this post was submitted on 27 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Man sollte mal bedenken: die 40-Stunden-Woche wurde eingeführt mit einer gesellschaftlichen Normvorstellung, in dem Männer 40 Stunden pro Woche Erwerbsarbeit leisten und sich darauf verlassen könnten, dass ihre Frauen zuhause Care-Arbeit, Haushaltsarbeit und Kindererziehungsarbeit leisten würde (dass Frauen dadurch unbezahlt wesentlich mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiteten, wurde selbstverständlich ignoriert).
Heute haben wir mehr Alleinerziehende, brechen die Rollenverteilung mehr und mehr auf, sehen mehr Single- oder WG-Haushalte etc. Dass für diese Zeitaufteilung daher für Männer jetzt auch nicht mehr aufgeht und für Frauen (von denen jetzt auch Erwerbsarbeit verlangt wird) noch nie aufging (und jetzt noch viel weniger), wird von denen, die mehr und mehr Arbeit fordern, geflissentlich unter den Teppich gekehrt (sofern sie überhaupt so weit denken).