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Reiche-Pläne entfachen Debatte: Ministerin will private Solar-Besitzer zur Kasse bitten
(www.t-online.de)
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Okay, versuchen wir es mal.
Aus meiner Sicht muss das ganze über Steuern quer finanziert werden. Laut den Angaben hier https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Netzentgelte/start.html zahlt die Industrie im Durchschnitt weniger als die pirvaten Endverbraucher. Das ist politsch so gewollt um die Industrie wettbewerbsfähig zu halten. Allerdings kann ich trotzdem nicht nachvollziehen warum die Verbraucher, die mittels PV (und absehbar auch flächendeckend privaten Kleinspeichern) weniger Netzkapazität nutzen jetzt MEHR zahlen sollen obwohl sie absolut WENIGER Leistungen des Betreibers beziehen.
Stromnetzte gehören für mich zur Daseinsvorsorge und als solche sind sie öffentliche Aufgabe, daher scheint mir eine steuerfinanzierte Lösung sinnvoll.
Probematisch wird es allerdings, wenn man gleichzeitig Industrie und wohlhabenden Steuererleichterungen verspricht... von einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder wenigstens einem Angleichen von Kapitalertrags und -lohnsteuer mal ganz zu schweigen. Ich befrüchte mit Frau Reiche wird es zu einer weiteren Umverteilung von unten nach oben kommen da die Belastungen durch die Finanzierung öffentlicher Daseinsvorsorge weiter von oben nach untern verschoben werden.