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[–] plyth@feddit.org 1 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

eher Gewerkschaften als Mitte der Gesellschaft als die CDU.

Wenn die AfD rechts ist und die CDU links davon, und beide zusammen auf 50% kommen, dann deckt die CDU einen grossen Teil der Mitte ab, sofern die Mitte existiert.

Trotzdem nehme ich das auch als bodenlose Arroganz war. Aber man darf nicht vergessen, wie sehr die CDU gewählt wird.

[–] No_Money_Just_Change@feddit.org 4 points 1 day ago (1 children)

Ja aber vergleiche was früher die cdu wollte und was jetzt ist die cdu selbst nach rechts gerückt. Wenn due cdu 2002 die Mitte war ist sie 2026 nun mal klar rechts.

Das 50% rechts wählen macht es zumindest meiner Meinung nach nicht zur mitte.

Man sollte eher fragen ob es bestimmte Medien und Interessen Gruppen gibt die on den letzten 20 Jahren aktiv versucht haben zu verschieben was wir in der Öffentlichkeit als angeblich sagbar und normal vorgesetzt bekommen

[–] brewbart@feddit.org 1 points 12 hours ago

Ich denke einerseits, dass sehr viele CDU Wählende das aus Gewohnheit machen und ihre Identität als "politisch aktiv in der 'richtigen' Partei" nicht hinterfragen wollen oder können. Ich verstehe es ja, wenn man Jahrzehnte in der Ortsgruppe aktiv war und die in-group halt mehr Wert hat als die out-group. Es ist nur traurig, dass so vielen die mentale Flexibilität fehlt zu hinterfragen "Ist das noch meine CDU?" und bei einem "Nein" die Konsequenzen zu ziehen. Aber oft wird sich dieser Schritt ausgeredet mit "So schlimm ist es ja gar nicht", "Ich kann von innen mehr ändern als von aussen" (Haste aber nicht!) Oder "Bundes- und Landesebene muss man trennen"