this post was submitted on 24 Aug 2026
19 points (95.2% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

5532 readers
479 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] gandalf_der_13te@feddit.org 1 points 12 hours ago* (last edited 12 hours ago)

Deutschland ist nicht das einzige Land, das Interesse an äquatorialen Startbasen hat. Auch die Türkei hat die Vorteile erkannt und ist bereits dabei, einen eigenen Weltraumbahnhof in Warsheikh in Somalia aufzubauen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Äquatornähe sowie ein freier Startkorridor über dem Indischen Ozean nach Osten. Bei einem Fehlstart oder dem Niedergang von Raketenstufen befindet sich die Gefahrenzone über dem offenen Meer. Wie es in einem kürzlich bei defence-network.com veröffentlichten Artikel heißt, haben die türkischen Betreiber Interesse daran, dass auch deutsche Trägerraketen von Warsheikh aus gestartet werden.

Deutschland benötige mehr Diversifizierung und eine strategische Verteilung der Startplätze für Trägerraketen, um das Risiko eines Ausfalls so weit wie möglich zu minimieren, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius Juli bei seinem Besuch bei Isar Aerospace in Ottobrunn.

finde ich vernünftig.


Somalia übrigens für die die nicht wissen wo das liegt:


Beim Pistorius-Besuch in seinem Unternehmen im Juli sagte Fuchs, dass beim Start von einer schwimmenden Plattform die Nordsee der Ausgangspunkt gewesen sei. In Zukunft werde man „sichere westliche Gewässer“ und damit den gesamten Atlantik in den Blick nehmen. Möglicherweise auch in „äquatorialen Sphären“, so Fuchs. Resilienz werde nur erreicht, wenn man auf mehreren Möglichkeiten zurückgreifen könne, über Verlegefähigkeit verfüge und Varianz in der Lokalität aufweise, betonte er. Auch die Bundeswehr findet an dem Ansatz gefallen. „Aufgrund ihrer flexiblen Einsatzoptionen sind schwimmende Plattformen grundsätzlich eine interessante Ergänzung zu landbasierten Startplätzen“, teilte das BMVg dazu mit.

da stimme ich zu.

im übrigen verwendet china auch schon schwimmende plattformen. hier ein foto von einer raketen-landung (aufgefangen mit elastischen seilen, sehr interessant) von (ich glaube juli 2026?):