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Die USA wollen nach dem militärischen Eingreifen in Venezuela und der Entmachtung von Präsident Maduro die Kontrolle über das Land behalten. US-Präsident Trump kündigte bereits Investitionen von US-Ölfirmen an.

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[–] darkmogool@feddit.org 3 points 3 days ago (1 children)

Meine Fresse… Die USA ist doch mittlerweile nur noch ein Terrorismusstaat…

[–] squaresinger@lemmy.world 3 points 3 days ago (1 children)

Mittlerweile? Der Unterschied zu früher ist hauptsächlich wer das Ziel ist. Eine US-Besatzung von Afghanistan lässt sich leicht ignorieren. Sind ja nur "böse Muslime" die da besatzt werden. Ist ja nur im Mittleren Osten. Die bringen dort ja nur "demokratische Werte" hin (allerdings ohne freier Demokratie, also dem grundsätzlichen demokratischen Wert). Hat ja mit uns nichts zu tun.

Venezuela ist was Neues. Das ist ein westlicher Staat der auch sowas wie Wahlen hat. Der Einschlag ist näher. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Grönland bald auch dran sein könnte, was immerhin EU-Periphärie ist. Und Drohungen gegen die EU gibt's auch genügend.

Da kriegt man als Europäer schon mehr Angst.

Aber wenn man im Mittleren Osten wohnt, dann sieht man die USA schon seit einem halben Jahrhundert als Terrorstaat.

[–] Obin@feddit.org 4 points 3 days ago* (last edited 3 days ago)

Venezuela ist was Neues. Das ist ein westlicher Staat der auch sowas wie Wahlen hat.

Naja, wenn die USA ein MO hat, dann ist es Demokratisch (unabhängig davon jetzt wie "gut") gewählte aber Amerika-unfreundliche Staatsoberhäupter abzusägen und gegen US-freundliche Militärdiktaturen oder Autokraten zu ersetzen. Und grade in Süd- und Mittelamerika machen sie das jetzt schon ein gutes dreiviertel Jahrhundert so, halt mehr via CIA-Methoden als milititärisch. Afghanistan (2001) zählt da eher zu den Ausnahmen als zur Regel. Saddam Hussein geht z.B. auf eine solche Aktion zurück. Selbst bei Afghanistan (80er) könnte man so argumentieren, nicht dass die "People's Republic" besonders demokratisch war, aber das was man hinterlassen hat war halt ein chaotischer Nährboden für religiösen Fundamentalismus. Da wäre ein Soviet Staat vielleicht das kleinere Übel gewesen.

Und ja, auch als EU-land kann man da überlegen was wäre wenn wir eine linke Regierung hätten die sich von den USA abnabeln wollen würde. Wir hatten ja bisher nie eine nicht US-Arschkriecherische Regierung. Auf der einen Seite haben wir kein Öl oder nennenswerte Bodenschätze wie die Länder in denen die USA das üblicherweise macht, aber auf der anderen Seite sollen wir ja gefälligst deren minderwertigen und gesellschaftsschädigenden Scheiß wie Microsoft und Apple oder Ford F250 kaufen (geschweige denn Waffendeals).