this post was submitted on 12 Jun 2026
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Ich habe 50K Startkapital, mögliche Brokers sind scalable capital und comdirect. Ich habe auch finanztip.de abgerufen und den ETF-Finder benutzt aber ich habe immer noch Fragen:

Bei manchen ETFs muss man Kaufgebühren zahlen. Z.B: 1 EUR. Ist das einmalig und unabhängig vom Startkapital und monatliche Rate? Wenn meine monatliche Rate 250 EUR sind, muss ich das Kaufgebühr auch monatlich zahlen?

Ich weiß nicht, was für einen ETF lukrativer ist:

ETF 1: TER: 0,60 %, 5-Jahres-Rendite: +12,53 % p.a.

ETF 2: TER: 0,22 %, 5-Jahres-Rendite: +11 % p.a.

Wie berechnet ihr, welcher lukrativer ist?

Empfiehlt ihr in ETFs zu investieren, wenn ich vielleicht in der nächsten 5 Jahren eine Wohnung kaufe? Es ist kein fester Plan, ab und zu denke ich, es wäre gut eine Wohnung oder Haus zu besitzen statt mieten müssen und alle sagen, dass Immobilien immer an Wert gewinnen. Ich habe mich für ETFs entschieden, da sie lukrativer sind als overnight accounts und Festgeld. Wenn Inflation 3% ist verliere ich mit einem overnight account 2.5% p.a. immer noch Geld.

Ich verstehe die rechtliche Lage nicht ganz: Häufig lese ich das Wort Sparplan. Ist das aber ein Sparplan für meine Rente? Wenn ich in einem ‘Sparplan’ investiere, bin ich verpflichtet, das Geld in ETFs zu belassen, bis ich 67 Jahre alt bin?

Ab 2027 kommt das Altersvorsorge-Depot. Soll ich warten? Wenn ihr schon ein ETF Depot habt, habt ihr es vor, sowohl eures Depot als auch das Altersvorsorge-Depot zu nutzen?

Wie viel Prozent eures Nettoeinkommens investiert ihr? Oder habt ihr nur eine feste Menge einmalig investiert?

Danke euch

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[–] copacetic@discuss.tchncs.de 5 points 2 days ago

Ein 250€ mtl Sparplan ist nur eine automatisierte Überweisung/Kauf. Bei Scalable sind Sparpläne kostenlos. Der 1€ nur wenn du aktiv was machst. Dieser 1€ ist aber eigentlich egal.

Statements wie "5-Jahres-Rendite: +12,53 % p.a." sind immer nur ein Hinweis wie es die letzten 5 Jahre lief. Der Unterschied zwischen 11% und 12,53% sagt dir praktisch nichts über die zukünftige Rendite.

Der TER andererseits ist eine etwas konkretere Aussage, den das sind relativ stabile Kosten, die du quasi von der jährlichen Rendite abziehen musst. Sprich die 11% sind eigentlich 10,78% nach TER-Kosten. Andererseits ist der Unterschied zwischen 0,6% und 0,22% auch nicht so groß. Inflation frisst ja auch noch ~2%. Groß ist der Unterschied zu aktiven Fonds von der Sparkasse, wo das dann mal 5% sein können.

Bei einem normalen Depot hast du freien Zugriff (allerdings nicht so zügig wie ein Girokonto). Dieses Altersvorsorge-Depot wäre aber was spezielles. Hab ich mir auch noch nicht im Detail angeschaut. Unter dem "zehntbesten Kanzler den die BRD je hatte" erwarte ich da aber nichts sinnvolles.

vielleicht in der nächsten 5 Jahren eine Wohnung kaufe

Sehr subjektiv. Ich denke die Mehrheit würde sagen, dass 5 Jahre eher als kurzfristig zählt und man deswegen nicht in Aktien setzen sollte, denn über so einen Zeitraum ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht so gering, dass man zum Kaufzeitpunkt gerade im Minus ist. Andererseits sagst du "vielleicht". Ein ETF ist sehr flexibel und liquide. Deswegen klingt es mir eigentlich schon nach einer guten Idee.

In Prozent vom Nettogehalt hab ich es nicht parat. Vielleicht so 6%? Ich tilge allerdings auch noch einen Hauskredit, was für mich in die selbe Kategorie gehört.