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Außerdem äußerte sich Merz zu den Äußerungen des US-Präsidenten vom vergangenen Dienstag, als dieser damit gedroht hatte, dass "eine ganze Zivilisation sterben" werde. Merz habe dies als einen "rhetorischen Teil seiner (Donald Trumps, Anm. d. Red.) Strategie gegenüber dem Iran empfunden". "Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann", so Merz über Trump. "Dazu wäre es nach meiner festen Überzeugung nicht gekommen." Dies habe zu "einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen und auch zu einem vorläufigen Ende der Rhetorik geführt".

Ich finde immer, jemanden der mit Gewalt und Terror droht, sollte man so behandeln als wenn er die Drohung absolut ernst meint. Die gewollte Doppeldeutigkeit in den Drohungen von Faschisten, Soziopathen, u.Ä. stellt ja auch schon Einschüchterung dar, und früher oder später wird vieles umgesetzt. Siehe "Biedermann und die Brandstiffter".

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[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 3 points 2 days ago

Es ist wie üblich eher ungeschickt formuliert. Merz ist aber auch nicht für feinzisellierte Äußerungen bekannt. Es bringt aber leider garnichts sich öffentlich gegen Trump zu stellen. Damit bindet man sich nur ne Zielscheibe auf den Rücken, und darauf können alle gut und gerne verzichten.

Interessante Argumentation: "Es war sicher nicht ernst gemeint, aber Trump ist so ein Bully, da sollte man nichts tun worüber er sich ärgern könnte!"

Trump ist fasziniert von Atomwaffen - und besonders, der Möglichkeit, sie anzuwenden - weil er ein Bully ist. Ihre Anwendung egal in welchem Umfang und egal gegen wen würde eine Zerstörung der halbwegs-Friedensordnung seit 1945 bedeuten - und Trump arbeitet pausenlos und real darauf hin, sie zu zerstören. Wenn der deutsche Bundeskanzler die Konsequenzen dessen nicht versteht, ist er einfach falsch in dem Job.