1/2 Windelfrei. Vorbereitung ist alles.
Eltern & alle anderen Erziehungsberechtigten
Eine Community über Kinder und was alles wichtig ist, bis sie groß sind.
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-Werbung (auch für Blogs/YouTube/Instagram/Podcasts) ist in Beiträgen und Kommentaren verboten. Nicht-kommerzielle Empfehlungen sind nach Absprache mit den Mods erlaubt. In Kommentaren können Empfehlungen ausgesprochen werden. Referral bzw. Associate-Links sind verboten.
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-Keine Pseudowissenschaft. Die Empfehlung von Homöopathie, Osteopathie und anderen Behandlungsmethoden, deren Wirkung nicht über den Placeboeffekt hinaus geht, hat hier nix zu suchen.
Bannerfoto: Nicola Perscheid
Icon: Emily Daut
2/2 Windelfrei. Vorbereitung ist alles.
Worauf achte ich, wenn mein Kind windelfrei werden soll?
Grundsätzlich dem Kind die Neugier erlauben, und erfahren lassen was bei euch auf der #Toilette passiert. Erwähnen wie schnell sie fertig sind im Gegensatz zum Windel wechseln. Sie verkaufen ihrem Kind eine Idee, die es möglichst auch haben will.
Im Frühling starten. Im Sommer, wenn es warm wird, starten sie mit Windel freiem herumlaufen lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt, sollten sie aber darauf achten, dass ihr Kind im festen Stuhlgang eine gute Konsistenz hat. Wenn die Essgewohnheiten dem widersprechen, lassen sie sich vom Kinderarzt beraten. Es gibt gute erprobte mittel, (z.B. auf Macrogol Basis) die hier unterstützen können.
Vor allem bei Jungen kann der Moment, wo sie sich mit ihrem Stuhlgang beschäftigen und unangenehme Erfahrungen machen dazu führen, dass sie diesen verweigern wollen. Und dies kann zu ganz fatalen Teufelskreisen führen, indem ihr Kind, wenn es Verstopfungen hat, dann beginnt, um jeden Preis den Festen Stuhlgang zu verweigern. Wodurch Verstopfungen wiederum gefördert werden.
Liebe Eltern heute Grundlagen des Einschlafens.
- Mittagsschlaf bei Tageslicht
- Wenn das Kleinkind unerwünschterweise unvermittelt einschläft lassen sie es mindestens 5min schlafen.
- Im Schlafzimmer, speziell auf dem Bett sollte nicht gespielt/getobt werden, um Einschlafstress möglichst zu vermeiden. Kommt der Tipp zu spät, wechseln sie gegebenenfalls für eine gewisse Zeit das Zimmer für das Einschlafen - vorzugsweise nicht das Elternschlafzimmer.
- Wenn sie glauben, dass es jetzt endlich ganz sicher schläft, zählen sie im Kopf langsam auf 30. Idealerweise warten sie nochmal 5min.
- Wenn sie mit einem schlafenden Kind den Raum oder vom Auto ins Schlafzimmer wechseln müssen und es hier sonst leicht aufwacht, stehen sie etwa 20 Sekunden vor dem Bettchen bevor sie ihr Kind ablegen. Nach dem Ablegen, wenn sie ihr Kind nicht mehr berühren bleiben sie nochmal 20s auf seiner höhe.
- Wenn dass Kind sicher schläft, entfernen sie den Schnuller und legen ihn in Sichtweite daneben.
- Dunkelheit kann die innere Uhr des Kindes ungünstig verschieben. Mittagsschlaf ist ein anderer Schlaf als nachts.
- Einschlafen muss man auch können, wenn man nicht tod müde ist. Hierfür, muss das Kind sich wohlfühlen und vertrauen in die Umgebung haben. Es muss das Gefühl haben, dass einschlafen leicht ist und nicht gestört wird.
- Leider können Erinnerungen an frühere Einschlafsituationen einen schlechten Einfluss haben manchmal reicht es, schon wenn das Kind erwartet, das es lange dauert oder stressig wird. Gegebenenfalls wechseln sie für das Einschlafen für eine längere Zeit auf ein anderes Zimmer aus. Wenn ihr Kind sich zur Gewohnheit gemacht hat auszurasten, kann es schwierig sein es abzugewöhnen. Es kann dann helfen erstmal das Unerwünschte verhalten aus dem Schlafzimmer in ein anderes Zimmer umzulenken - lieber Büro als Elternschlafzimmer. Hat sich das Kinderzimmer in eine NoGo Area für Einschlafen verwandelt. Können sie das mit Möbel umstellen, neu dekorieren und neuen Gerüchen korrigieren.
- Einschlafen ist ein mehrstufiger Prozess. Wenn das Kind scheinbar schläft, muss das nicht heissen, dass der Prozess schon abgeschlossen ist. Es kann daher mühsam werden, wenn sich das Kind daran gewöhnt kurz nach dem Einschlafen leicht aufwachen zu müssen.
- Auch Kleinkinder haben einen - wenn auch schwachen - sinn für Gefahren im Schlaf. Je älter das Kind wird, desto stärker wird er. Das Gehirn ihres Kindes prüft laufend. Die Lage des Körpers, Berührungen, Temperatur, Geruch sowie Geräusche und Stimmen. Ändern sich zu viel Dinge auf ein mal ist es ein Allarmzeichen. Wenn sie aber nach grösseren Wechsel kurz innehalten, dann kann sich das Gehirn des Kindes an die neue Situation gewöhnen.
- Ein Punkt der vor allem das Aufstehen in der Nacht zur Qual macht, kann ein in der Nacht verlorener Schnuller sein. Man kann es zu einem grossen Teil vermeiden, wenn man den Schnuller nach dem Schlafen abzieht oder wenn man in der Nacht grundsätzlich keinen Schnuller gibt.