this post was submitted on 19 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Was darf Satire? Da bleibt man doch echt nur sprachlos zurück.
Dass sich da wirklich niemand zu irgendeiner (!) Art von Umsturz berufen fühlt ist echt noch das Skurrilste an der ganzen Sache.
Nicht mehr überraschend, aber dennoch enttäuschend.
Ich würde ja behaupten "alles", aber da steht die Realität ihr offenbar in nichts nach. Vielleicht müsste Satire stattdessen wieder in Richtung Normalität driften um darüber zu scherzen, wie wahnsinnig doch alles geworden ist wenn selbst (ehemals) normale Dinge absurd wirken.
Ich glaube nicht, dass wir von eventuellen Plänen mitbekämen. Dazu passen aber auch die Lyrics von Icon For Hire - Make A Move:
Ich will doch auch nur mit meinem Leben weitermachen und versuchen das Beste rauszuholen. Ich will doch auch nicht mein Leben aufs Spiel setzen, vor allem wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich alleine dastünde. Unterwerfung gegenüber einer mächtigen Bedrohung ist letztlich Selbsterhaltung, und das finde ich nicht prinzipiell verwerflich. Vielmehr finde ich es bemerkens- und lobenswert, wenn jemand das überwindet und es doch riskiert.
Es gibt ja mancherorts schon heftig Proteste und Widerstand gegen die Staatsmiliz, und ich hoffe, dass das um sich greift. Je verzweifelter Leute werden, je größer ihre Misere, desto attraktiver wird auch die Gegenwehr. Je mehr Leute schon mitmachen, desto geringer die Angst, alleine zu sein. Aber wer macht den Anfang?
Natürlich würde ich mir da einen friedlichen Wandel wünschen, aber ich bin mir nicht sicher, ob eine friedliche Einigung mit Menschen solch fundamental anderer Grundeinstellung möglich ist. Einzelne Gewaltakte werden da aber nicht reichen, das müsste eine fundamentale "unfuck our shit" Bewegung sein.