.

Angst müsse niemand haben und sie finde die Frage des DLF-Moderators, warum die vergangenen Täter aus islamischem Kulturkreis kommen, "schwierig".

Das ist auch schwierig. Es gibt keine wissenschaftlich belegbare Korrelation zwischen Kultur und Kriminalität.

Die Faktoren, die Kriminalität beeinflussen sind: Armut, Geschlecht, Alter und Sozialisation.

https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/2365-1083-2019-3/rpsych-rechtspsychologie-jahrgang-5-2019-heft-3

https://www.researchgate.net/profile/Dirk-Enzmann/publication/259655318_Mannlichkeitsnormen_und_die_Kultur_der_Ehre_Empirische_Prufung_eines_theoretischen_Modells_zur_Erklarung_erhohter_Delinquenzraten_jugendlicher_Migranten/links/5e877ce0a6fdcca789f10065/Maennlichkeitsnormen-und-die-Kultur-der-Ehre-Empirische-Pruefung-eines-theoretischen-Modells-zur-Erklaerung-erhoehter-Delinquenzraten-jugendlicher-Migranten.pdf

Das mit der Rückführung und den Asylgesuchen laufe prima, man sei "insgesamt auf einem sehr guten Weg".

"Das sagen Sie nach Mannheim, Solingen, Magdeburg und Aschaffenburg?", fragt der Moderator.

Wegge versucht wirklich alles, damit nur nicht ein großes, hässliches Bild in den Blick rückt. Sie hört damit auf SPD-Chefin Saskia Esken, die vorsorglich die Losung ausgegeben hat, man solle nun nicht zu viel über Migration sprechen. Esken war es, die nach dem Solingen-Anschlag kühl kundgab, man könne aus dem Fall "nichts lernen".

Ich denke man kann aus Allen Fällen potenziell lernen, eventuell ist die Lehre auch einfach nur, dass die bestehenden Muster von Tätern (jung, männlich, arm) zuverlässig sind

Der Linken-Chef Jan van Aken stimmt in den Chor ein: "Das ist doch keine Asylfrage", beschwichtigt van Aken bei Phoenix, so schlimm das alles sei. Man solle nicht "gegen Ausländer hetzen".

Welcher Chor? Die Linke ist die einzige Partei, die keine Straftäter abschieben will

So kann man nur sprechen, wenn man kategorisch, pädagogisch und mit einem Anspruch der Gesellschaftsformung von Strukturopfern aus denkt, also von Menschen mit fixen Eigenschaften wie Hautfarben, Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Klassenzugehörigkeit.

Erstmal: Hautfarbe und Herkunft sind soweit ich weiß tatsächlich fixe Merkmale.

Ich denke außerdem nicht, dass man Menschen als reine Opfer sehen muss, um für ihre Menschenrechte und ihre Sicherheit einzustehen

Umzäunt vom ideologischen Blickschutz ist die identitätspolitische Linke nicht in der Lage, die ganz reale, blutige Gewalt wahrzunehmen.

Welche genau? Die seit 2000 im Gesamttrend sinkenden Mordopfer?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/

Es ist eine Gewalt, die nicht strengen Mechanismen gehorcht, sondern die da ist, die Leben fordert.

Der Kapitalismus fordert keine Menschenleben? Abgesehen von den Millionen Hungertoten, …, die eh nicht wahrgenommen werden weil es sich bei den Opfern um Menschen mit hohen Melaninwerten handelt, tötet der Kapitalismus auch in DE.

Arme Menschen in DE leben z.B. im Schnitt 10 Jahre weniger.

https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-ungleichheit-kostet-lebensjahre-8234.htm#%3A%7E%3Atext=W%C3%A4hrend%2520die%2520reichen%2520M%C3%A4nner%2520im%2CSchnitt%2520nach%252078%252C8%2520Jahren.

Ich möchte damit keine Opfer relativieren. Jeder Tote ist einer zu viel. Aber so zu tun, als ob 299 Mordopfer (2023) schlimmer wären, als das 20% der Bevölkerung in Armut leben und 10 Lebensjahre weniger haben, ist dumm

Menschen außerhalb des Blickschutzes stechen die Tatsachen daher ins Auge wie Küchenmesser.

Ah, der erleuchtete Autor hat etwas erkannt. Kriegen wir dummen Ideologen das auch erklärt?

Tatsache eins: Aus kriegsverwüsteten Ländern, in denen archaische Menschenbilder einen deutlich höheren Einfluss haben als hierzulande, kommen überdurchschnittlich viele Männer und überdurchschnittlich viele Menschen mit psychiatrischen Problemen.

  1. Welche archaischen Menschenbilder genau? Ich will spezifische Phänomene hören, damit man argumentieren kann.
  2. Wie bekämpft man denn solche „archaischen Menschenbilder“? Etwa mit Feminismus? Oder Egalitarismus? Oder anderen „Woken“ Ideen?
  3. Das impliziert, man solle Männer und psychisch Kranke Menschen aus manchen Regionen nicht aufnehmen. Offenbart das nicht ein a) Sexistisches Menschenbild? b) Ableistisches Menschenbild? c) Rassistisches Menschenbild? d) archaisches Menschenbild?

Wie sollen unsere Deutschen Frauen einer Person mit einem mutmaßlich so archaischen Menschenbild denn noch vertrauen?

Tatsache zwei: Die deutsche Infrastruktur für ordnungsgemäße Unterbringung, psychiatrische Versorgung, behördliche Erfassung, Überwachung und gegebenenfalls rechtsstaatliche Abschiebung ist seit Jahren komplett überlastet und diese Überlastung führt zu Lebensgefahren für die Bevölkerung.

Die Unterbringung ist tatsächlich noch immer ein Verteilungsproblem. Es gibt trotz des rassistischen Diskurses noch Geminden, die bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen.

Psychiatrische Versorgung ist tatsächlich ein Problem. Deshalb linke „woke“ Parteien wählen, die das ändern wollen.

Ich bin mir unsicher, was mit „Überwachung“ gemeint ist und weiß auch nicht, ob ich wissen will was da für kranke Fantasien im Kopf des Autors sind.

Und das schließt Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund ein: Der erstochene Junge war Marokkaner. Anders gesagt: Wir schaffen es nicht.

Ach jetzt auf einmal, wo es in die Argumentation passt sind dir die Leben von Migranten wichtig. Fick Dich du Heuchler

Aber die identitätspolitische Idee beschäftigt sich nicht mit Fakten, sie ist geprägt von Dirigismus: Die Sprache formt das Denken und das Denken die Realität.

Natürlich hat Sprache Einfluss auf das Denken und natürlich hat das Denken Einfluss auf die Realität. Das hatten wir buchstäblich im Deutschunterricht. Er leugnet einfach alle wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiet

Auf die Zuwanderung gewendet: Wenn man nicht über Migration spricht (Esken), dann ist sie auch kein Problem mehr.

Ich zweifle an, dass es die Migration an sich ist, die ein Problem ist. Ich denke, dass Prozesse und Lebensumstände zu Kriminalität führen, wie quasi jeder Soziologe und Kriminologe auch

Auf Diversität gewendet: Sag nicht "Astronaut", sag "Astronaut*in", damit die Leute nicht nur an Männer denken.

Ja, das ist Nachweislich effektiv. Man kann gendern oder nicht, aber es gibt Studien, die diesen Effekt belegen

Wenn man oft genug gendert, geht die Ungleichheit weg.

Nein? Das behauptet niemand. Deshalb wollen Linke ja neben dem Gendern auch strukturelle Ungleichheiten abschaffen oder ausgleichen

Auf Feminismus gewendet: Wenn man Männer zu Tätern und Frauen zu Opfern erklärt, verschwindet sexuelle Gewalt gegen Frauen.

Bist du irgendwie komplett dumm? Zuerst hält der Heuchler einen Rant darüber, wie man ja alle Migranten unter generalverdacht stellen soll, weil sie in Kriminalitätsstatistiken überrepräsentiert sind und dann heult er rum wenn Feministen darauf hinweisen, dass 90% aller Kriminellen Männer sind. Junge, du demontierst deine eigene Argumentation

Wenn du dich davon angegriffen fühlst, dann sag das halt oder sei ruhig, aber Versuch nicht deine Gefühle zu rationalisieren

Wie sich insbesondere letzteres auswirkt, erlebt der Grünenpolitiker Stefan Gelbhaar gerade am eigenen Leib - und die Partei droht es kurz vor der Bundestagswahl geradezu auseinanderzureißen in einen identitätspolitischen und einen ökologischen Teil.

Jesse what the fuck are you Talking about?

Eine Frau konnte Gelbhaar, der eigentlich für Pankow kandidieren wollte, mit erlogenen Vorwürfen aus der Politik torpedieren, weil die grüne Ombudsstelle für Missbrauchsfälle sich, unter dem Applaus der grünen Jugend und entgegen jeder Rechtsstaatlichkeit, kategorisch auf die Fahnen schrieb: "Wir glauben den Opfern!"

Das ist schlecht. Wo Bezug zu Migration oder Feminismus?

Wer Opfer nur anerkennt, solange es in die ideologische Denkstruktur passt, verpasst einiges.

True. Siehe diesen Artikel

Im Fall Gelbhaar fehlte der Ombudsstelle wie übrigens auch dem Sender RBB der Blick für den (wahrlich nicht exotischen) Fall, dass ein vermeintliches Opfer die Öffentlichkeit belügt und einen Mann - wiewohl es weitere Verdächtigungen gibt - mit einer Intrige zur Strecke bringt. Der Grünenpolitiker Volker Beck resümiert: "Kernschmelze der Identitätspolitik."

  1. Volker Beck, lol.
  2. Woher kommt der Seitenschuss auf den RBB?
  3. Es gibt einen Unterschied zwischen „falscher Beschuldigung“ und „Intrige“, aber Intrige passt wahrscheinlich besser zu den dämonischen Frauen. Man muss ja auch das Incel-Publikum abholen

Es kann daher nicht verwundern, dass die woke Linke derzeit eine globale hochaggressive Gegenbewegung erlebt:

Global erhebt sich eine konservativ-libertäre, teils autoritäre Welle, ein "Anti-Wokismus", angeführt von Donald Trump und Elon Musk, an deren Rockzipfeln inzwischen die AfD herumnestelt.

„Konservativ“ und „Libertäre“ widersprechen sich. Übrigens ziemlich armselig ein paar Leute auf Twitter für einen gesellschaftlichen Rechtsruck verantwortlich zu machen, während man im selben Artikel gegen alle linken Parteien schießt und für härtere Migrationspolitik argumentiert

Von dieser Welle werden nun die Bürgerlichen mitgerissen: Die CDU öffnet sich gegen alle Beteuerungen für die Zustimmung aus der AfD. Die ganze Partei steht damit am Scheideweg und mit ihr bald das ganze Land.

Ja. Ziemlich scheiße von der CDU. Warum sind die nicht schuld am erstarken der AfD?

Die Lage ist brandgefährlich, denn Österreich ist nah. Kurz hinter der Abkehr vom Wokismus lauert, direkt nach der Ausfahrt zur Vernunft, der Abzweiger in den Faschismus.

Was bitte soll „Vernunft“ sein? Ich möchte eine Definition.

Wie nah Ratio und Rassio beieinanderliegen, demonstriert ein Tweet der CDU-Politikerin Julia Klöckner. "Es gibt Kulturen, die sind mit unserer Lebensweise nicht einverstanden, deshalb können wir mit ihnen nicht einverstanden sein!", schreibt sie kurz nach der Tat von Aschaffenburg. Schon ist das Abstechen von kleinen Kindern, schwups, ein Kulturmerkmal aller Afghanen geworden.

Bruder, du hast buchstäblich dasselbe getan. Wie kann man so unreflektiert sein?

Wer Afghanen (oder Syrern oder "den Arabern") monolithisch Inkompatibilität mit Deutschland vorwirft, redet der rassistischen Ausgrenzung das Wort.

Wer eine konsequente Migrationspolitik nicht von Rassismus abscheiden kann, führt das Land in den Abgrund.

Es braucht linke und grüne Parteien, gerade jetzt.

„Und deshalb erfinde ich nichtexistiernde Probleme, mit denen ich linke und grüne Parteien angreife.“

Man muss ihnen allerdings größtmöglichen Abstand zu wokem Wahn in den eigenen Reihen wünschen.

Was ist woke? Bitte. Ich will es verstehen.

Die Bürgerlichen wiederum brauchen, zumal in einer künftigen Regierung, einen sehr gut geeichten Kompass.

Wer sind die Bürgerlichen? SPD, Grüne und Linke wurden für „wokeness“ kritisiert, können es also nicht sein. Heißt das die SPD ist keine bürgerliche Partei?

Es fügt sich, dass wir das politische Beben von Aschaffenburg nur wenige Tage vor dem Holocaust-Gedenktag erleben.

Fresse

Wir Deutschen stehen nämlich unter Beobachtung - aus realen, auch ohne Wokismus erkennbaren Gründen.

top 2 comments
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[–] Peter_Arbeitslos@feddit.org 6 points 2 months ago

Die Identitätspolitik ist blind für Opfer und taub für den Rechtsstaat, eine brutale Ideologie und deshalb geht sie gerade unter, hoffentlich.

Hier sei nochmal angemerkt, dass Ideologien in einer Demokratie sehr wichtig sind. Ohne verschiedene Ideologien keine Demokratie. Der Begriff wurde in den letzten Jahren von (rechten) Populist*innen umgedeutet, weil sie als populistische Faktenfeinde schwer von Populismus reden können.

[–] rumschlumpel@feddit.org 5 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

Hat der Autor vielleicht ein Problem mit aufgeweckten Kerlys? Würde er lieber schlafen, wie ein Schaf zum Beispiel?