this post was submitted on 30 Apr 2026
5 points (63.2% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

5192 readers
340 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
 

Eine ganz gute Zusammenfassung von Kurzgesagt zum Thema "Warum wir am Arsch sind"

Im Endeffekt geht es hauptsächlich um den Sozialstaat, die niedrige Geburtenrate und die ungleiche Vermögensverteilung

you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] HansGruber@sh.itjust.works 4 points 3 days ago

Ich sehe unser Hauptproblem nicht bei den Generationen aber dennoch bisschen meinen Senf hierzu:

Der 20 Jährige aus der JU konnte allerdings 1980 noch nicht wählen.

Dementsprechend würde ich persönlich den Boomern schon etwas mehr Schuld an der jetzigen Situation anlasten. Auch Folgen wie Politikverdrossenheit und Frustration der jungen Generation kommt ja nicht einfach so daher. Nein, wie man auch im Video sieht wird immer weniger für Familien und junge Leute getan.Das Resultat ist dann Perspektivlosigkeit und Ohnmacht. Fast jede der etablierten Parteien handelt nach der Wahl nicht im Interesse der Wähler. Bis zur offensichtlichen Korruption und Untreue. Dass die jungen Leute bei der derzeitigen Masse an Krisen verzweifelt sind, das verstehe ich vollkommen. AFD wählen entschuldigt Verzweiflung allerdings nicht ganz, aber erklärt es zumindest.

Dass die Boomer aber ständig ein "weiter so" gewählt haben weil es ihnen selbst gut genug ging, das ist einfach nur Bequemlichkeit. Und entschuldigt oder erklärt nichts.

Prinzipiell ist aber der Generationenkonflikt zu vernachlässigen wenn man den Aspekt der Kapitalverteilung betrachtet. Bei den oberen 1% liegt unser Hauptproblem. Gerade in Deutschland.