this post was submitted on 31 Oct 2025
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ich habe The things we cannot say von Kelly Rimmer endlich durchgelesen. Das Buch habe ich von einer Kollegin empfohlen bekommen. Es geht um zwei parallele Erzählstränge, um Alice, eine polnisches Mädchen während des 2.WK und Alina, eine amerikanische Mutter in der heutigen Zeit, deren polnische Großmutter im Sterben liegt.
Trotz des ernsten Themas ist es vom Aufbau der Geschichte her relativ erwartbarer Standard um Familie und Liebe. Das ist auch nicht negativ gemeint. Es ist handwerklich gut gemacht, aber ich wüsste jetzt im Nachhinein auch nicht, das ich daraus etwas "gelernt" hätte oder der interessant klingende Titel literarisch besonders gut in die Geschichte eingewoben gewesen wäre. Es gibt einen Plottwist, dass Alinas Großmutter ihr etwas nicht erzählt hat, aber irgendwie war es dass dann auch.
Und auch wenn es kein übermäßiges Elendporno ist, ist es immer noch eine Geschichte in Polen während der Nazibesetzung. In der Nähe von Auschwitz. Mit allem was das halt so bedeutet, daher hat es mich am Anfang auch etwas Überwindung gekostet weiter zu lesen, da ich nicht so sehr darauf stehe über reales Elend zu lesen, aber insgesamt bereue ich es jetzt auch nicht. Ist ein okayes Buch.