Akzeptiere dass deine Kinder jetzt in einem Alter sind in dem du solche Sachen nicht mehr kontrollieren kannst. Und sie zocken gemeinsam, unter Aufsicht, an einem Ort wo eine Vorauswahl der Spiele stattgefunden hat.
Also sei froh wenn das das größte Problem ist, andere Kinder fangen in dem Alter an zu saufen.
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@mech Na, ich weiß nicht ... 🤔 Sie habe da Zugriff auf das komplette Internet. So viel Vorauswahl an Spielen scheint es dann da nicht zu geben. Und Aufsicht ist da nicht. Die Kids sitzen wohl in den kleinen Kammern. Da sieht keiner hin.
Und ich weiß nicht, man könnte das auch noch n Zahn schärfer drehen und sagen, man kann froh sein, wenn sie in dem Alter nur saufen, andere ziehen sich da schon die Nadel rein. Und dann könnte man sagen, die Nadel ist doch noch Ok, andere liegen in dem Alter schon mit der Waffe im Sand und lassen sich die Kugeln um die Ohren fegen ... Also, immer nur das schlechtere / miesere als Maßstab zu nehmen, weiß gerade nicht, ob ich da so spontan zustimmen kann 🤔
Stimmt schon, aber in dem Alter haben Kinder nunmal schon die Autonomie, so etwas selbst zu entscheiden. Du kannst es ihnen verbieten, aber kontrollieren kannst du es nicht mehr so wirklich. Das führt dann eher dazu dass sie dir Sachen verheimlichen oder dich sogar anlügen.
Musst halt hoffen dass deine Erziehung sie schon auf den richtigen Weg gebracht hat.
Hm. Vielleicht ganz unschuldig einen auf "oh cool, ihr geht Comics lesen? Ich komm' mit und lese auch Comics. Keine Sorge, ich störe euch nicht und sitze in einer anderen Ecke." machen und dann anhand der Reaktion weitermachen.
Natürlich wollen sie das verhindern, aber man kommt ggf. dabei raus, dass sie zugeben müssen, dass sie eigentlich was anderes machen. Dann könnte man vernünftig einen Kompromiss finden, wie damit umgegangen wird. Dann kommst du ggf. dabei raus, dass du mit Einverständnis die Zockzeit daheim reduzierst. Oder dass sie zuhause dann eher "bildende" Spiele spielen oder so etwas (ich denke an bspw. Kerbal Space Program, Factorio o.ä.).
Die Lösungsfindung mit den Kindern geht halt besser, wenn sie "von sich aus" (mit Hilfe) zugeben, dass sie eigentlich spielen, als wenn du sie mit "ich weiß das eh" konfrontierst. Dann bist du direkt in der Konfrontation.
@kossa Ist vorhin gestanden worden 😉 Ja, wir müssen jetzt gemeinsam eine Lösung finden. Ich will nicht alles verbieten, denn es gibt 1000de Schlupflöcher. Und ich finde es wichtig, dass sie das Vertrauen haben, alles sagen zu können. Anderseits geht das Kontingent an dem vorbei, was ich als sinnvoll erachte. Ist schwierig ... mal sehen 🙂
Gute Idee. Ich muss allerdings ein wenig bei factorio schmunzeln. Quasi direkt mit crack ankommen als bildendes Spiel :D
Was zocken sie denn da? Mir erscheint da der soziale Aspekt im Vordergrund zu stehen (gemeinsam an einem Ort etwas spielen). Vielleicht braucht es ein separates Kontingent "Spielen außer Haus", wenn unbedingt Medienzeit gezählt werden muss
@sista_ray Was genau gezockt wird, weiß ich noch nicht. Ich schaue mir das nächste Woche mal an. Aber sie haben da wohl auch Zugriff auf das komplette Internet. Und das finde ich irgendwie nicht gut ... 🤔 Der soziale Aspekt ist mir da sehr an der Kante. Kind ist da mit so Halbfreunden, die 2 Jahre älter sind - und das ist in dem Alter doch schon nicht ganz unbedeutend. Und bis vor einer Woche hat Kind unglaublich über diese beiden geschimpft, was das für rohe Gesellen sind ... und plötzlich best friends? Ich weiß nicht ... Klar kann sein, aber mir ist da trotzdem etwas mulmig.
@jeff
Bei dem Altersunterschied und der Vorgeschichte würde ich mir auch Gedanken machen und das Gespräch suchen mit den Beteiligten
Kinder werden halt selbständiger. Ein bisschen zocken hinter deinem Rücken gehört halt dazu.
@GameOverFlow Klar, das hab ich auch gemacht 😁 Aber nicht mit den regelmäßgen Fixpunkten. Das war, wenn man mal bei dem einen oder anderen Kumpel zu Besuch war. Das ging nicht jeden Tag. Und hier liegt die Bibo auf dem Schulweg 🙄
@jeff @fedieltern @eltern@feddit.org
Ich weiss nicht, ob du da eine Chance hast. Vielleicht hast du mehr chancen damit ihm gute Rahmenbedingungen für alternativen zuhause zu bieten.
Ein Kind in dem Alter sollte die Freizeit in gewisser Weise selber einteilen können. Persönlich fände ich alleine Gamen problematischer als mit Freunde Gamen. Somit könnte die Spielzeit einschränkung lockerer sein wenn er Freunde zu Besuch hat. Könntest dabei auch alternativen anbieten, wie zusammen Pizza belegen u. backen
@Eltern Ja, das sehe ich auch so. Eine kleine LAN-Party wäre mir lieber als, wenn sie alleine stumpf vor sich hin zocken 😁 Wenn Kumpels da sind, gibt es auch extra Zock-Zeit. Das ist kein Ding. Das dumme ist, dass die Freizeit nur aus Zocken und .. ähm .. 🤔 ... zocken besteht. (Gut manchmal lesen sie ein Buch - immerhin 🙂) Aber kein Sport, kein Nix. Ok wir leben hier auch in einer Gegen, wo es außer Häusern und Parks mit Hundehaufen keine "Raum" für Kids gibt 😒 Da bietet der Computer und das Netz natürlich mehr Platz und Abenteuer.
@jeff @Eltern das mit dem zocken und zocken haben wir auch. Sind da aber im regen Austausch und selbst auch gamer - daher Verständnis. Solange die schule gut läuft - und das tut sie - lassen wir das etwas (sehr viel) lockerer laufen. Usk, pegi und Co dienen als Richtlinie. Aber auch da machen wir Ausnahmen nach drüber reden. Gleiches mit dem internet. Bisher (holz!) fahren wir damit gut.
Hast du dir das spiel mal bei euch zeigen und erklären lassen? Sowas hilft auch massiv. Vielleicht will er dann auch gar nicht mehr Weil's doof is.
Dass die bibo das frei laufen lässt, ist aber auch scheiße. Da läuft keine firewall oder so?
Fände es legitim in der Bibliothek anzufragen, ob und wenn ja wie dort die Nutzung der Spielekonsolen geregelt ist. Da steckt bestimmt irgendwo ein Konzept dahinter. Ist ja keine "Kaufhof-Filiale" wie früher als ich klein war.
@anotherfami Ja, das habe ich vor. Bin da nächste Woche und schaue mir mal an, wie das da so geregelt ist.
Ich bin Sozialarbeiter und habe täglich mit diesem Thema zu tun. Bibliotheken haben definitiv einen Bildungsauftrag und müssen daher je nach alter die spiele begrenzen. Es kann natürlich passieren, dass dein Kind "im Internet" auf spiele trifft die dir nicht gefallen. Die sind dann aber nicht unbedingt ungeeignet für das alter. Wenn du tatsächliches Interesse daran hast was dein Kind spielt hilft ehrliches Interesse zu zeigen ohne unterschwellig ein Urteil vorzuziehen. Mit 10/12 können Kinder bereits in einer ablösungsentwicklung sein. Mit dem Versuch Kontrolle auszuüben kann sich das verschärfen und du möchtest wirklich nicht dafür sorgen, dass dein Kind nicht mehr offen über seine Freizeit mit dir redet. Daher rate ich zu offenen Interesse für die Hobbys deiner Kinder und wenn du sehen willst was die zocken dann gib ihnen die Möglichkeit zuhause zu spielen. Zwang und verbot sind kontraproduktiv. Aufklärung und echtes Interesse können Kinder und jugendliche dazu ermächtigen selber gesunde Entscheidungen zu treffen. Dafür musst du natürlich auch dich selber so informieren, dass du tatsächlich weist wovon du redest. Deine Kids werden dir da wahrscheinlich schon ein paar Schritte voraus sein.
@Rumo161 Danke für deine professionellen Tipps und Gedanken 🙂 Ich hoffe, dass ich noch recht dicht an ihren Spielthemen dran bin 😁 Ich zocke selbst mit den Kids, wir sind ständig im Gespräch und haben Regeln. Aber die Bibliothek untergräbt unsere Regeln. Und ich stehe jetzt vor der Frage, wie ich damit umgehe. Alles loslassen und die eigenen Werte aufgeben? 🤔
Ein großes Problem finde ich, dass die Kinder Zugang zum kompletten Internet haben. Und wenn sie dort auf Spiele treffen, in denen sie mit einem Baseballschläger durch Büroräume wandern und die Mitarbeiter so zusammenschlagen, dass diese durch die Räume fliegen, dabei Drucker und Regale umwerfen und der Boss nachher auf dem Kopierer gewürgt wird, ist das glaub ich nicht mehr nur, dass es mir nicht "gefällt". Hier mal Screenshots aus dem Spiel:
Davon abgesehen haben sie an diesen PCs Zugriff auf Youtube und Co. Und was es da an Inhalten gibt, brauche ich dir bestimmt nicht zu erzählen 😉
Es gibt einen Haufen an Diskussionen zum Thema Jugendschutz, Internet, Mediennutzungsvertrag, Alterskontrollen, Social Media & Co.
Die Bibliothek ist ein Ort auch für Kinder und dann muss sie da genauso für sorgen, dass sie Kinder nicht an Inhalte kommen, die nichts für sie sind, wie der Supermarkt den Verkauf von Alkohol stoppt, der Kartenabreißer im Kino den Zugang zum Ü18 Film verhindert oder die Kinder auch keinen Zutritt zu Kasinos, Spielhallen oder Bordellen bekommen. Und das NICHT, weil sie einsehen, dass das noch nichts für sie ist, sondern weil ihnen jemand den Zugang verwehrt.
Dass das alles nicht einfach ist und die Lösungen dazu nicht trivial, weiß ich ja. Aber einfach so zu tun, als ob man die Kinder nur fitt machen muss, dann passt das schon, finde ich sehr gewagt.
#fedieletern @eltern @fedieltern #fedilz

Zum einen können Kinder schon sehr früh unterscheiden, was am PC Spiel ist und was echt. Sollte deine sorge also sein, dass deine Kinder die Gewalt auf die Realität über tragen sehe ich da tatsächlich viel Raum diesen wichtigen unterschied zu verdeutlichen. Zum anderen sind öffentliche Bibliotheken dazu verpflichtet ihre Inhalte altersgerecht anzubieten. Das bedeutet auch bei ihren Browsern alters spezifische sperren einzurichten. Vielleicht lohnt es sich ja für dich mal hinzu gehen um dich zu informieren welche Maßnahmen die eingerichtet haben. YouTube hat extrem strenge regeln was ihren kontent angeht. Die Zeit in der wir da als Kinder Videos finden konnten wie jemand katzenbabys anzündet sind lange vorbei.
Auf bibliothekspcs sollten seiten auf denen ü18 kontent zu sehen ist generell geblockt sein. Teilweise blocken die auch spezifisch nach Altersgruppen.
Vielleicht kannst du ja auch herausfinden, was wirklich der Reiz an diesen Nachmittagen in der Bibliothek ist.
@Rumo161 Tja, ich weiß nicht, was diese Art von Spielen mit den Gehirnen der Kids macht. Ich hab sowas erst mit 20+ kennengelernt. Da war mein Gehirn schon weiter 🤔 Und ich hatte bis dahin schon viel, viel mehr im Leben als nur Zocken. Bei meinen Kids dreht sich alles nur noch um Computer, Zocken und Filme - ok: zum Glück gibt es auch für sie Bücher - immerhin! Uff. Aber sonst ist es mit anderen Aktivitäten echt dünn. Da fehlt mir schon etwas die Vielfalt.
Ich war tatsächlich in der Bücherei und hab mich mal unterhalten wollen. Bin aber auf Granit gestoßen: "Das müssen die Eltern machen! Das ist ihre Verantwortung. - Auf Wiedersehen." -- ?? -- Ein Anruf an etwas höher gelegener Stelle fand dann aber dankbare und offene Ohren. 🙂
So wie du sagst: die Inhalte sollen je nach Alter freigegeben werden. Bei uns ist man aber noch nicht ganz so weit. Das wird gerade umgesetzt. Und dann kommt man zukünftig auch am PC nicht mehr überall hin. Die Spiele, die man sich direkt am Tresen ausleihen kann, werden bereits nach Alter gefiltert herausgegeben.
Was Youtube betrifft: ich habe neulich die Info bekommen, dass man hier auch immer noch gruseligste Filme und Sequenzen zu sehen bekommt. Ich hab das allerdings noch nicht nachgeprüft ... 🤔
Tja, was ist der Reiz an den Nachmittagen? Ist es wirklich das Spielen? Ich hab es noch nicht herausgehört.... Mal sehen. Ich bleib dran 🙂