Deutschland
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Klar, es gäbe mehr als genug alternative Ansatzpunkte (Steuerbetrug, Korruption, Mütter-/Aktivrente, Dienstwagensubention, Verschonungsbedarfsprüfung bei der Erbschaftssteuer etc), ich habe das Beispiel der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie vor allem genommen, weil ich es relativ griffig finde.
Wenig komplex/nicht abstrakt und ein Themengebiet das dem Durchschnittsbürger im Alltag begegnet. Wobei das eine ein Fundamentales Bedürfnis an Mobilität deckt, während auswärts essen in Deutschland eher optionaler Luxus ist (und auch bleiben wird).
Gab es schonmal temporär während Corona und man hat gesehen, dass da nix durchgereicht wird.
Größte Nutznießer sind vermutlich Großeketten wie McDonalds und auf Verbraucherseite vllt eher Reiche die regelmäßig viel auswärts essen. Das Traditionswirtshaus ist denke ich entweder gut geführt oder eh dem Untergang geweiht und für den Normalo ist regelmäßig auswärts essen schon seit langem zu teuer (mit oder ohne minimaler Reduktion).
Und genau deswegen können wir keine schönen Dinge haben, weil immer wieder, statt die Reichen, die dieses Land aussaugen wie Stechmücken, angemessen an seiner Finanzierung zu beteiligen, irgendwelche "griffigeren" Pseudolösungen für das Problem propagiert werden.