this post was submitted on 20 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Scheint so. Aber ich mein, warum sollten zum Beispiel Gastarbeiter, die seit fünfzig Jahren hier leben, oder deren Familien und Nachkommen, die hier geboren wurden, oder Kinder von Geflüchteten, die nie woanders gelebt haben als in Deutschland, nicht in Deutschland wählen oder sich auf das deutsche Sozialsystem verlassen dürfen?
Gegenfrage: Was hält diese Personengruppen davon ab den Prozess der Einbürgerung anzustoßen?
Hast du Erfahrungen mit deutscher Bürokratie?
Dazu kommen gegebenenfalls hohe Kosten oder dass man Unterlagen aus dem Heimatland braucht, an die man nicht herankommt, oder dass man in der Lage sein muss, sich finanziell selbst zu unterhalten. Einbürgerung ist kein wirklich leichter Prozess.
Jup, meine Frau ist hier eingewandert und ich habe den Einbürgerungsprozess begleitet.
Einbürgerung sollte auch kein zu leichter Prozess sein... sonst können wir uns auch direkt von den Überbleibseln unseres Sozialsystems verabschieden
Die Leute kommen immer noch nicht wegen unseres Sozialsystems hierher...
Der Pull-Faktor-Mythos wurde mittlerweile wirklich genug widerlegt.
Es.ist.kein.Mythos
Alleine die Fälle aus der Bekanntschaft (gleiche Herkunft) meiner (völlig regulär als Fachkraft) eingewanderten Frau reichen schon um in mir den Wunsch nach einem deutlich ernsthafteren Durchgreifen in diesen Bereichen aufkommen zu lassen
https://mediendienst-integration.de/news/eine-sogwirkung-konnte-nicht-nachgewiesen-werden/
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/migration-push-pull-faktoren-101.html
https://www.spiegel.de/politik/migration-sind-sozialleistungen-fuer-asylbewerber-wirklich-ein-pull-faktor-a-b2e73580-4775-467e-950a-d222ff053192
Warum kenne ich dann Leute - nicht nur vom Hörensagen, sondern es wurde mir sogar persönlich von mehreren Personen bestätigt - die hauptsächlich wegen der Sozialleistungen hier sind?
Dass anekdotische Evidenz kein wissenschaftlich relevanter Faktor ist, ist dir aber schon klar, oder?
Ich finde so Erkenntnisse, dass Flucht- und Migrationsbewegungen sich nicht ändern, wenn die Sozialsysteme verändert werden, deutlich relevanter als das, was du mir erzählst was dir erzählt wurde.
In diesem speziellen Fall bezweifle ich schlicht und einfach das die wissenschaftlichen Erkenntnisse korrekt sind. Ich glaube in diesem Fall schlicht und einfach eher der anekdotischen Evidenz ("Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!") meiner persönlichen Erfahrungen und lasse diese in meine Wahlentscheidungen einfließen.
Okay. Warum genau stufst du deine Bekannten als glaubwürdiger ein? Hast du Studien gelesen und Fehler in der Methodik, der Auswertung oder der Schlussfolgerung gefunden? Hast du Studien, die die These von Pullfaktoren zusätzlich stützen würden? Oder willst du einfach nicht, dass Sozialsysteme keine Pullfaktoren sind?
Ohne Nachweis einer Fälschung oder Manipulation ist das auch nur eine Totschlagphrase, um sich nicht mit der tatsächlichen Sachlage auseinandersetzen zu müssen.
Hauptsache, du wählst nicht rechts. Das wäre nämlich unabhängig von Migrationsdebatten echlecht für das Leben in Deutschland.
Aktuell stehe ich der Partei dieBasis nahe.
Oh, die "Querdenker"partei. Das erklärt einiges. Die wären sehr schlecht für das Leben in Deutschland.
Ich sehe das anders, aber ich denke das kannst du dir auch denken
Ixh meine, dieBasis ist halt buchstäblich die Partei der Wissenschaftsfeindlichkeit. Impfgegner, Homöopathiebefürwortung, Austritt aus der WHO, Pandemieverharmlosung, die Partei entstand aus der "Querdenken"-Bewegung, usw.
Dazu die Ablehnung von Sanktionen gegen Russland, die Forderung der Weiternutzung fossiler Energieträgern und Kernkraft, die Leugnung des anthropogenen Klimawandels et cetera.