this post was submitted on 09 Oct 2025
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Vor allem gibt es ja auch keine heterosexuelle Normalität. Sage ich mal so als heterosexueller. Die Sexualität ist ja selbst innerhalb der Gruppe nicht einheitlich
„Normal” hat im allgemeinen Sprachgebrauch halt die Bedeutung „gewöhnlich, üblich“. https://www.dwds.de/wb/normal
Heterosexualität und ein binäres cis-Geschlecht sind die übliche Konfiguration für Menschen.
Boah, weiß nicht, ob ich dem so zustimmen würde. Es gibt einige Kulturen, die sprachlich nicht geschlechtsbinär sind und auch im vorchristlichen Europa waren homosexuelle Handlungen deutlich verbreiteter und normalisierter als heute, was in Verbindung mit den fortpflanzungstwecklichen heterosexuellen Familienstrukturen darauf hindeuten kann, dass Bisexualität wesentlich "üblicher" war als heute.
Man kann eher sagen, dass Heterosexualität und Cisgeschlechtlichkeit in binärer Betrachtungsweise in heutigen, insbesondere westlichen/von abrahamitischen Religionen geprägten Kulturen weiter verbreitet sind als Transgeschlechtlichkeit und nicht-Heterosexualität.
Abgesehen davon wehren sich viele, insbesondere queere, Menschen, gegen die Bezeichnung von Cisgender und Heterosexualität als "normal", weil eben das "normalerweise" (sorry, den Witz kann ich mir nicht verkneifen) benutzt wird, um alles außerhalb der cis-Heteronormativität als "abnormal" abzuwerten, auszugrenzen und zu marginalisieren.
Während ich das vom Sprachlichen auch so einschätze, geht es der afd darum mMn gar nicht. Das ist alles nur Blabla, um Konflikte herbeizuschreien, die es eigentlich gar nicht gibt.
Laut fordern sie, es solle eine "Normalität" hergestellt werden, wo eigentlich schon lange "Normalität" herrscht.
Was sie eigentlich wollen ist, als ersten Schritt alle Sichtbarkeit von Abweichungen zu dieser "Normalität" zu verbieten. Wo es doch gerade für Heranwachsende wichtig ist zu sehen:
Und mehr passiert ja in der Realität auch nicht.
Aber weil die Nazis das nicht wollen - dies in der Form aber nicht der breiten Masss der Bildleser verkaufen können - behaupten sie halt es würden Kindern irgendwelche Ideologien aufgezwungen und es sei irgendwie politisch, wenn jemand nicht heterosexuell ist.
Mein Fazit: Man kann meinetwegen von "normal" reden.
Weil die afd dies aber missbräuchlich tut, sollte man sich das überlegen. Gleichermaßen ist es - und da kann ich als hetero-Mensch nur Annahmen treffen - sicherlich für Jugendliche nicht förderlich, wenn sie zu hören bekommen, sie seien nicht normal.
Eine heterosexuelle Gruppe ist von der Sexualität je Geschlecht schon per definition homogen. Ansonsten wären sie in der heterogenen homo/bi Gruppe.
Was Laser meint ist: „Ich bin nicht schwul, aber ein Fuffi ist ein Fuffi.”
Das ist nicht hetero sondern LGBT. Das G steht für Geschäftssinn.
Allerdings gibt es halt auch da noch Untergruppen. Nicht jeder steht halt auf Missionarsstellung und sonst nix, darauf wie ich hinaus. So zu tun als seien alle Heteros eine homogene Gruppe ist aus meiner Sicht falsch