this post was submitted on 18 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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für sowas braucht es Leute, die in digitalen Transformationsprozesse kompetent sind und auch Arbeitsprozesse regelmäßig evaluieren, sich auch Zeit dafür nehmen. Das findest du in Kleinstpraxen nicht wo sich alles der Chef, also der Arzt, ad hoc auf dem Flur ausdenkt. Und was möchtest du mir mit den 75 Seiten Studie beweisen? Das ist Abrechnungsbetrug gibt? Richtig. Bei heute schon existierenden Praxen und nicht etwa vermehrt nach der Übernahme durch private Equity. Wir haben viele andere Branche mit Schweigepflicht privatisiert und finanzialisiert, beispielsweise Banken. heute gibt es günstige Bankdienstleistung als noch in den 90ern.
Das ist bei den Krankenhäusern nicht rund lief war ja überhaupt erst der Grund für die Priorisierungswelle.
Mit solchen Totschlagargumenten kannste versuchen, dich gegen jede Änderung im Gesundheitswesen zu sträuben.
Dass du Gewinn grundsätzlich als anrüchig empfindest, hatten wir ja schon festgestellt. Die Leute, die mich mit Autos, Häusern, Lebensmitteln, Kleidung, Smartphones, Transportdienstleistungen und Unterhaltung versorgen, machen auch alle Gewinn. Die anderen verschwinden. Das klappt auch alles wunderbar, schwarze Schafe sortieren Markt, Gewerbeaufsicht oder Staatsanwaltschaft aus. Wird hier nicht anders sein, hast ja sogar noch die hoch heilige Ärztekammer.
Nichts anderes habe ich behauptet. Ein Beleg dafür das ,,private Hand" und Gesundheitsversorgung schlecht zusammen passen.
Vor allem die ostdeutschen Unternehmen durch die Treuhand, ja. Zudem Dinge wie die DB bei der es seit den 90ern ja auch richtig rund läuft (/s).
Mit den privaisierten Banken sind wir ja auch nur 2008 auf die Schnauze gefolgen weil so erfolgreich privat gemanaget wurde, dass hinter wieder der Staat als Absicherung herhalten durfte. Von ,,verschwiegenen" Dingen wie Cum-Ex ganz zu schweigen.
Aus meiner Sicht zeigt das eher wie schlecht privatisierung mit Geheimhaltung funktioniert (zudem gibt es mti der BaFin eine deutlich effektivere Kontrolle des ganzen Sektors im Vergleich zum Gesundheitswesen).
Seitdem ist genau was besser/günstiger geworden? Also abgesehen von der Rendite der privaten Kapitalgeber....
Ist kein Totschlagargument sondern der Verweis auf ein real exisiterendes System mit deutlich höherem Privatisierungsgrad in einer ähnlich wohlhabenden Gesellschaft.
Haben wir nicht, ist Polemik deinerseits.
Aber um dir den Gefallen zu tun: Gewinn an sich ist nicht anrüchig, jeder soll Geld verdienen wie er will und meinetwegen auch unverschämt reich dabei werden. ABER reich werden auf Kosten Menschen die keine Wahl haben und/oder reich werden indem man die Gemeischaft schädigt empfinde ich als moralsich verwerflich, je nach Mindest kann man das natürlich anders empfinden.
Siehe mein Verweis auf die fehlende Kontrollinstanz oben.
Ich mach dir einen Vorschlag: Privatisiert den Bums doch, aber führt dafür eine effektive Marktüberwachung ein.
Das Problem ist, dass sich das in diesem Sektor eben mit dem Datenschutz der Patientendaten beißt, genau da liegt der Hund begraben.
Die Ärtzekammer funktioniert gut solange der ,,Markt" stark zersplittert ist. Wenn 20 % der Mitglieder beim selben Investor arbeiten würde ich auf die Kontrollfunktion des Germiums nicht mehr allzu viel geben.
/edit: Bzw. 60 % der Mitglieder im gleichen Oligopol aus drei Anbietern mit ähnlichen Makrtinteressen.