this post was submitted on 12 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] RalfWausE_der_zwote@feddit.org -2 points 1 week ago (1 children)

Ich meine, mit einer Sache haben die "Dunklen Aufklärer" - mal ganz neutral betrachtet - allerdings wohl recht: Ein feudal geführten System ist eher in der Lage langfristige, möglicherweise unpopuläre Projekte durchzuziehen als eine regelmäßig neu gewählte Regierung.

Wäre nur schön, wenn sie sich um so Dinge wie den Klimawandel kümmern würden...

[–] Natur12@feddit.org 3 points 1 week ago (1 children)

Ich verstehe Deine Aussage ehrlich gesagt nicht. Wie meinst Du das denn genau? Oder ich hab den Artikel nicht richtig verstanden. Kann auch sein.

Sowohl Land als auch Yarvin plädieren dabei für eine autoritäre Schub­umkehr. Sie wollen reaktionär fortschreiten, die «rote Pille» nehmen, das heisst, den Monarchismus revitalisieren – als unter­nehmerisches Update. Yarvin, der einen Hang zu geschwurbelten Ausdrücken und absolutistischen Herrschern wie Friedrich dem Grossen hat, bezeichnet dies als «Neokameralismus»: Den Staat deutet er um in ein Unternehmen, «das ein Land besitzt», die Bürger werden in dieser Logik zu Share­holderinnen. So soll eine Art «Regierungs-AG» gebildet werden, die endlich effizient, rational und profitabel arbeite – weil sie nicht mehr durch gewählte Volks­vertreter, sondern durch einen «CEO-Monarchen» geführt wird. Dieser könne dann ohne ständiges Diskutieren und Debattieren, ohne Wahlen und Parteien, ohne Kompromisse und lähmende Gesetz­gebungs­prozesse durchregieren.