this post was submitted on 27 Jan 2026
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[–] rbn@sopuli.xyz 8 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

ETF und Tagesgeld haben einen völlig anderen Anlagehorizont und Risikoklassen. Wenn du jetzt weißt, dass du in sechs Monaten 30.000€ für XY brauchst und du das Geld jetzt rumliegen hast, dann würde ich das nicht in einen ETF stecken. Allenfalls in einen Geldmarkt-ETF, aber nicht in einen Aktien-ETF. Und ein Geldmarkt-ETF hat im Vergleich zum Tagesgeld keine Einlagensicherung, also auch nicht unbedingt äquivalent. Auch den oft empfohlenen Notgroschen für unvorhergesehen Ausgaben, würde ich nicht in Aktien stecken.

[–] ConstructiveVandalism@piefed.zip 1 points 2 months ago (1 children)

brauche ich denn Einlagensicherung im Falle eines Geldmarkt-ETF? Die Anteile gehören mir ja. Wenn mein Broker pleite geht, ziehe ich mein Depot um. Oder was übersehe ich?

unabhängig davon hat Tagesgeld natürlich trotzdem noch Relevanz, weil es noch schneller verfügbar ist und auch bei kleinen Beträgen nicht durch Ordergebühren aufgefressen wird.

[–] rbn@sopuli.xyz 1 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

Brauchen nicht unbedingt, aber es ist eben trotzdem ein Unterschied.

https://www.finanztip.de/investmentfonds/geldmarktfonds/

Geldmarktfonds bringen allerdings ein kleines Kursrisiko mit sich. So kann der Wert des Geldmarktfonds nicht nur steigen, sondern auch fallen – so wie in der Niedrigzinsphase vor dem Sommer 2022. Es kann also passieren, dass Du mit der Anlage beispielsweise ein Prozent Verlust machst, wenn Du bei einem niedrigen Kurs verkaufst. [...] Außerdem besteht bei Geldmarktfonds das Risiko, dass die Herausgeber der gehaltenen Geldmarktinstrumente das Geld nicht mehr zurückzahlen können. Denn hier gibt es keine Einlagensicherung. Dass es zu einem solchen Ausfall bei vielen Emittenten gleichzeitig kommt, ist aber sehr unwahrscheinlich, da Geldmarktfonds ihr Geld nur an Emittenten in guter wirtschaftlicher Lage geben. Für eine größere Krise lässt sich das aber nicht völlig ausschließen.