ich_iel
Die offizielle Zweigstelle von ich_iel im Fediversum.
Alle Pfosten müssen den Titel 'ich_iel' haben, der Unterstrich darf durch ein beliebiges Symbol oder Bildschriftzeichen ersetzt werden. Ihr dürft euch frei entfalten!
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2. Pfosten müssen den Titel 'ich_iel' oder 'ich iel' haben
Nur Pfosten mit dem Titel 'ich_iel' oder 'ich iel' sind zugelassen. Alle anderen werden automatisch entfernt.
Unterstrich oder Abstand dürfen durch ein beliebiges Textsymbol oder bis zu drei beliebige Emojis ersetzt werden.
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Alle Pfosten, die um Hochwählis bitten oder Werbung beinhalten werden entfernt. Hiermit ist auch Eigenwerbung gemeint, z.b. für andere Gemeinschaften.
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ich_iel ist kein kantiges Maimai-Brett. Meta-Beiträge, insbesondere über gelöschte oder gesperrte Beiträge, sind nicht erlaubt.
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Wer einen Überfall auf eine andere Gemeinschaft plant, muss diesen zuerst mit den Mods abklären. Brigadieren ist strengstens verboten.
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Maimais, die es bereits in die WasistApplikation-Familienplauderei geschafft haben oder von Rüdiger beim letzten Stammtisch herumgezeigt wurden, sind besser auf /c/ichbin40undlustig aufgehoben.
8. ich_iel ist eine humoristische Plattform
Alle Pfosten auf ich_iel müssen humorvoll gestaltet sein. Humor ist subjektiv, aber ein Pfosten muss zumindest einen humoristischen Anspruch haben. Die Atmosphäre auf ich_iel soll humorvoll und locker gehalten werden.
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Beiträge, die wegen Polemik negativ auffallen, sind nicht gestattet. Desweiteren sind Pfosten nicht gestattet, die primär Empörung, Aufregung, Wut o.Ä. über ein (insbesonders, aber nicht nur) politisches Thema hervorrufen sollen. Die Verbreitung von Falschmeldungen ist bei uns nicht erlaubt.

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Heute habe ich gelernt, dass es Informationsentropie (ohne h) gibt. https://de.wikipedia.org/wiki/Entropie_(Informationstheorie) Aber wie man die in einem Computer verringern kann , indem man sie zum verschlüsseln verwendet o.ä., erschließt sich mir trotzdem nicht.
Soweit der physikalische Begriff - mit dem passt das jdfalls nicht zusammen
Ich kann dir auch nur grob die Idee erläutern.
Manche Prozesse sind darauf angewiesen, zufällige Zahlen zu erhalten (z.B. Verschlüsselung, Mensch ärgere dich nicht). Für die Sicherheit der Prozesse ist es enorm wichtig, dass die Zufallszahlen tatsächlich vollkommen zufällig sind. Anderenfalls könnte ein Angreifer beim Mensch ärgere dich nicht schummeln.
Der Linux-Kernel produziert anhand eines Algorithmus eine unendlich lange Reihe zufälliger Zahlen, wenn man ihn darum bittet. (Das ist das
cat /dev/randomvon oben). Der Algorithmus ist allerdings bekannt und deterministisch. Daraus lassen sich also keine echt zufälligen Zahlen generieren.Um echt zufällige Zahlen zu erhalten, muss der Algorithmus geseedet, also mit echten Zufallszahlen gefüttert werden. Diese initialen Zufallszahlen generiert der Kernel aus verschiedenen Quellen, die hoffentlich nicht vorhersagbar sind. Ich habe keine gute Quelle gefunden, welche das sind, aber oft werden die Tastaturanschläge, Mausbewegungen und die über das Netzwerk eingehenden Nachrichten genannt.
(Bis hier bin ich mir ziemlich sicher, Recht zu haben. Der Rest ist Hypothese.)
Je mehr solcher Ereignisse vom System verwurstet wurden, desto unsicherer ist sein interner Zustand für einen potentiellen Angreifer – das System hat also eine hohe Informationsentropie. Da der Algorithmus zur Zufallszahlengewinnung weiterhin deterministisch ist, kann aus einem Seed nur eine gewisse Anzahl an zufälligen Zahlen gewonnen werden, bevor ein Angreifer wieder die nächsten Zahlen vorhersagen kann.
Deshalb müssen immer wieder neue Seeds benutzt werden, die aus dem Entropiespeicher gewonnen werden. Je mehr Seeds erzeugt werden, desto mehr weiß ein Angreifer wieder über den Zustand des Entropiespeichers. Die Entropie nimmt also ab. Schließlich, wenn die Maus nicht bewegt wurde, keine Tasten gedrückt wurden und keine Aktivität auf dem Netzwerk war, gibt es nicht mehr genug Entropie im Speicher, um noch sichere Zufallszahlen zu generieren. Der Speicher ist leer. Will man dann weitere Zahlen abfragen, bleibt die Abfrage buchstäblich hängen, bis man den Entropiespeicher wieder ausreichend gefüllt hat.
Google filmt übrigens ein Regal voller Lavalampen und gewinnt aus den chaotischen Bewegungen der Lava die Informationsentropie, die es für seine Zufallszahlen braucht.
Wow. Vielen Dank, Zuhausi, das war eine wirklich hilfreiche Erklärung! "Entropie ist alle" bedeutet also, die Zahl der gesammelten Zufallsereignisse ist zu niedrig, um damit sichere Verschlüsselung erzeugen zu können, ja? Hieße aber auch, wenn die Zahlenfolge, die ich verwenden will, nicht sicherheitsrelevant ist, kann man auch die pseudozufälligen nehmen, die einem nicht ausgehen, oder? Ich bin mal auf eine random-Bibliothek gestoßen (glaube f JavaScript oder Python), die die Zufälligkeit aus dem Einschlag von Elementarteilchen in die Atmosphäre gewinnt - oder so ähnlich.
Korrekt.
Absolut.
Ich bin mal auf eine JavaScript-Crypto-Bibliothek gestoßen, die in irgendeiner Version geraten hat, upzudaten, weil die alte Version nur pseudozufällige Zahlen benutzt hat. Es scheint also einen Unterschied zu machen.
...und die Entropie "verbrauchen" heißt im unserem Fall, die generierten Zahlenfolgen zu verwenden, und die dürfen dann nicht wiederverwendet werden, sondern werden verworfen?
Zufallszahlen kannst du nie wiederverwenden. Stell dir vor, du hörst nach 10-mal Würfeln beim Mensch ärgere dich nicht, zu würfeln, sondern nimmst einfach immer die zehnt-letzte, ermittelte Zahl.