this post was submitted on 07 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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ITT: Reflexhate der m.E. bei näherem Hinsehen unproduktiv ist.
Die beste Kritik ist eigentlich immer immanente Kritik. Also eine die erklären kann, wieso eine Meinung ihren eigenen menschlichen Ansprüchen nicht gerecht wird.
Natürlich gibt es z.B. angesichts AfD Ideologie genauso die Möglichkeit, bestimmte Ansprüche abzulehnen (z.b. "deutsche zuerst"). Das ist auch gut und wichtig und auch relativ leicht, von intellektuelle challenge her.
Die andere Kritik-Herangehensweise wäre, Ansprüche, mit denen man eigentlich etwas anfangen kann, zu besprechen (z.B. "wir dürfen uns nicht weiter verarschen lassen").
Das ist halt insofern viel geiler, als das man dabei an seinem Gegenüber als menschlich festhält. 1. Empathie ist extrem mächtig, wenn du jemanden überzeugen willst. Wer dich aufregt, hat auch ein echtes Problem, auch wenn es völlig falsch interpretiert wird. 2. Muss man als [linke, emanzipatorisch, progressiv, whatever] ja sowieso eine Art "Reintegration" dieser ~30% anzielen, die gerade nur Scheiße bauen. 3. Wächst die Qualität der eigenen Ideologie viel stärker, weil man ja lernt, seine Argumente auch weiter entfernt von der eigenen Meinung anzuschließen, bzw. herzuleiten.
Tldr: Mit AfD Satire viben muss nichts Schlechtes sein lol