this post was submitted on 31 Mar 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Es ginge ja nur um die jeweils betroffenen Unternehmen/Aktien und auch nur, dass man seine Position eine gewisse Zeit nicht ändern kann.
Ist blöd aber scheint mir trotzdem noch besser als das wir jetzt haben.
Insiderhandel ist ja schon verboten und da sind auch keine Entschädigungen vorgesehen. Also um das mal klar zu sagen, mir wurde gesagt jeglicher Handel mit den betroffenen Papieren ist für den Zeitraum des M&A Projekts für mich verboten. Da gab's keine Entschädigung.
Selbst das ist ja nicht immer eindeutig. Wenn du vorab von einer Gesetzesänderung, einem Krieg oder Strategieentscheidung erfährst, kann das Auswirkungen auf ganze Märkte haben, nicht nur einzelne Aktien. Auch Rohstoffe (z.B. Öl, Gold) kann man für Insiderhandel nutzen.
Ich finde es eine Sache, wenn DIR einvernehmlich vertrauliche Daten mitgeteilt werden und DU deshalb Einschränkungen bekommst. Wenn es aber ein verschollener Verwandter oder unbekannter Nachbar ist, der sich einschränkt, kann man das m.E. nicht wirklich begründen. Müssen dann ganze Wohnblocks ihren Welt-ETF für die Rente verkaufen, weil im Umkreis ein Abgeordneter wohnt, mit dem sie vielleicht befreundet sind und der ihnen vielleicht einen Tipp gegeben hat.
Meines Erachtens kann man gegen systematischen Insiderhandel im großen Stil nur sehr schwer ankommen. Ihn im Nachhinein zweifelsfrei nachzuweisen ist noch schwieriger.
Vielleicht bin ich auch einfach zu pessimistisch. Ist ja löblich, wenn man Ambitionen hat, in diesem Sumpf noch etwas zu verbessern.