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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Hallo zusammen,

Da es über die Monate immer mal wieder Nachfragen gab: die Liste sind nur Beispiele. Solange es jetzt keine Nachrichten sind und ihr der Meinung seid, es könnte andere Menschen interessieren, dann stellt es uns anderen Nutzern vor, erzählt was euch daran gefällt und warum ihr es mit uns teilt. Blogpost, Sachbuch, egal. Nur Memes und Nachrichten würde ich ausnehmen, da daraus schon der große Rest des Fediverses besteht.

Was habt ihr in der letzten Woche so an tollen Büchern gelesen, Filme geguckt, Spiele gezockt, Musik entdeckt, Museen oder Veranstaltungen besucht, … ?

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[–] lichtmetzger@discuss.tchncs.de 1 points 11 hours ago* (last edited 11 hours ago)

Ich hab ein neues Audiodrama angefangen - Midst - und kann das allen, die sehr gut Englisch beherrschen, wärmstens ans Herz legen.

Es gibt eine Menge großartiger, frei verfügbarer Audiodramen da draußen, doch Midst hat mich echt weggeblasen, weil sie stark mit dem typischen Erzählformat brechen.

Es gibt drei Personen (zwei Männer und eine Frau), die die Handlung vorantreiben, den Hörer an die Hand nehmen und sich immer wieder Bälle zuspielen. Wenn eine Person die "Haupthandlung" erzählt, sind wir eigentlich noch im klassischen Audiodrama-Format - doch in Midst gibt es ja noch zwei weitere Erzähler, die manchmal dazuspringen.

Sie geben der Erzählung dann mehr Details, weichen von der Haupthandlung ab um etwas Humor reinzubringen, negieren teilweise sogar das vorherige Gesagte ("She was 13." - "Almost. Twelve and a half.") oder sprechen direkt einen der Charaktere mit einem eigenen Akzent und einer speziellen Betonung, wie richtige...Schauspieler!

Das alles wird mit einem sehr guten Soundtrack und Effekten kombiniert und beides ist sehr professionell umgesetzt. Durch diese Art der Erzählweise schaffen sie es, eine enorme Spannung aufzubauen - und das in jeder einzelnen Episode. Selbst triviale Geschichten (z.B. dass jemand zur Bank geht um ein Konto anzulegen) werden in der gleichen immersiven Erzählweise präsentiert wie Episoden, die einen großen Einfluss auf die Gesamthandlung haben.

Ich habe jetzt mal bewusst darauf verzichtet, zu erzählen, worum es dort überhaupt geht - zum einen, weil ich das einfach nicht gut wiedergeben kann und zum anderen, weil ich es spoilerfrei auch nicht hinbekomme. Aber man kann sagen, dass es sich um eine Fantasygeschichte mit einer Prise SciFi, Horror und Kapitalismuskritik handelt.

Sie selbst beschreiben ihr Projekt so:

The small desert planet of Midst spins on the border between two halves of the cosmos: the dazzling Un and the mysterious Fold. Life is simple for most of the planet’s inhabitants… until an influential civilization known as the Trust takes an interest in Midst and sparks an unexpected chain of events, intertwining the lives of three complicated antiheroes. Also, unrelated to any of that, Midst’s moon is about to fall out of the sky and cause reality to eat itself alive, so that’s not great either. Unsolved murders, cult brainwashing, and supernatural darkness all combine to create a clusterfuck of cosmic proportions.

Das ist IMAX für die Ohren.