this post was submitted on 07 Mar 2026
14 points (100.0% liked)
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
5108 readers
350 users here now
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
- Postet hier zu allen Themen, die euch interessieren (soweit sie den anderen Regeln genügen)
- Posts oder Antworten, die einen Archive[.]today (oder eines der Derivate) beinhaltet, werden kommentarlos gelöscht
- Es werden Posts zum Thema Nahost / Palästina/Israel hier auf Dach gelöscht.
- Dasselbe gilt für Wahlumfragen à la Sonntagsumfrage.
- Bitte Titel von Posts nur sinnerweiternd und nicht sinnentstellend verändern. Eigene Meinungen gehören in den Superkommentar oder noch besser in einen eigenen Kommentar darunter.
- Youtube Videos bitte nicht ohne eine zusätzliche Zusammenfassung posten
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
Ich habe „Der Verdacht“ von Friedrich Dürrenmatt gelesen. Bisher wahrscheinlich mein Lieblingskrimi von ihm. Komissär Bärlach liegt in diesem Teil im Sterben und ermittelt nur aus dem Bett. Die Handlung ist nicht weiter komplex aber sie bietet den Rahmen für viele interessante Gedanken über den Tod, woran Menschen Glauben und wie sie vom Glauben abfallen, warum Menschen Böses tun und ob man Böses auch aus gutem Grund tun kann. Gleichzeitig klagt Dürrenmatt hier auch die Schweizer an, die sich für ihre Unparteilichkeit im 2 Weltkrieg loben und die in dieser Zeit aber vielleicht trotzdem einiges an Schuld auf sich geladen haben.
Außerdem habe ich „Der Doppelgänger“ von Dostoevsky gelesen. Das war eine Fortsetzung meiner letzten Wochen und hat mir auch gut gefallen. Auch wenn man hier merkt, dass es zum Frühwerk des Autors gehört und noch von etwas Schliff hätte profitieren können erkennt man schon einige von Dostoevskys Stärken die er in späteren Erzählungen perfektioniert. Die Handlung ist sehr ähnlich wie bei Gogols Tagebuch eines Wahnsinnigen, auch hier zerbricht mal wieder ein Titularrat an seiner überflüssigen gesellschaftlichen Position, aber wo Gogol übertreibt und sich lustig macht löst Dostoevsky das ganze psychologisch auf.